Klimaschutz im Kreis Borken: Aktionen und Aktivitäten
15.02.2012, 19.00 Uhr Auftaktveranstaltung zu den Haus-zu-Haus-Beratungen in Borken
Bei Minusgraden macht sich bemerkbar, wo die Schwachstellen eines Hauses liegen. Deshalb hat die Energieberatung gerade Hochkonjunktur. Am Mittwoch, 15. Februar, haben Bürgerinnen und Bürger aus Borken Gelegenheit, sich über das dann anlaufende Projekt „Haus-zu-Haus-Beratungen“ zu informieren. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Hauptstelle der Sparkasse Westmünsterland an der Wilbecke 1 in Borken.
Ab dem 20. Februar werden die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang von der Servicegesellschaft Handwerk der Kreishandwerkerschaft GmbH bei rund 400 Haushalten in Borken und seinen Ortsteilen klingeln. Vier Wochen nehmen sie sich Zeit, um möglichst viele Hausbesitzerinnen und -besitzer in Borken, Burlo, Gemen und Weseke neutral zu informieren, wie sie ihre Immobilie energetisch auf Vordermann bringen können. Die Stadt Borken hat für die Beratungskampagne Wohngebiete aus den 60er und 70er Jahren ausgewählt. Die Beratung ist für die Bürgerinnen und Bürger in diesen Gebieten kostenlos. Die Sparkasse Westmünsterland finanziert das Projekt.
Der Informationsabend am 15. Februar ist ein Angebot für alle Interessierten, auch aus anderen Wohngebieten. Bürgermeister Rolf Lührmann und Dr. Raoul G. Wild, Mitglied des Vorstandes der Sparkasse Westmünsterland werden die Teilnehmer begrüßen. Anschließend erläutert Edith Gülker aus dem Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises die Hintergründe der Kampagne, die der Kreis im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert hat. Kooperationspartner sind die Stadt Borken, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. „Wer sein Haus saniert, spart auf Dauer nicht nur Energie, sondern investiert auch in den Klimaschutz und in die Wohnqualität seiner Immobilie“, betont Edith Gülker.
Daniel Janning, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, wird die Hauptakteure der Beratungskampagne vorstellen. Die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang von der Service GmbH der Kreishandwerkerschaft skizzieren dann die Möglichkeiten, die das Konzept ausgewählten Hausbesitzern bietet. Thomas Volmer von der Sparkasse Westmünsterland wird den Gästen einen Überblick über Fördermöglichkeiten, die es bei Sanierungsmaßnahmen gibt, verschaffen. Dabei wird er interessante Beispiele vorstellen.
Hausbesitzer, die unabhängig von der Kampagne eine Energieberatung in Anspruch nehmen möchten, finden im Internet unter www.alt-bau-neu.de eine Liste mit Energieberatern aus der Region.
Zum Thema: Haus-zu-Haus-Beratung
Die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang werden zwischen dem 20. Februar und 16. März 2012 bei allen 400 ausgewählten Haushalten klingeln. Sind die Eigentümer nicht interessiert, ziehen die Energieberater weiter. Ansonsten übergeben sie in jedem Fall ein Infopaket. Wenn die Hausbesitzer eine Initialberatung wünschen, erhalten sie erste Hinweise zu Einspar- und Sanierungsmöglichkeiten sowie Tipps zu finanziellen Fördermöglichkeiten. Bei einer ausführlicheren Erstberatung geben die Energieberater nach einem Rundgang durch das Haus eine erste Einschätzung zum energetischen Zustand des Hauses ab.
Auftaktveranstaltung zu den Haus-zu-Haus-Beratungswochen 2012 in Reken am 16.01.2012
Eine informative Auftaktveranstaltung zu den „Haus-zu-Haus-Beratungen“ findet am Montag, 16.1.2012, 19:00 Uhr, im REKENFORUM statt. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen.
Klimaschutz ist ein Begriff, der uns allen Tag für Tag begegnet, sei es nun in den Medien oder auch in Gesprächen untereinander. Klimaschutz ist trotz seiner weltweiten Bedeutung aber nicht nur eine Aufgabe der großen Politik, sondern fängt bereits im privaten Umfeld eines jeden Bürgers an. Denn jeder von uns kann durch entsprechende Verhaltensweisen zur Vermeidung von unnötigem Ausstoß von Treibhausgasen beitragen.
In diesem Zusammenhang kommt der gezielten energetischen Nach- oder Umrüstung von Altgebäuden aus den 60-, 70- und 80er Jahren auch in Reken eine besondere Bedeutung zu. Hier zu investieren, dürfte mittel- bis langfristig nicht nur zu einer spürbaren Wohnwertsteigerung speziell in ihrer Siedlung und in unserer Gemeinde führen, sondern auch zu einer nicht unerheblichen Ersparnis bei den jährlich anfallenden Energiekosten beitragen.
Um einen Überblick darüber zu bekommen, was man in ihrem häuslichen Umfeld energetisch verbessern kann, bietet die Gemeinde Reken in Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft Borken und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken im Rahmen des Beratungskonzeptes eine kostenlose und neutrale Energieberatung an.
Im Zuge dieses Projektes werden ca. 200 Hausbesitzern in der Gemeinde Reken, durch einen kompetenten Energiefachberater im persönlichen Gespräch und im Rahmen einer gemeinsamen Gebäudebesichtigung hoffentlich viele nützliche Hinweise gegeben, wie sie ihr Haus energetisch verbessern können.
Im Zeitraum von 23.1. - 3.2.2012 werden die Energieberater Herr Werner Vogelsang und Herr Thomas Venhorst von der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken im Auftrag der Gemeinde Reken in den festgelegten Wohngebieten unterwegs sein und den Hauseigentümern eine kurze Erstberatung anbieten bzw. weiterführendes Informationsmaterial überreichen. Die Energieberater können sich durch einen entsprechenden Ausweis legitimieren.
Dienstverträge zur Beauftragung einer Thermografie
Thermografieaktion 2011
Manchmal geht die Wärme buchstäblich zum Fenster hinaus. Undichte Türen, Fenster, schlecht isolierte Heizungskörpernischen und Schwachstellen am Dach führen zu Heizenergieverlusten. Thermografie- oder Wärmebild-Aufnahmen machen die energetischen Schwachstellen eines Hauses deutlich.
Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Borken können ihre Häuser im kommenden Winter untersuchen lassen. Günstig möglich macht das eine Kooperation von Kreis Borken, Sparkasse Westmünsterland, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. 120 bis 150 Euro kostet eine Thermografie. Aufträge nehmen bis zum 15. Dezember 2011 die beiden Ingenieurbüros abt Witzisk in Raesfeld und Werner Vogelsang in Ahaus entgegen. Das Formular für die Anmeldung steht im Download-Bereich zur Verfügung.
Bei der Thermografie werden mit Hilfe einer speziellen „Infrarot-Kamera“ die Temperaturoberflächen eines Gebäudes gemessen. „Verbunden mit einer Analyse durch den Fachmann ist die Thermografie deshalb ein möglicher Einstieg in eine energetische Beratung zur Wohngebäudesanierung“, erklärt die Klimaschutzbeauftragte des Kreises Edith Gülker. Die Aktion ist Teil der Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Borken.
Im Kreis Borken stehen auch eine ganze Reihe weiterer Energieberater für die Erstellung von Thermografie-Gutachten zur Verfügung. Ein Verzeichnis mit den entsprechenden Kontaktdaten finden Interessierte unter www.alt-bau-neu.de.
Altbau sanieren und Heizkosten sparen
Energieberatungsabend am Mittwoch, 23. November, in Borken / Gemeinsame Aktion von Kreis, Sparkasse Westmünsterland, Stadtwerken Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft
Schlecht gedämmte Dächer und Außenwände sowie alte Fenster und Türen lassen in vielen Gebäuden Winter für Winter eine Menge kostbarer Energie entweichen. Dies hat nicht nur einen sinkenden Wohnkomfort zur Folge, sondern lässt den Gebäudeeigentümer Jahr für Jahr tief in die Tasche greifen, wenn die Energiekostenabrechnung ins Haus flattert.
Die energetische Modernisierung der eigenen vier Wände kann dem ein Ende setzen. Welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind und wie viel Energie und insbesondere Geld sich dadurch einsparen lässt, das erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Borken und Umgebung am Mittwoch, 23. November, um 19 Uhr in den Räumlichkeiten der Stadtwerke Borken, Ostlandstraße 9. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen nehmen die Stadtwerke Borken unter Tel. 02861/936170 entgegen.
Bei der gemeinsamen Veranstaltung von Kreis, Sparkasse Westmünsterland, Stadtwerken Borken, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft geben Experten einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Gebäudesanierung und erläutern finanzielle Fördermöglichkeiten. So informiert Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut Detmold, wo sich bei einem Altbau die energetische Sanierung am meisten lohnt. Dabei wird er unter anderem auf nachträgliche Dämmungen an Außenwänden, Fenstern und Türen sowie die Nutzung moderner Lüftungstechnik eingehen. Auch einige Beispiele für gelungene Altbausanierungen wird er präsentieren. Wo es öffentliche Fördermittel gibt, skizzieren anschließend Vertreter der Sparkasse Westmünsterland.
Zum Abschluss der Veranstaltung informieren die Referenten über die gemeinsame Thermografie-Aktion von Kreis, Stadtwerken Borken, Sparkasse Westmünsterland, Kreishandwerkerschaft und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Interessierte können ihr Haus während der kalten Monate zu einem Festpreis von 120 bzw. 150 Euro mit einer Wärmebildkamera untersuchen lassen. Die Bilder zeigen auf, wo die energetischen Schwachstellen der Immobilie sind. Interessierte können sich noch am selben Abend anmelden. Für Fragen stehen die Energieberater Werner Vogelsang aus Ahaus und Klaus Witzisk aus Raesfeld zur Verfügung.
Wer die Veranstaltung nicht besuchen kann, aber dennoch ein Thermografie-Gutachten der eigenen vier Wänden erstellen lassen möchte, der findet hier weitere Informationen zur Aktion sowie entsprechende Anmeldebögen.
1. Klimawoche im Kreis Borken
Zwischen dem 19. und 25.September 2011 finden im gesamten Kreis mehr als 30 Veranstaltungen rund um das Thema Klima statt. Mit dabei sind unter anderem Kommunen, kirchliche Einrichtungen, Volkshochschulen, Stadtwerke, die Kreishandwerkerschaft, die Regionale 2016-Agentur GmbH, das Künstlerdorf Schöppingen, die Naturfördergesellschaft und nicht zuletzt der Kreis Borken selbst.
Informationsabend zur energetischen Gebäudesanierung in Legden
Schlecht gedämmte Dächer und Außenwände sowie alte Fenster und Türen lassen in vielen Gebäuden Winter für Winter eine Menge kostbarer Energie entweichen. Dies hat nicht nur einen sinkenden Wohnkomfort zur Folge, sondern lässt den Gebäudeeigentümer Jahr für Jahr tief in die Tasche greifen, wenn die Energiekostenabrechnung ins Haus flattert.
Die energetische Modernisierung der eigenen vier Wände kann dem ein Ende setzen. Welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind und wie viel Energie und insbesondere Geld sich dadurch einsparen lässt, das erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Legden und Umgebung am Donnerstag, 18. November, um 19 Uhr in der in der Gaststätte Ostermann in Ledgen. Die Eintritt ist frei.
Informationsabend zur energetischen Sanierung in Gescher
Schlecht gedämmte Dächer und Außenwände sowie alte Fenster und Türen lassen in vielen Gebäuden Winter für Winter eine Menge kostbarer Energie entweichen. Dies hat nicht nur einen sinkenden Wohnkomfort zur Folge, sondern lässt den Gebäudeeigentümer Jahr für Jahr tief in die Tasche greifen, wenn die Energiekostenabrechnung ins Haus flattert.
Die energetische Modernisierung der eigenen vier Wände kann dem ein Ende setzen. Welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind und wie viel Energie und insbesondere Geld sich dadurch einsparen lässt, das erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Gescher und Umgebung am Dienstag, 09. November, um 19 Uhr im Rathaus.
Wer diesen Termin verpasst hat, kann noch ausweichen: ein weiterer Termin findet statt am Donnerstag, 18.11.2010 in der Gaststätte Ostermann in Ledgen.
Informationsabend zur energetischen Sanierung in Heiden
Schlecht gedämmte Dächer und Außenwände sowie alte Fenster und Türen lassen in vielen Gebäuden Winter für Winter eine Menge kostbarer Energie entweichen. Dies hat nicht nur einen sinkenden Wohnkomfort zur Folge, sondern lässt den Gebäudeeigentümer Jahr für Jahr tief in die Tasche greifen, wenn die Energiekostenabrechnung ins Haus flattert.
Die energetische Modernisierung der eigenen vier Wände kann dem ein Ende setzen. Welche konkreten Maßnahmen sinnvoll sind und wie viel Energie und insbesondere Geld sich dadurch einsparen lässt, das erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Heiden und Umgebung am Dienstag, 02. November, um 19 Uhr im Rathaus.
Wer diesen Termin verpasst hat, kann noch ausweichen: weitere Termine finden statt am Dienstag, 09.11.2010 um 19.00 Uhr im Rathaus der Stadt Gescher und am Donnerstag, 18.11.2010 in der Gaststätte Ostermann in Ledgen.
Fachleute geben im Ratssaal einen Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Gebäudesanierung und erläutern finanzielle Fördermöglichkeiten. So informiert Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut Detmold, wo sich bei einem Altbau die energetische Sanierung am meisten lohnt. Dabei geht er unter anderem auf nachträgliche Dämmungen an Außenwänden, Fenstern und Türen sowie die Nutzung moderner Lüftungstechnik ein. Auch einige Beispiele für gelungene Altbausanierungen wird er präsentieren. Wo es öffentliche Fördermittel gibt, skizzieren anschließend Vertreter der Sparkasse Westmünsterland.
Zum Abschluss der Veranstaltung informiert die Kreishandwerkerschaft Borken über die diesjährige Thermografie-Aktion, die sie gemeinsam mit dem Kreis Borken, der Sparkasse Westmünsterland und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken startet. Interessierte können sich noch am gleichen Abend anmelden und zu einem Festpreis von 120 Euro bzw. 150 Euro das eigene Haus während der kalten Monate mit einer Wärmebildkamera untersuchen lassen.
Wie sich der Klimawandel auf die Gesundheit auswirkt Professor Hartmut Graßl referiert am 25. Oktober in Gronau / Kreis Borken und Kneipp-Verein laden ein
Die Folgen des Klimawandels für die Gesundheit sind Thema einer gemeinsamen Veranstaltung von Kneipp-Verein Gronau und Kreis Borken, die am Montag, 25. Oktober, in Gronau stattfindet. Im Walter-Thiemann-Haus neben der evangelischen Stadtkirche referiert ab 19.30 Uhr mit Prof. Hartmut Graßl ein ausgewiesener Experte für die Folgen des Klimawandels. Graßl ist ehemaliger Direktor des Max-Planck-Institutes für Meteorologie in Hamburg.
Sonne, Luft, Erde und Wasser sind für den Menschen überlebenswichtig. Wenn sich das Klima durch den Einfluss des Menschen schneller als gewöhnlich wandelt, dann hat das Folgen für Ernährung und Gesundheit. Für Prof. Hartmut Graßl ist das Klima deshalb die wichtigste natürliche Ressource. In seinem Vortrag wird er nicht nur auf die unmittelbaren Folgen des Klimawandels eingehen, sondern auch die indirekten Wirkungen beleuchten. Dazu gehören zum Beispiel die weitere Verbreitung tropischer Infektionskrankheiten und die Zuwanderung von Krankheitserregern, die Pflanzen und Tiere schädigen. Thematisieren wird Graßl auch die Frage, wie der Mensch das Tempo des weiteren Klimawandels beeinflussen kann.
Prof. Hartmut Graßl ist ein vielfach ausgezeichneter Wissenschaftler. Unter anderem erhielt er1991 den Max-Planck-Preis und 1998 den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Der Eintritt für den Vortrag kostet drei Euro. Anmeldungen nimmt die IKK in Gronau unter der Telefonnummer 02562/9361-1813 entgegen. Der Kreis unterstützt die Veranstaltung im Rahmen seiner Anstrengungen für den Klimaschutz.
Handwerkermesse am 15.04.2010 in Legden zum Abschluss der Haus-zu-Haus-Beratungskampagne
Rund 200 ausgewählte Hausbesitzerinnen und -besitzer haben die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang in den vergangenen Wochen in Legden besucht. Dabei zeigten die Experten von der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken den Bürgerinnen und Bürgern ganz konkret auf, wie sie ihre Immobilien so modernisieren können, dass sie deutlich weniger Energie verbrauchen.
Zum Abschluss der Kampagne „Haus zu Haus“, die der Kreis Borken im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert hat, sind nun alle Interessierten zu einer Handwerkermesse eingeladen. Am Donnerstag, 15. April, ab 18 Uhr stellen Legdener Betriebe im Hotel Hermannshöhe ihre Leistungen rund um die energetische Gebäudesanierung vor. Auch die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang werden vor Ort sein und Fragen zum Thema Energieeinsparung beantworten. Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten werden ebenfalls geboten. Bürgermeister Friedhelm Kleweken wird eine Bilanz der Beratungskampagne ziehen und stellt erste Ergebnisse der Auswertung vor. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Legden und Asbeck sind herzlich eingeladen.
Die Kampagne „Haus zu Haus“ ist ein Kooperationsprojekt des Kreises mit der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft Borken sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Mit im Boot sind zudem die drei Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden. In den kommenden Monaten wollen die Partner entscheiden, ob die Kampagne auch in anderen Orten des Kreises stattfinden soll.
Haus-zu-Haus-Beratungen in Heiden laufen an
Gerade die Besitzer älterer Häuser bekommen häufig einen Schreck, wenn die neueste Rechnung für Öl oder Gas ins Haus flattert. Die Gründe liegen für Energieberater auf der Hand: An den Rollladenkästen zieht`s, über die schlecht isolierten Fenster geht Wärme flöten und auch die Heizung ist nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand.
Rund 200 Hausbesitzer in Heiden haben jetzt die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Fachmann herauszufinden, wie sich ihre Immobilie energetisch verbessern lässt – und das völlig kostenlos. Der Kreis Borken hat die Kampagne „Haus zu Haus" im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert. Kooperationspartner sind die Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken.
Zwischen dem 22. Februar und dem 5. März werden zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken bei den 200 ausgesuchten Haushalten klingeln. Die Gemeinde hat Wohnquartiere aus den 60er und 70er Jahren ausgewählt. Die betroffenen Hausbesitzer haben in den vergangenen Tagen einen Brief von der Gemeinde bekommen. Darin erläutert Bürgermeister Heiner Buß die Hintergründe der Aktion. „Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen in unserer Gemeinde, die Chance wahrnehmen. Denn wer etwas für die Isolierung seines Hauses tut, der schont auf Dauer nicht nur seinen eigenen Geldbeutel, sondern auch das Klima", erklärt Bürgermeister Buß.
Die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, suchen die ausgewählten Hausbesitzer auf. Wer ihnen die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder gleich eine ausführlichere Beratung inklusive Rundgang durch das Haus, die rund 40 Minuten dauert. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage der Immobilie ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen enthält. Treffen die Energieberater auch beim zweiten Besuch niemanden an, lassen sie ihre Kontaktdaten im Briefkasten zurück.
Die ausgewählten Hausbesitzer sind zu einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 18. Februar, ab 19 Uhr in der Westmünsterlandhalle eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung werden sich die Energieberater vorstellen und Fachleute von der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland erläutern, wie eine gelungene Sanierung aussehen kann und welche Fördermöglichkeiten es gibt.
Die Aktion „Haus zu Haus" endet am Montag, 19. April, um 16 Uhr in der Westmünsterlandhalle. Dann sind alle Interessierten unter anderem zu einem Handwerkermarkt eingeladen, bei dem Fachbetriebe ihre Leistungen rund um die energetische Sanierung vorstellen.
Wie sich CO² einsparen lässt
Schülerinnen und Schüler der Montessori-Gesamtschule informierten sich im Kreishaus über Klimaschutz
11,9 Tonnen CO² erzeugt jeder Bürger im Kreis Borken pro Jahr, wenn man berücksichtig, wie er wohnt, welche Verkehrsmittel er nutzt und welche Waren er kauft. Ein Inder kommt mit 900 Kilo aus. Wo die Gründe für die Unterschiede liegen, das erfuhren jetzt einige Achtklässler der Montessori-Gesamtschule Borken bei einem Besuch im Kreishaus. Edith Gülker, Klimaschutzbeauftragte des Kreises, begrüßte die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Peter Wittmann im Großen Sitzungssaal. Dort erläuterte sie auch die Eckdaten des Klimaschutzkonzeptes, das der Kreis Borken im vergangenen Jahr verabschiedet hat.
Anregungen, wie sich im Alltag Energie sparen lässt, vermittelte den Schülerinnen anschließend ein Gang durch die Ausstellung „Klima schützen kann jeder“ der Verbraucherzentrale NRW, die noch bis Donnerstag, 18. Februar, im Kreishaus zu sehen ist.
Verbraucherzentrale berät im Kreishaus zum Energie sparen
Am Mittwoch, 10. Februar, gibt es im Rahmen der Ausstellung "Klima schützen kann jeder" der Verbraucherzentrale NRW ein weiteres Angebot. Dann ist die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr im Kreishaus präsent.
Architekt Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Janning, Energieberater der Verbraucherzentrale, bietet zwischen 13.00 Uhr und 16.00 Uhr Mietern, Hausbesitzern und Häuslebauern kostenlose Kurzberatungen an. Hier können alle Themen vom Energiesparen, über baulichen Wärmeschutz, Heizungs- und Regeltechnik bis hin zu Fördermöglichkeiten und dem Einsatz regenerativer Energien, angerissen werden.
Für eine ausführliche Beratung lassen sich nach dem Aktionstag Gesprächstermine mit Jürgen Janning in der Beratungsstelle Gronau vereinbaren, Tel.: 02562/2 22 00.
Finanziell gefördert wird die Energieberatung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, daher kostet die halbstündige Beratung in der Konrad-Adenauer-Str.45 in Gronau nur fünf Euro. Interessierte können den Energieberater auch für einen Hausbesuch buchen, bei dem er konkrete Tipps geben kann. Weitere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.sparnachbar.de.
Bauratgeber 2010 erschienen
Soeben neu erschienen ist der Bauratgeber 2010. Die Broschüre, die inzwischen seit fünf Jahren erscheint, informiert darüber, welche Schritte notwendig sind, um einen Altbau zum vorbildlichen Energiesparhaus zu machen.
Die Leserinnen und Leser finden in dem Heft Tipps zum Bauen und Modernisieren und informative Beiträge über Heizung und Solartechnik, Bau- und Hauskonzepte, Finanzierung und Förderprogramme sowie ein umfangreiches Adressverzeichnis regionaler Handwerksbetriebe. Einen Schwerpunkt bildet die Energieeinsparverordnung 2009, die neue Standards für Neubau und Modernisierung gesetzt hat.
Die 82 Seiten starke Broschüre mit dem Titel „Besser wohnen im Münsterland“ liegt ab sofort kostenlos in den Rathäusern der Region, beim Kreis Borken und in den Filialen der Sparkasse Westmünsterland aus.
Bauratgeber 2010 zum sofort Ansehen
Haus-zu-Haus-Beratungen in Heiden
Eine kostenlose Energieberatung direkt an der eigenen Haustür – das ist das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Gescher, Heiden und Legden. Von Anfang Februar bis Anfang April 2010 werden dort zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken durch ausgewählte Wohngebiete der Projektkommunen gehen und den Bürgerinnen und Bürgern direkt an der Haustür eine kostenlose Energieberatung anbieten. Ziel der Kampagne ist es, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer über sinnvolle Energiesparmaßnahmen zu informieren und zur energetischen Gebäudemodernisierung zu motivieren.
Die Energiesparkampagne ist ein Baustein im Klimaschutzkonzept des Kreises Borken. Der Kreis hat auch die Aktion initiiert, die zudem von den Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft Borken sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken getragen wird.
Vor allem Wohnviertel, die zwischen den 50er und 70er Jahren entstanden sind, haben die Berater im Blick. „Denn hier gibt es häufig den größten Sanierungsbedarf“, erklärt Edith Gülker, Abteilungsleiterin im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Wer den Herren, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder ob sie etwas mehr Zeit erübrigen können. Die Kurzberatung, inklusive Rundgang durch das Haus, dauert dann etwa 40 Minuten. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage des Hauses ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen und die Kontaktdaten von Handwerksbetrieben und Energieberatern vor Ort enthält.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Haus-zu-Haus-Beratungen in Gescher
Eine kostenlose Energieberatung direkt an der eigenen Haustür – das ist das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Gescher, Heiden und Legden. Von Anfang Februar bis Anfang April 2010 werden dort zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken durch ausgewählte Wohngebiete der Projektkommunen gehen und den Bürgerinnen und Bürgern direkt an der Haustür eine kostenlose Energieberatung anbieten. Ziel der Kampagne ist es, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer über sinnvolle Energiesparmaßnahmen zu informieren und zur energetischen Gebäudemodernisierung zu motivieren.
Die Energiesparkampagne ist ein Baustein im Klimaschutzkonzept des Kreises Borken. Der Kreis hat auch die Aktion initiiert, die zudem von den Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft Borken sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken getragen wird.
Vor allem Wohnviertel, die zwischen den 50er und 70er Jahren entstanden sind, haben die Berater im Blick. „Denn hier gibt es häufig den größten Sanierungsbedarf“, erklärt Edith Gülker, Abteilungsleiterin im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Wer den Herren, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder ob sie etwas mehr Zeit erübrigen können. Die Kurzberatung, inklusive Rundgang durch das Haus, dauert dann etwa 40 Minuten. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage des Hauses ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen und die Kontaktdaten von Handwerksbetrieben und Energieberatern vor Ort enthält.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
Klima schützen kann jeder - Ausstellung im Kreishaus
Stromfresser ausschalten, heimische Produkte auftischen oder häufiger den Bus benutzen: „Klima schützen kann jeder“ lautet die Botschaft der interaktiven Ausstellung, die bis zum 18. Februar im Borkener Kreishaus zu sehen ist.
Auf acht Säulen gibt es zahlreiche Tipps, die sich in den Alltag integrieren lassen. „Klimaschutz ist nicht nur eine Aufgabe der Politiker in Kopenhagen“, betonte Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Eröffnung, an der auch die Klassen 7c und 7f der Borkener Nünning-Realschule mit Schulleiterin Friederike Krämer-Brand sowie den Lehrern Christoph Bonhoff, Antonius König und Angelika Schwering-Ohters teilnahmen. „Es kommt nicht nur auf internationale Verhandlungen und Klimagipfel an. Ebenso wichtig ist, was jeder und jede selbst beiträgt.“
Konzipiert hat die Wanderausstellung die Verbraucherzentrale NRW in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz im Rahmen der Kampagne „für mich, für dich, fürs klima“. Acht Säulen vermitteln Informationen sowie konkrete Verhaltenstipps. So erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie sich das Klima auf Reisen schützen lässt, wo Stromfresser lauern und was jeder in seinen eigenen vier Wänden für das Klima tun kann.
Kinder und Jugendliche ab zehn Jahren haben die Möglichkeit, während eines Besuchs im Kreishaus an dem Fragespiel „Klimaforscher junior“ teilzunehmen. Die Ausstellung „Klima schützen kann jeder“ ist während der Öffnungszeiten der Kreisverwaltung zu sehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Energieberatungsmobil zu Gast am Kreishaus
Am ersten Tag der Ausstellung "Klima schützen kann jeder", die noch bis zum 18.02.2010 im Kreishaus Borken zu sehen ist, machte auch das Energieberatungsmobil NRW am Kreishaus Station. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzen die Gelegenheit, sich in dem orangefarbenen Bus Funktion ganz persönlich beraten zu lassen sowie Funktion und Vorteile moderner Energie-Effizienz-Technologien kennen zu lernen. Günter Neunert und Katja Kosemkaymer, Berater der EnergieAgentur NRW, standen Rede und Antwort.
Haus-zu-Haus-Beratungen in Legden angelaufen
Gerade die Besitzer älterer Häuser bekommen häufig einen Schreck, wenn die neueste Rechnung für Öl oder Gas ins Haus flattert. Die Gründe liegen für Energieberater auf der Hand: An den Rollladenkästen zieht`s, über die schlecht isolierten Fenster geht Wärme flöten und auch die Heizung ist nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand.
Rund 200 Hausbesitzer in Legden haben jetzt die Möglichkeit, gemeinsam mit einem Fachmann herauszufinden, wie sich ihre Immobilie energetisch verbessern lässt – und das völlig kostenlos. Der Kreis Borken hat die Kampagne „Haus zu Haus“ im Rahmen seines Klimaschutzkonzeptes initiiert. Kooperationspartner sind die Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, die Sparkasse Westmünsterland, die Kreishandwerkerschaft Borken sowie die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken.
Zwischen dem 8. und dem 19. Februar werden zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken bei den 200 ausgesuchten Haushalten klingeln. Die Gemeinde hat Wohnquartiere aus den 50er, 60er und 70er Jahren sowie einige Häuser im Außenbereich ausgewählt. Die betroffenen Hausbesitzer haben in den vergangenen Tagen einen Brief von der Gemeinde bekommen. Darin erläutert Bürgermeister Friedhelm Kleweken die Hintergründe der Aktion. „Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen in unserer Gemeinde, die Chance wahrnehmen. Denn wer etwas für die Isolierung seines Hauses tut, der schont auf Dauer nicht nur seinen eigenen Geldbeutel, sondern auch das Klima“, erklärt Bürgermeister Kleweken.
Die Energieberater Thomas Venhorst und Werner Vogelsang, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, klingeln bei den ausgewählten Adressen an. Wer ihnen die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder ob sie etwas mehr Zeit erübrigen können. Die Kurzberatung, inklusive Rundgang durch das Haus, dauert dann etwa 40 Minuten. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage des Hauses ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen weiter führende enthält. Treffen die Energieberater auch beim zweiten Besuch niemanden an, lassen sie ihre Kontaktdaten im Briefkasten zurück.
Die ausgewählten Hausbesitzer sind zu einer Auftaktveranstaltung am Mittwoch, 3. Februar, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Haus Ostermann“ eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung werden sich die Energieberater vorstellen und Fachleute von der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland erläutern, wie eine gelungene Sanierung aussehen kann und welche Fördermöglichkeiten es gibt.
Die Aktion „Haus zu Haus“ endet am Donnerstag, 15. April, um 18 Uhr in der Gaststätte Hermannshöhe. Dann sind alle Interessierten unter anderem zu einem „Handwerkermarkt“ eingeladen, bei dem Legdner Betriebe ihre Leistungen rund um die energetische Sanierung vorstellen.
Haus-zu-Haus-Beratungen zur energetischen Sanierung in Legden, Heiden und Gescher
Eine kostenlose Energieberatung direkt an der eigenen Haustür – das ist das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger in Gescher, Heiden und Legden. Von Anfang Februar bis Anfang April 2010 werden dort zwei qualifizierte Energieberater der Service-GmbH der Kreishandwerkerschaft Borken durch ausgewählte Wohngebiete der Projektkommunen gehen und den Bürgerinnen und Bürgern direkt an der Haustür eine kostenlose Energieberatung anbieten. Ziel der Kampagne ist es, Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer über sinnvolle Energiesparmaßnahmen zu informieren und zur energetischen Gebäudemodernisierung zu motivieren.
Die Energiesparkampagne ist ein Baustein im Klimaschutzkonzept des Kreises Borken. Der Kreis hat auch die Aktion initiiert, die zudem von den Pilotkommunen Gescher, Heiden und Legden, der Sparkasse Westmünsterland, der Kreishandwerkerschaft Borken sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken getragen wird.
Vor allem Wohnviertel, die zwischen den 50er und 70er Jahren entstanden sind, haben die Berater im Blick. „Denn hier gibt es häufig den größten Sanierungsbedarf“, erklärt Edith Gülker, Abteilungsleiterin im Fachbereich Natur und Umwelt des Kreises Borken. Wer den Herren, die sich mit einem besonderen Ausweis legitimieren können, die Tür öffnet, hat zwei Möglichkeiten: Die Hausbesitzer können entscheiden, ob sie eine 15-minütige Initialberatung in Anspruch nehmen wollen oder ob sie etwas mehr Zeit erübrigen können. Die Kurzberatung, inklusive Rundgang durch das Haus, dauert dann etwa 40 Minuten. Direkt vor Ort geben die Experten eine kurze Einschätzung und Bewertung der energetischen Lage des Hauses ab. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten außerdem eine Mappe, die unter anderem Informationen zu finanziellen Fördermöglichkeiten für Sanierungen und die Kontaktdaten von Handwerksbetrieben und Energieberatern vor Ort enthält.
Multivision im Kreis Borken
Das bundesweite Medienprojekt Multivision „Klima & Energie“ tourt im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) derzeit durch ganz Deutschland. Vom 26. August an macht es unter der Schirmherrschaft von Landrat Gerd Wiesmann auch im Kreis Borken Station. Mit Unterstütztung des Kreises haben mehr als 2.400 Jugendliche verschiedener Schulen dann die Gelegenheit, mehr über die Ursachen und Folgen des Klimawandels zu erfahren.
Das Bildungsprojekt informiert Jugendliche und Erwachsene über den Klimawandel als Folge der Nutzung fossiler Energieträger. Dabei werden auch die Möglichkeiten und Chancen des verstärkten Einsatzes von Erneuerbaren Energien erläutert. Das Projekt soll junge Menschen durch Hinweise auf konkrete Handlungsmöglichkeiten zum Mitmachen motivieren.
„Klima & Energie“ ist ein offiziell ausgezeichnetes UN-Dekade-Schulprojekt der Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014). Hauptziel der deutschen Beiträge ist es, den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen zu verankern. Die Multivision „Klima&Energie“ wird in insgesamt drei Jahren rund 500.000 Jugendliche in ganz Deutschland ansprechen.
Die erste Veranstaltung findet am 26.8.2009 in Bocholt statt, es folgen Ahaus (10.9.) und Vreden (ab Dezember). Weitere interressierte Schulen können sich an den Kreis Borken, Edith Gülker, 02861/821428, wenden.
Internationale Umweltpolitik hautnah erleben
Jugendliche für Planspiel UNEP gesucht
Klimawandel, Wasserknappheit und Erhalt der biologischen Vielfalt sind nur einige der ökologischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Politische Lösungsstrategien hierfür erarbeiten auf internationaler Ebene die Vereinten Nationen mit ihrem Umweltprogramm UNEP. Wie das funktioniert können Jugendliche in einem Planspiel nachvollziehen, das die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW und der Wissenschaftsladen Bonn entwickelt haben. Dabei übernehmen Jugendliche die Rollen von UN-Delegierten verschiedener Staaten und erhalten so einen lebendigen Einblick in die Entscheidungsfindung auf internationaler Ebene. 40 Schulen, Jugendparlamente oder andere Jugendgruppen können sich bis Ende August bewerben und das Planspiel ab September 2009 kostenlos buchen. Darauf macht jetzt der Kreis Borken im Rahmen seiner Klimaschutzinitiative aufmerksam.
Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Weitere Unterstützer sind die Südwestfalen Energie und Wasser AG, die LBS Westdeutsche Landesbausparkasse, die Daimler AG sowie die Heinrich-Böll-Stiftung NRW als Kooperationspartner. Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.schule-der-zukunft.nrw.de.
DonCato - ein Wettbewerb für Kinder!
Was bedeutet richtiges Lüften? Warum braucht man die Spartaste bei der Klospülung? Wann braucht ein Fernerseher am wenigsten Strom? Mit einem Wettbewerb wendet sich der Umweltfuchs Don Cato jetzt an Kinder im Alter zwischen drei und sechs Jahren. Der Wettbewerb gehört zur Klima-Ralley 2009, den das Bundesumweltministerium ausschreibt und auf den der Kreis Borken hinweist.
Luftsprünge vor Freude – das dürfen die Hauptgewinner der Klima-Rallye wörtlich nehmen. Als Gewinn für die beste Einsendung einer Kinder betreuenden Einrichtung (wie Kindergärten, Kitas, Horte, Jugendherbergen) gibt es ein Bodentrampolin-Trio "Pi" der Firma SMB-Seilspielgeräte. Für weitere 30 Gewinner-Gruppen gibt es tolle Klimaschutz-Forscher-Pakete. Unter www.doncato.de finden Kindertagestätten, Kindergärten und Vorschulgruppen weitere Informationen. Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge beim Projektbüro DON CATO in Berlin ist Donnerstag, 5. November 2009.
Unterstützung der Projektes "Sonne für Gerechtigkeit"
Die Cordula-Grundschule in Borken-Gemen hat in der Zeit vom 08. bis 10.06.2009 mit allen Schülerinnen und Schülern an dem Projekt "Sonne für Gerechtigkeit" gearbeitet. Ausgangspunkt der Projektidee war die Installation einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach der Cordula-Schule, deren Erlös an ein Hausbauprojekt in Indien geht.
Während der Projekttage setzten sich die Kinder auf vielefältige Weise mit Themen wie Energieeinsparung, Nutzung regenerativer Energien und der Notwendigkeit der nachhaltigen Umgangs mit Energie weltweit auseinander.
Der Kreis Borken hat sich gerne bereit erklärt, das Projekt im Rahmen seiner Klimaschutzaktivitäten zu unterstützen und prüft nun die Übertragbarkeit des Konzeptes auf andere Schulen. Vor Ort überzeugte sich Vorstandsmitglied Hubert Grothues davon, dass die Finanzspritze gut angelegt ist.
Umweltmarkt Borken am 06.06.2009
Die Bekanntheit des Internet-Service-Portals ALTBAUNEU zu steigern ist Ziel der gemeinsamen Teilnahme von Kreis und Stadt Borken beim Borkener Umweltmarkt am 06.06.2009. Aufmerksamkeit erregen soll dabei der Messestand der Initiative ALTBAUNEU, der der Kreis Borken und über ihn die Stadt Borken angehören. ALTBAUNEU ist ein Projket auf Landesebene, unterstützt vom Ministerium für Bauen und Wohnen des Landes. Eine enge Verknüpfung sucht die Initiative zu den Handwerkerschaften vor Ort, die über das Projekt "Mein Haus spart" eng eingebunden sind.
Auf der Internetseite www.alt-bau-neu.de finden Interessierte Adressen untr anderem von Energieberatern, qualifizierten Handwerkern, Architekten und Sparkassen. Gelungene Vorher-Nachher-Beispiele werden bebildert und mit Datenmaterial vorgestellt.
72-Stunden-Aktion 2009
Der Kreis Borken hat sich auch mit einem Projekt zum Thema Klimaschutz an der 72-Stunden-Aktion des BDKJ, des Bundes deutscher katholischer Jugend vom 08. bis 10. Mai 2009 beteiligt. Für die Jugendlichen galt es, einen Energielehrpfad entlang des Radweges an der Bocholter Aa anzulegen. Dabei sollte aber auf eine Beschilderung verzichtet werden! Mit Unterstützung der Welle Aasee ist ein akustischer Energielehrpfad entstanden, mit Hilfe dessen Interessierte während einer Radtour entlang der Aa über Podcasts, die im Internet zum Download bereit stehen, Wissenswertes über Projekte zum Klimaschutz, zur Technik erneuerbarer Energien und zum Energiesparen abrufen können.
Lesen Sie hier mehr über das Projekt!
Auf dem Foto von links nach rechts die Projektverantwortlichen Edith Gülker und Anne-Katrin Schlüter.
Initiative AltBauNeu
Der Kreis Borken ist Mitglied in der Beratungsoffensive zur Erhöung der Altausanierungsquote von Wohngebäuden ALTBAUNEU. Neben verschiedenen Maßnahmen und Aktionen, die im Rahmen der Initiative gestartet werden ist eine Internet-Service-Plattform mit Adressen und Links z. B. zu Energieberatern, zu Beratern bei Banken und Sparkassen und zu Architekten wesentliches Kernelement der Initiative. Auch von der Kreishandwerkerschaft im Kreis Borken gelistete Fachunternehmen sind über diese Serviceseite zu finden.
Link zum Internet-Service-Portal http://www.alt-bau-neu.de/
Schöppinger Energietage 2009
Der Kreis Borken hat sich vom 28.03. bis 29.03.2009 mit dem Stand der Initiative "ALTBAUNEU" auf den Schöppinger Energietagen präsentiert. Mit an Bord die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, die als regionaler Ansprechpartner der KfW Unternehmen zu Energieeinsparpotentialen berät.
Ziel der Präsentation war es, die Bekanntheit der Internet-Service-Plattform rund um das Thema Altbausanierung und erneuerbare Energien www.alt-bau-neu.de zu steigern und die in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsfördergesellschaft, der Kreishandwerkerschaft und der Sparkasse Westmünsterland Zeitschrift "Bauratgeber" vorzustellen.
Auf dem Foto Ingo Trawinski, WFG und Edith Gülker, Kreis Borken














