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17. Juni 2024

„Felix-Sümmermann-Preis 2024“: Bewerbungen bis zum 15. Juli möglich

Kreis Borken zeichnet Verdienste um Denkmalpflege aus

(v. li.) Landrat Dr. Kai Zwicker, Heinrich-Georg-Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereichs Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, und Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster freuen sich auf viele Bewerbungen für den "Felix-Sümmermann-Preis".

Zahlreiche Menschen im Kreis Borken engagieren sich in der Denkmalpflege, sie restaurieren und erhalten alte Häuser, pflegen Bildstöcke oder erforschen das bauliche Erbe der Region. So überrascht es nicht, dass im Westmünsterland zahllose interessante Baudenkmäler gibt. Darunter sind viele auszeichnungswürdige Projekte. Genau diese will der Kreis Borken nun bereits zum neunten Mal mit dem „Felix-Sümmermann-Preis für Verdienste um die Denkmalpflege im Kreis Borken“ besonders herausstellen und würdigen. Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen können sich noch bis zum 15. Juli 2024 um die mit insgesamt 5.000 Euro dotierte Auszeichnung bewerben oder vorgeschlagen werden. Das Preisgeld stiftet erneut die Sparkasse Westmünsterland. Verliehen wird der Preis voraussichtlich im Herbst 2024.

„Der Sümmermann-Preis lenkt die Aufmerksamkeit auf die Denkmalpflege im Kreis, die auf diese Weise immer wieder neue Impulse erhält“, hebt Landrat Dr. Kai Zwicker hervor. Der Preis würdigt besondere Verdienste um die Rettung, den Erhalt, die Restaurierung und Pflege von Denkmälern im Kreis Borken. „Beteiligten können sich Personen oder Institutionen, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Denkmälern sind, sich aktiv um Denkmäler oder die Denkmalpflege bemühen, Forscher, Publizisten und Kommunen. Chancen haben zudem auch Objekte und Projekte, die mittelbar mit dem Denkmalschutz in Verbindung stehen und ihn fördern“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Kulturdezernent. Deshalb kommen auch wissenschaftliche Arbeiten, touristische Projekte oder innovative Konzepte zur Nutzung von Denkmälern für den Preis in Frage. Sie sollten allerdings stets Bezug zum Kreis Borken haben. „Dieser breite Ansatz des Felix-Sümmermann-Preises ermöglicht vielfältige Bewerbungen, darauf freuen wir uns auch in diesem Jahr wieder“, sagt Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland.

Eine Jury unter dem Vorsitz von Landrat Dr. Kai Zwicker wird zu gegebener Zeit die Entscheidung treffen. Der erste Preis ist mit 2.500 Euro dotiert, für den zweiten Platz gibt es 1.500 Euro und für den dritten Rang 1.000 Euro. Die Jury kann sich allerdings auch für eine andere Staffelung entscheiden. Überdies erhalten die Preisträgerinnen und Preisträger eine vom Vredener Künstler Walter Wittek gestaltete Ehrengabe.

Bewerbungen und Vorschläge für „Felix-Sümmermann-Preis“ gehen mit Begründung und Dokumentation an den Kreis Borken, Kulturabteilung im kult Westmünsterland, Kirchplatz 14, in 48691 Vreden, E-Mail: kulturamt@kreis-borken.de. Informationen gibt es auch bei dem zuständigen Team der Kulturabteilung, Ulrike Brandt und Antonius Böing, unter den Telefonnummern 02861/681-4281 und -4283.

Zum Hintergrund: Felix Sümmermann:
Der Namensgeber des Preises, Felix Sümmermann, stand mehr als 30 Jahre an der Spitze des Kreises Ahaus. Ab 1920 leitete er dort als Landrat die Kreisverwaltung. Nach 1933 geriet er in Konflikt mit den Nationalsozialisten, ohne jedoch sein Amt zu verlieren. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet. Für den Fall eines gelungenen Staatsstreiches war er – ohne sein Wissen – als Politischer Unterbeauftragter für den Wehrkreis Münster vorgesehen worden. Nach dem Krieg berief die britische Militärverwaltung Sümmermann wieder in seine alte Position. Er setzte sich unter anderem dafür ein, dass der Kreis das durch Bomben stark zerstörte Schloss Ahaus erwarb und wiederaufbaute.