Schulische Suchtvorbeugung
Bei der Umsetzung der schulischen Suchtvorbeugung spielt die Arbeit mit den Lehrer/innen als Multiplikatoren eine zentrale Rolle. Sie transportieren das Thema in die Schulen und leisten im Schulalltag langfristig und kontinuierlich Suchtprävention. Die Fachstelle unterstützt Lehrer/innen und Schulleitungen durch Einzelberatung, Aufbau und Durchführung von Lehrerarbeitskreisen, Planungsberatung und Begleitung bei der Durchführung von Projekttagen und Beratung von Lehrerkollegien.
Die Beratung umfasst sowohl die Präsentation von Konzepten (z.B. "Klasse2000", "Lions-Quest", "Rauchfreie Schule"), als auch die Moderation von Konferenzen zu Themen der Suchvorbeugung (z.B. Aufnahme von suchtpräventiven Maßnahmen in das Schulprogramm der jeweiligen Schule)
Die schulische Suchtvorbeugung ist von Anfang an ein Schwerpunkt der Fachstellenarbeit gewesen. Hierbei wird die suchtpräventive Arbeit verstärkt ab der siebten Jahrgangstufe durchgeführt. In dieser Lebensphase besteht bei Heranwachsenden durch die Veränderungen und Verunsicherungen in der Pubertät, mit dem Wunsch Grenzen auszutesten, eine besondere Affinität zu legalen und illegalen Drogen.

