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Nikotinprävention


Die Ergebnisse der Repräsentativerhebung zur "Drogenaffinität Jugendlicher" aus dem Jahr 2001 (BZgA Köln) besagen, dass 38 Prozent der 12- bis 25-jährigen Jugendlichen und jungen Erwachsenen ständig oder zumindest gelegentlich rauchen. In der Altersgruppe der 12- bis 15-jährigen hat der Anteil der Raucher deutlich zugenommen. Zwischen 1993 und 2001 stieg die Raucherquote der 12- bis 15-jährigen Jungen von 11 auf 18 Prozent, bei den gleichaltrigen Mädchen sogar von 12 auf 21 Prozent. Ganz mit dem Rauchen aufhören oder zumindest weniger rauchen möchten 68 Prozent der Jugendlichen.
Im Kreis Borken liegt der Anteil der regelmäßig rauchenden 15-jährigen Jugendlichen bei 18 Prozent, damit etwas niedriger als im Landes- und Bundesdurchschnitt (Schülerbefragung zum Suchtmittelkonsum Jugendlicher im Kreis Borken 2005).
Diese Ergebnisse bestätigen, dass gerade die jüngeren Jugendlichen eine besonders wichtige Zielgruppe für die Nikotinprävention sind.
Die Fachstelle für Suchtvorbeugung Borken hat deshalb ihre Arbeit im Bereich der Nikotinprävention verstärkt.
Mit Maßnahmen und Projekten wie "Be Smart-Don't Start", "LOQ - Leben ohne Qualm", "Rauchfreie Schule", Raucherentwöhnung für Jugendliche und Lehrerfortbildungen zum Thema soll der Einstieg in das Rauchen bei den jüngeren Jugendlichen zurückgedrängt werden.
Die Maßnahmen gegen das Rauchen zeigen erste Erfolge. Die Zahl derjenigen, die in ihrem Leben noch nie eine Zigarette geraucht haben, steigt seit 2001 stetig an. So haben laut einer aktuellen Untersuchung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren noch nie geraucht - im Jahr 2001 lag diese Zahl noch bei lediglich 48 Prozent.