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1. Controllingbericht zum 30.04.2005

DokumenttypBezeichnungAktionen
Vorlage FA/KA/KT 96 KB
BezeichnungInhaltBezeichnungInhalt
Name:0118/2005  
Art:Beschlussvorlage öffentlich  
Datum:10.05.2005  
Betreff:1. Controllingbericht zum 30.04.2005
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Beratungen:

BeratungGremiumTOPZuständigBeschlussAbstimmungDokumente
28.06.2005Jugendhilfeausschuss2Kenntnisnahme  
DokumenttypBezeichnungAktionen
Niederschrift 208 KB

Inhalt:

Der Kreisjugendhilfeausschuss nimmt die Ergebnisse des 1. Controllingberichts zum 30.04.2005 zur Kenntnis.

 


Rechtsgrundlage:

§ 26 Abs. 2 und 3 der Kreisordnung i. V. m. dem Kreistagsbeschluss zur budgetorientierten Haushaltswirtschaft vom 02.12.1993 (KT 10 121/93)

 


Sachdarstellung:

 

Entsprechend den Verfahrensregeln zur budgetorientierten Haushaltswirtschaft wird zum 30.04. der 1. Controllingbericht des Haushaltsjahres erstellt. Dabei werden entsprechend den Darstellungen des produktorientierten Haushalts Aussagen zu den Leistungs- und den Finanzdaten gemacht.

 

Soweit sich in einzelnen Produktgruppen wesentliche Änderungen ergeben haben, sind diese im folgenden dargestellt:

 

 

Produktgruppe       02.2.1  Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen

 

1.  Leistungsdaten

 

keine Abweichungen ersichtlich

 

 

2.  Haushaltsdaten

 

Bezeichnung

Ansatz

(€)

vorauss. Jahresergebnis

+ Verbesserung/ - Verschlechterung (€)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Landesanteil an den Betriebskosten für Tageseinrichtungen

7.965.000

-60.000

 

 

Summe

 

- 60.000

 

 

 

Begründung:

 

Aufgrund von Abrechnung für die Vorjahre fällt der Landesanteil an den Betriebskosten in diesem Jahr niedriger aus als in der Haushaltsplanung vorgesehen.

 

 

Produktgruppe       02.3.3  Hilfen außerhalb der Familie

 

1.  Leistungsdaten

 

Bezeichnung der Kennzahl

Plan

vorauss. Jahresergebnis

( Veränderung in %)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Anzahl der durchschnittlich in Vollzeitpflege untergebrachten Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen bei eigener Kostenträgerschaft

64

+ 6

(+9 %)

 

 

Anzahl der durchschnittlich in Heimerziehung/betreuten Wohnformen untergebrachten Kinder, Jugendlichen und jungen Volljährigen bei eigener Kostenträgerschaft

95

- 2

(- 2 %)

 

 

 

2   Haushaltsdaten

 

Bezeichnung

Ansatz

(€)

vorauss. Jahresergebnis

+ Verbesserung/ - Verschlechterung (€)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege

(§ 33 SGB VIII - eigene Fälle, Minderjährige und junge Volljährige)

640.000

- 60.000

 

 

Hilfe durch Unterbringung in Heimpflege/betreutes Wohnen

(§ 34 SGB VIII – eigene Fälle,

Minderjährige und junge Volljährige)

4.275.000

+ 200.000

 

 

Gemeinsame Unterbringung von Müttern/Vätern mit ihren Kindern

( § 19 SGB VIII)

175.000

- 100.000

 

 

Summe

 

+ 40.000

 

 

 

Begründung:

 

Die Bestrebungen, Kinder in Pflegeverhältnissen unterzubringen, werden intensiviert. Ziel ist eine Vermeidung von Heimunterbringungen, wo dieses angezeigt und vertretbar ist.

 

Der Mehrbedarf bei den Hilfen in Vollzeitpflege ergibt sich aus dem Fallzahlenanstieg.

 

Abrechnungen für Vorjahre führen dazu, dass bei den Hilfen in Heimerziehung bei ungefähr gleichbleibenden Fallzahlen Einsparungen erzielt werden können.

 

Die Zahl sehr junger Mütter nimmt zu. Dabei ist es für die Mutter und vor allem das Kleinkind häufig überlebensnotwendig, dass die Versorgung der vitalen Grundbedürfnisse sichergestellt wird. Hierfür kommt nur die gemeinsame Unterbringung von Mutter und Kind in Betracht. Ziel ist es, der Mutter zu verhelfen, die Versorgung und Erziehung des Kindes auf Dauer selbst sicherstellen zu können. Kalkuliert waren durchschnittlich 3 Unterbringungen, derzeit sind es 5 Unterbringungen.

 

 

Produktgruppe       02.3.4  Mitwirkung und Vertretung

 

1.  Leistungsdaten

 

Bezeichnung der Kennzahl

Plan

vorauss. Jahresergebnis

( Veränderung in %)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Zahl der Bewilligungsfälle nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (UVG)

750

- 80

(- 11 %)

 

 

Verhältnis der übergeleiteten Unterhalts-ansprüche zu den Unterhaltsvorschuss-zahlungen (Rückholquote)

29 %

- 4

% - Punkte

 

 

 

2   Haushaltsdaten

 

Bezeichnung

Ansatz

(€)

vorauss. Jahresergebnis

+ Verbesserung/ - Verschlechterung (€)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Leistungen nach dem UVG – Nettokreisanteil

485.000

+ 15.000

 

 

Summe

 

+ 15.000

 

 

 

Begründung:

 

Der aufgrund der Arbeitsmarktreform (Hartz IV) prognostizierte Fallzahlenanstieg fällt in diesem Jahr voraussichtlich noch nicht so stark aus wie befürchtet. Dafür können durch den Rückgang der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von Langzeitarbeitslosen weniger Unterhaltszahlungen von den Pflichtigen realisiert werden.

 

Die Minderausgaben und Mindereinnahmen heben sich weitestgehend auf. Unter dem Strich wird mit einem leichten Überschuss gerechnet.

 

 

Produktgruppe       02.3.5  Eingliederungshilfe

 

1.  Leistungsdaten

 

Bezeichnung der Kennzahl

Plan

vorauss. Jahresergebnis

( Veränderung in %)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Durchschnittliche Zahl der Fälle - ambulant

25

- 10

(- 40 %)

 

 

Durchschnittliche Zahl der Fälle - stationär

7

- 2

(- 29 %)

 

 

Summe

32

- 12

(- 38 %)

 

 

 

2.  Haushaltsdaten

 

Bezeichnung

Ansatz

(€)

vorauss. Jahresergebnis

+ Verbesserung/ - Verschlechterung (€)

 

 

30.04.

12.08.

31.12.

Eingliederungshilfe für seelisch Behinderte (Minderjährige und junge Volljährige)

400.000

+ 50.000

 

 

Summe

 

+ 50.000

 

 

 

Begründung:

 

Die Bedarfe sind derzeit nicht mehr so hoch wie in der Vergangenheit. Insbesondere gilt dies für die ambulante Form der Hilfe.

 

 

Zusammenfassung der Haushaltsdaten aus den Produktgruppen

 

Produktgruppe

vorauss. Jahresergebnis

+ Verbesserung/ - Verschlechterung (€)

 

30.04.

12.08.

31.12.

02.2.1 -       Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen

- 60.000

 

 

02.3.3 -       Hilfen außerhalb der Familie

+ 40.000

 

 

02.3.4 -       Mitwirkung und Vertretung

+ 15.000

 

 

02.3.5 -       Eingliederungshilfe

+ 50.000

 

 

Summe     

+ 45.000

 

 

 

 

Budgetrücklage

 

Die Budgetrücklage hat zum Stichtag 30.04.2005 einen Bestand von rund 68.000 €. Von diesem Betrag sind für folgende Maßnahmen fest verplant:

 

Maßnahme

Betrag

Projekt ABS des DRK (bis 2007)

       6.100

Verstärkung im UVG-Bereich zur Ergebnisoptimierung

     40.000

Personelle Verstärkung im Bereich „Elternbeiträge“, um eine Verschlechterung der Einnahmesituation zu verhindern

     20.000

 

 

Personalsituation

 

Zum Stichtag 30.04.2005 waren folgende Stellen unbesetzt:

 

Stelle

unbesetzt seit

0,75 Stellenanteile Jugendarbeit

01.08.2004 bzw. 01.01.2005

1,0 Stelle Elternbeiträge für Kindergärten

15.03.2005

0,15-Stelle WJ (Stundenreduzierung)

01.01.2004

1,0 Stelle UVG

15.04.2005

 

 

 

 

 

 

 

 


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