Kreisarchiv Borken

Herzlich willkommen!

Das Kreisarchiv Borken versteht sich als zentrale Anlaufstelle für alle, die Interesse an der Geschichte des Kreises Borken und seiner Städte und Gemeinden haben. Als „Gedächtnis des Kreises“ archivieren wir kreisgeschichtlich wichtige Originalunterlagen, die Sie während der Öffnungszeiten in  unserem Besucherraum einsehen können. Falls Sie sich fragen, ob es Material zu einem bestimmten kreisgeschichtlichen Thema gibt, können Sie sich auf diesen Seiten über unsere Bestände informieren.

 

 

             

Öffnungszeiten des Kreisarchivs:

Das Kreisarchiv in Borken ist bis Frühjahr 2018 geschlossen. Nach dem Umzug sind wir ab Frühjahr 2018 im kult in Vreden zu erreichen.


Kreistagsprotokolle 1882-1952 digitalisiert

 

Die Protokolle der Kreistage und Kreisausschüsse sind zentrale Quellen für die Erforschung der Geschichte der Landkreise Ahaus und Borken, spiegeln sie doch unmittelbar die Beratungen und Beschlüsse dieser Gremien, die das Gesicht des Kreises – zum Teil bis heute – geprägt haben. Aus diesem Grunde sind im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten und vom LWL-Archivamt für Westfalen geförderten Pilotprojektes die Protokolle der Kreistage und Kreisausschüsse der früheren Landkreise Ahaus und Borken von 1882 bis 1952 digitalisiert worden. Die Kreistagsprotokolle können im Menü „Bestände & Recherchen“ „Was finden Sie im Kreisarchiv?“ mit einer Verlinkung zu www.archive.nrw.de  aufgerufen werden.     


Kreisarchiv Borken und Schönstätter Marienschule verlängern Bildungspartnerschaft - Unterricht mit Originalquellen im Archiv

Das Borkener Kreisarchiv und die Schönstätter Marienschule aus Borken können inzwischen auf eine zweijährige erfolgreiche Bildungspartnerschaft zurückblicken. Diese Kooperation, die im Rahmen der 2005 gestarteten Landesinitiative „Bildungspartner NRW“, vereinbart wurde, wird auch in den kommenden Jahren fortgesetzt. Dazu haben sich die Verantwortlichen am 20. November 2014  in der Schönstätter Marienschule in Borken getroffen und offiziell eine zweijährige Vertragsverlängerung unterzeichnet.

Seit 2012 besuchen alle Schülerinnen der Schönstätter Marienschule in der neunten Klasse das Kreisarchiv. Dieser Besuch ist fest im Curriculum der Schule für das Fach Geschichte verankert. Die Schülerinnen lernen dabei nicht nur das Archiv und seine Aufgaben kennen, sondern erforschen mithilfe regionaler Quellen die Geschichte ihrer Heimatregion. „Zu sehen welche Auswirkungen historische Geschehnisse der Weltgeschichte auf den eigenen Wohn- oder Schulort gehabt haben und das Arbeiten mit originalem Quellenmaterial, ist für die Schülerinnen besonders spannend. Das kann ein Schulbuch nicht leisten. Somit ist der Besuch im Archiv eine Bereicherung für den Geschichtsunterricht“, sagt Schulleiter Michael Grevenbrock. „Daher freue ich mich, über die Verlängerung der Kooperation.“ Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann sieht zudem die Chance, den Schülerinnen das Archiv als Anlaufstelle bei wissenschaftlichen Recherchen für Referate und Facharbeiten oder zu Zwecken der Regionalforschung vorzustellen. „Alle profitieren von dieser Bildungspartnerschaft. Ich freue mich auf weitere Besuche der Schülerinnen aus der Schönstätter Marienschule“, so Volks-Kuhlmann.

 


 

Drei Kartons voller Erinnerungen Familie übergibt Nachlass von Bernhard Olbing an das Kreisarchiv Borken / Gebürtiger Hoxfelder war Leiter der Sparkasse in Rhede und Heimatforscher

Ein bewegtes Leben hatte Bernhard Olbing. Der gebürtige Borkener erlebte zwei Weltkriege, die Wirren dazwischen und ein geordnetes Leben danach. Als Chronist seiner Zeit hat er Ereignisse, die er selber erlebt, von denen er gelesen oder gehört hat, niedergeschrieben. Diesen schriftlichen Nachlass hat nun seine Tochter Elisabeth Scholten geb. Olbing aus Bocholt dem Kreisarchiv übergeben. Wer Interesse an dem Nachlass hat, kann ihn im Kreisarchiv einsehen

Foto: Elisabeth Scholten (Mitte) übergab gemeinsam mit ihrer Schwester Trudi Reuber (l.) und ihren Söhnen Dr. Christoph und Dr. Peter Scholten (2. und 3.v.r.) den schriftlichen Nachlass ihres Vaters an Renate Volks-Kuhlmann und Dr. Volker Tschuschke vom Kreisarchiv.

Besondere Auszeichnung für Projekt der „Archivwerkstatt Westmünsterland"

Heimische Bildungspartner entwickelten gemeinsam das Unterrichtsmodul „Industrialisierung im Westmünsterland"

Die "Archivwerkstatt Westmünsterland", in der Archive, Schulen und die Lehrerfortbildung des Kreises Borken zusammenarbeiten, hat den ersten Platz beim Wettbewerb "Kooperation.Konkret.2012" der Medienberatung NRW belegt. Borkens Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann und Susanne Ontrup, Lehrerin an der Schönstätter Marienschule, nahmen den mit 500 Euro dotierten Preis in Düsseldorf entgegen. Mit dabei war auch Nicole Brögmann. Sie hat die Entwicklung der ausgezeichneten Unterrichtseinheit zur Industrialisierung im Westmünsterland für das Bildungsbüro des Kreises Borken begleitet.  

Foto: Wolfgang Vaupel, Geschäftsführer der Medienberatung NRW, und Christiane Bröckling, Koordinatorin der Initiative "Bildungspartner NRW" (l.) gratulierten Kreisarchivarin Renate Volks-Kuhlmann (2.v.r.) und Susanne Ontrup von der Schönstätter Marienschule. Foto: Julia Reschucha, LVR-Zentrum für Medien und Bildung.

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