Rettungsdienst
Der Kreis Borken ist als Träger des Rettungsdienstes gemäß § 6 Absatz 1 des Rettungsgesetzes Nordrhein-Westfalen (RettG NRW) verpflichtet, eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen der Notfallrettung und des Krankentransports sicherzustellen.
Organisation des Rettungsdienstes
Rettungsdienstbedarfsplan
Der Rettungsdienstbedarfsplan stellt die Grundlage für den Rettungsdienst im Kreis Borken dar. Im Bedarfsplan sind insbesondere Zahl und Standorte der Rettungswachen, die Zahl der erforderlichen rettungsdienstlichen Fahrzeuge (Rettungsmittel), weitere Qualitätsanforderungen sowie Vorkehrungen für Schadensereignisse mit einer größeren Anzahl Verletzter oder Kranker festgelegt.
- Rettungsdienstbedarfsplan_Fortschreibung_2022_-_Endfassung_pdf.PDF17,25 MB
Rettungswachen im Kreis
Im Kreis Borken besteht ein Netz von insgesamt 11 Rettungswachen. Von dort aus werden sowohl rettungsdienstliche Notfalleinsätze als auch Krankentransporte im gesamten Kreisgebiet durchgeführt.
Der Kreis Borken ist als Träger des Rettungsdienstes für den Betrieb aller Rettungswachen verantwortlich – mit Ausnahme der Wache Bocholt, die von der Stadt Bocholt betrieben wird.
Den Betrieb der übrigen Rettungswachen hat der Kreis Borken an Städte und Gemeinden sowie an Hilfsorganisationen übertragen.
Städte und Gemeinden
- Stadt Ahaus
- Stadt Bocholt
- Stadt Borken
- Stadt Gronau
- Gemeinde Reken
- Stadt Stadtlohn
Hilfsorganisationen
DRK Kreisverband Borken:
Rettungswachen in Gescher, Isselburg und Südlohn
Johanniter-Unfall-Hilfe:
Rettungswachen in Heek und Vreden
GeoDatenAtlas
Rettungsdienst
Einen Überblick über die Rettungswachen und Notarztstandorte im Kreis Borken, deren jeweilige Einsatzbereiche sowie die Standorte der Krankenhäuser – inklusive Fachrichtungen und Bettenzahlen – können schnell und einfach über diese interaktive Karte abrufen werden.
Auf dieser Seite
- Organisation des Rettungsdienstes
- Rettungsdienstbedarfsplan
- Rettungswachen im Kreis
- GeoDatenAtlas
Rettungsdienst - Auf dieser Seite
- Weiterführende Links
- Geschäftsberichte des Rettungsdienstes
- Abrechnung der Rettungsdiensteinsätze
- Defibrillatoren (AED) und Ersthelfer-App Corhelper
- Ausbildung und Praktikum im Rettungsdienst
- Kontakte für die Bewerbung
- Entwicklungen im Rettungsdienst
- Telenotarzt im Kreis Borken
- Resuscitation Academy Deutschland
- Kontakt
- Dienstleistungen aus dem Bereich
- Weiterführende Links
Geschäftsberichte des Rettungsdienstes
Der Geschäftsbericht dokumentiert die operative, personelle und wirtschaftliche Entwicklung des Rettungsdienstes.
Neben statistischen Kennzahlen zum Einsatzaufkommen enthält er Informationen zu Investitionen, Qualitätsmaßnahmen sowie strategischen Weichenstellungen für die zukünftige Sicherstellung der Notfallversorgung im Kreisgebiet.
Abrechnung der Rettungsdiensteinsätze
Die Leistungen des Rettungsdienstes und Krankentransportes werden grundsätzlich nach der Gebührensatzung des Kreises Borken abgerechnet. Eine Ausnahme bildet der Einsatz eines Fahrzeuges der Feuer- und Rettungswache Bocholt: Hier erfolgt die Abrechnung nach der Gebührensatzung der Stadt Bocholt.
Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse oder, im Falle eines Arbeitsunfalls, von der Berufsgenossenschaft übernommen.
Sollten Sie trotz bestehender gesetzlicher Krankenversicherung oder Berufsgenossenschaft einen privaten Gebührenbescheid erhalten haben, können Sie Ihre Versicherungsdaten direkt über das folgende Formular einreichen:
Defibrillatoren (AED) und Ersthelfer-App Corhelper

Defibrillatoren im Kreis Borken
Die Verfügbarkeit eines Automatisierten Externen Defibrillators (AED) kann im Ernstfall über Leben und Tod mitentscheiden.
Ersthelfer-App / Corhelper
In Deutschland werden rund 70.000 Einsätze jährlich mit der Diagnose Herz-Kreislauf-Stillstand gemeldet. Das so genannte „therapiefreie Intervall“ entscheidet darüber, ob der Patient bleibende Hirnschäden davontragen wird oder nicht.
Ausbildung und Praktikum im Rettungsdienst
Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst:
- Theoretischen und praktischen Unterricht an einer staatlich anerkannten Schule,
- Praktische Ausbildung an einer unserer Lehrrettungswachen,
- Praktische Ausbildung in einem Krankenhaus.
Die Ausbildung schließt mit dem Staatsexamen ab.
Als Notfallsanitäterin bzw. Notfallsanitäter (m/w/d) übernehmen Sie die Verantwortung für das Rettungsfahrzeug und werden in der Notfallrettung auf dem Rettungswagen, Notarzteinsatzfahrzeug oder Krankentransportwagen eingesetzt.
Ihre Aufgaben umfassen unter anderem:
- Durchführung medizinischer Maßnahmen der Erstversorgung,
- Assistenz bei der ärztlichen Notfall- und Akutversorgung von Patientinnen und Patienten,
- Sicherstellung der Transportfähigkeit von Patientinnen und Patienten sowie Überwachung ihres medizinischen Zustands während des Transports.
Die Ausbildung dauert drei Monate und umfasst:
- Theoretischen und praktischen Unterricht an einer staatlich anerkannten Schule,
- Praktische Ausbildung an einer unserer Lehrrettungswachen,
- Praktische Ausbildung in einem Krankenhaus.
Als Rettungssanitäterin bzw. Rettungssanitäter (m/w/d) übernehmen Sie die Verantwortung für das Rettungsfahrzeug und werden eingesetzt:
- auf dem Krankentransportwagen als fahrzeugverantwortliche Person, oder
- auf dem Rettungswagen zur Assistenz der Notfallsanitäterin / des Notfallsanitäters.
Ein Praktikum im Rettungsdienst ermöglicht Einblicke in die Arbeit von Notfall- und Rettungskräften. Praktikantinnen und Praktikanten lernen die Abläufe an einer Lehrrettungswache kennen, begleiten Einsätze und unterstützen das Team bei der Organisation und Betreuung von Patientinnen und Patienten.
Voraussetzungen:
- Mindestalter: 18 Jahre
- Gesundheitliche Eignung
- Interesse an medizinischen Abläufen und Teamarbeit
Das Praktikum bietet eine wertvolle Orientierung für alle, die eine Ausbildung im Rettungsdienst planen oder sich allgemein für diesen Bereich interessieren.
Kontakte für die Bewerbung
Sie interessieren sich für eine Ausbildung oder ein Praktikum im Rettungsdienst? Dann wenden Sie sich bitte mit Ihrer Bewerbung oder Ihren Fragen an die folgenden Städte bzw. Stellen. Diese sind für den Rettungsdienst im Kreis Borken zuständig und werden gleichzeitig als Arbeitgeber für Auszubildende im Berufsbild Notfallsanitäter/-in und Rettungssanitäter/-in tätig sein.
Feuer- und Rettungswache Ahaus
Stadt Ahaus
Personalverwaltung
Rathausplatz 1
48683 Ahaus
02561 720
Feuer- und Rettungswache Borken
Stadt Borken
Personalverwaltung
Im Piepershagen 17
46325 Borken
02861 9390
Feuer- und Rettungswache Gronau
Stadt Gronau
Personalverwaltung
Konrad-Adenauer-Straße 1
48599 Gronau
02562 120
Rettungswache Isselburg
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Borken e.V.
Lucas Finke
Röntgenstraße 6
46325 Borken
02861 8029-112
Rettungswache Stadtlohn
Stadt Stadtlohn
Personalverwaltung
Markt 3
48703 Stadtlohn
02563 870
Rettungswache Vreden
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Münsterland/Soest
Feuer- und Rettungswache Bocholt
Stadt Bocholt
Personalverwaltung
Berliner Platz 1
46395 Bocholt
02871 9530
Rettungswache Gescher
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Borken e.V.
Lucas Finke
Röntgenstraße 6
46325 Borken
02861 8029-112
Rettungswache Heek
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Münsterland/Soest
Rettungswache Reken
Gemeinde Reken
Personalverwaltung
Kirchstraße 14
48734 Rekens
02684 9440
Rettungswache Südlohn
Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Borken e.V.
Lucas Finke
Röntgenstraße 6
46325 Borken
02861 8029-112
Entwicklungen im Rettungsdienst
Telenotarzt im Kreis Borken
Als einer der ersten Kreise in Nordrhein-Westfalen wird im Kreis Borken seit Januar 2021 der Telenotarzt-Dienst eingesetzt. Dies ist ein innovatives Konzept, das ein neues Tätigkeitsfeld der Notfallmedizin eröffnet.
Wichtig ist: Der Telenotarzt arbeitet ergänzend zum „realen“ Notarzt und ermöglicht den vor Ort im Rettungseinsatz tätigen Kräften eine unmittelbare, sichere und zuverlässige Konsultation mit einem in einer Telenotarzt-Zentrale befindlichen Notfallmediziner.



Resuscitation Academy Deutschland
Gemeinsam mit zahlreichen anderen Landkreisen und Städten nimmt der Kreis Borken an der Resuscitation Academy Deutschland (RAD) teil. Die RAD ist eine Initiative, welche mittels eines 10-Punkte-Programms die Verbesserung des Gesamtsystems im Rahmen der Versorgung von Patientinnen und Patienten nach plötzlichem Herz-Kreislauf-Stillstand erzielen soll.
Kontakt
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