Pressemeldungen des Jobcenters
Alle Pressemeldungen des Jobcenters auf einen Blick.
- 29.05.2026 12:00
Direkter Draht zum Arbeitgeber: Betriebsbesichtigung bei Grunewald in Bocholt mit Kundinnen und Kunden des Jobcenters - Spannende Einblicke in Produktion, Lager und Logistik
An gleich zwei Vormittagen erhielten rund 15 interessierte Leistungsberechtige des Jobcenters aus Bocholt am Donnerstag und Freitag, 28. und 29. Mai 2026, Einblicke in das Bocholter Unternehmen Grunewald. Bei einer Betriebsbesichtigung lernten sie die Arbeitsbereiche Metall- und Kunststoffverarbeitung, Lager sowie Logistik kennen. Ziel der Veranstaltung war es, den Interessierten den Arbeitsalltag im Unternehmen näherzubringen und das Netzwerk potenzieller Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auszubauen und zu stärken. Während der Führung konnten die Teilnehmenden ihre Fragen zu Praktika und einer möglichen Beschäftigung direkt vor Ort klären. "Uns ist es wichtig, Menschen unabhängig von ihrer formalen Qualifikation oder ihrer Herkunft eine Chance zu geben. Durch den persönlichen Austausch können wir zeigen, welche Möglichkeiten unser Unternehmen bietet", erklärte Nils Laader-Weise, Personalleiter bei Grunewald. Initiiert wurde die Aktion durch den Zentralen Arbeitgeberservice des Jobcenters des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Bocholt. Die Betriebsbesichtigung hilft praxisnah auf dem Weg in die Arbeitsmarktintegration, die sowohl Arbeitssuchenden als auch Unternehmen neue Perspektiven eröffnen soll. Rebecca Feise vom Zentralen Arbeitgeberservice zog ein positives Fazit: "Die Teilnehmenden konnten wertvolle Eindrücke sammeln und direkt mit dem Unternehmen ins Gespräch kommen. Persönliche Begegnungen schaffen oft die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Integration in die Arbeit. Deshalb freuen wir uns sehr über die offene und wertschätzende Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen." Hintergrund Der Zentrale Arbeitgeberservice des Jobcenters des Kreises Borken organisiert regelmäßig Veranstaltungen dieser Art. Interessierte Unternehmen sind eingeladen, mit dem Zentralen Arbeitgeberservice Kontakt aufzunehmen: Eva-Maria Eske Region Borken und Gronau Tel.: 02861 681-4990 E-Mail: e.eske@kreis-borken.de Rebecca Feise Region Ahaus und Bocholt Tel.: 02861 681-4991 E-Mail: r.feise@kreis-borken.de Weitere Informationen gibt es unter www.kreis-borken.de/einfach-clever. - 29.05.2026 11:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken im Mai gesunken - Aktuell 5.602 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2026 gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Die im April noch verhaltene Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt hat im Mai deutlich an Dynamik gewonnen. Die aktuelle "Schönwetterphase" konnte den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit vollständig ausgleichen und weist auf eine positive Entwicklung hin", erklärt Dr. Zwicker. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2026 insgesamt 5.602 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2026 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 178 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Mai 2025 hat sich die Zahl deutlich um 871 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert geblieben und liegt weiter bei 2,5 Prozent (April 2026: 2,5 Prozent, Mai 2025: 2,8 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls zurückgegangen: Sie liegt im Mai 2026 bei 10.721 Personen (-57 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 2026 ingesamt 15.023 Personen (-107 gegenüber dem Vormonat) in 7.650 Bedarfsgemeinschaften (-25 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Mai 2025 noch 946 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.252 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 08.05.2026 11:00
Vermittlungsoffensive im Kreis Borken: „Markt der Möglichkeiten“ in der Akademie Klausenhof in Rhede - Unterstützung für Bürgergeldbezieherinnen und -bezieher auf dem Weg in den Arbeitsmarkt
Zum dritten Mal hat das Jobcenter des Kreises Borken gemeinsam mit den örtlichen Jobcentern und Bildungsträgern zu einem "Markt der Möglichkeiten" eingeladen. Bürgergeldbeziehende aus dem Südkreis konnten sich am Mittwoch, 06. Mai 2026, in den Räumlichkeiten der Akademie Klausenhof in Rhede über verschiedene Maßnahme-Angebote informieren. Rund 150 Personen nahmen diese Gelegenheit zur Unterstützung auf dem Weg in den Arbeitsmarkt wahr. Die Veranstaltung "Markt der Möglichkeiten" ist Teil einer NRW-weiten Vermittlungsoffensive, an der auch alle 17 Kommunen im Kreis Borken beteiligt sind. 2024 wurde sie erstmals ins Leben gerufen und stieß seither auf positive Resonanz. Die Bildungsträger stellten an diesem Tag Maßnahmen vor, die sich etwa an Jugendliche, (alleinerziehende) Frauen oder Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen richten. Letzteren wurde die Maßnahme "Gesundheit, Lebenswelt und Arbeit" durch den Träger Softdoor präsentiert. Ein anderes Angebot zielte auf die Bedarfe von Menschen mit Fluchthintergrund hinsichtlich der Orientierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie der Feststellung ihrer persönlichen Erfahrungen und Kompetenzen ab. Durchführende Träger sind hier die Berufsbildungsstätte Westmünsterland, die Akademie Klausenhof, die GEBA und das DRK. Junge Menschen erhielten vom "Team U25" der Kreishandwerkerschaft Borken Informationen über ein Unterstützungsangebot zur Aufnahme einer Ausbildung. Für Jugendliche, die Probleme in der Familie, der Schule oder während der Ausbildung haben, gab es ebenfalls spezielle Angebote, die sich "Restart Beruf & Leben" und "Assistierte Ausbildung" nennen. Für jede Maßnahme wurde ein eigener Informationsstand aufgebaut, um anhand von Plakaten zu verdeutlichen, worum es bei den jeweiligen Angeboten geht und welche Zielgruppe damit angesprochen sind. "Wir freuen uns darüber, dass wir bei einer solchen Veranstaltung die Gelegenheit haben, mit so vielen Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu treten und sie über die verschiedenen Angebote zu informieren", erklärte Stefan Ening, Fachbereichsleiter für Qualifizierung und Arbeitsmarktprojekte bei der Akademie Klausenhof. Fachkräfte der örtlichen Jobcenter unterstützten die Bürgergeldbezieherinnen und -bezieher bei möglichen Fragen, wenn sie konkretes Interesse für eine Maßnahme äußerten. Die Verantwortlichen waren sich im Nachgang einig, dass der "Markt der Möglichkeiten" eine gute Gelegenheit war, sich "auf anderem Wege" über die Unterstützungsmöglichkeiten bei den Bildungsträgern zu informieren – sowohl für die potenziellen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch für die Fachkräfte ausden örtlichen Jobcentern. "Nachdem die beiden vorherigen Veranstaltungen in Ahaus und Rhede bereits gut besucht waren, ist auch die tolle Resonanz bei der Neuauflage wieder sehr bemerkenswert", zeigte sich Susanne Lökes, stellvertretende Leiterin des Jobcenters Kreis Borken, sehr zufrieden. "Das positive Feedback zeigt uns, dass die Menschen Interesse daran haben, sich beruflich weiterzuentwickeln und an ihren Perspektiven zu arbeiten und dass diese Veranstaltung das passende Format dazu ist." Aus diesem Grund wird der "Markt der Möglichkeiten" auch in Zukunft angeboten. Hintergrund: Folgende Bildungsträger waren vertreten: • Akademie Klausenhof • Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH • DRK Kreisverband Borken • Entwicklungs- und Betriebsgesellschaft der Stadt Bocholt (EWIBO) • Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung (GEBA mbH) • Kreishandwerkerschaft Borken • Softdoor GmbH Folgende örtliche Jobcenter waren beteiligt: • Bocholt • Borken • Gescher • Heiden • Isselburg • Raesfeld • Reken • Rhede • Südlohn • Velen - 25.03.2026 12:00
Praxisnaher Einblick in Transport und Logistik: BORCHERS Gruppe öffnet seine Türen - Angebot des Zentralen Arbeitgeberservices des Kreises Borken
Wie sieht der Arbeitsalltag in einem regionalen Transport- und Logistikunternehmen aus? Welche Tätigkeiten gibt es und welche Einstiegs- und Ausbildungsmöglichkeiten bestehen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhielten heute (25.03.2026) rund 25 Arbeitssuchende im Rahmen einer Betriebsbesichtigung bei der Unternehmensgruppe BORCHERS in Borken. Organisiert wurde der Termin vom Zentralen Arbeitgeberservice des Kreises Borken. "Direkte Einblicke in einen Betrieb helfen, sich ein realistisches Bild vom Arbeitsalltag im Bereich Transport und Logistik zu machen", erklärt Eva-Maria Eske, Mitarbeiterin des Zentralen Arbeitgeberservices. "Solche Begegnungen schaffen Chancen – sowohl für Unternehmen als auch für Menschen, die eine neue berufliche Perspektive suchen." Ziel der Veranstaltung war es, interessierten Leistungsberechtigten einen niedrigschwelligen Einblick in den Betrieb zu ermöglichen und gleichzeitig persönliche Kontakte zwischen dem Unternehmen und potenziellen Mitarbeitenden herzustellen. Während eines Rundgangs durch die Lagerhallen und der eigenen Fahrschule konnten die Teilnehmenden Fragen stellen und sich ein eigenes Bild vom Arbeitsalltag im Unternehmen machen. Auch das Unternehmen begrüßt die Initiative. "Wir freuen uns über das Interesse und die Gelegenheit, unsere Arbeitsbereiche und Einstiegsmöglichkeiten offen vorzustellen – besonders für alle, die sich beruflich neu orientieren oder eine Ausbildung im Bereich Logistik anstreben", betont Ludger Venne, Geschäftsführer der BORCHERS Gruppe. Die Zusammenarbeit zwischen dem Jobcenter und regionalen Arbeitgebenden spielt eine wichtige Rolle bei der Integration in Arbeit. Der Arbeitgeberservice des Jobcenters des Kreises Borken plant auch zukünftig weitere Veranstaltungen dieser Art, um praktische Einblicke in verschiedene Berufsfelder zu ermöglichen. Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite www.kreis-borken.de/einfach-clever. Dort können sich Interessierte auch für den Newsletter des Jobcenters anmelden. - 24.03.2026 12:00
Betriebsbesichtigungen bei den Unternehmen BTG Feldberg & Sohn und Plastic-Partner Bralten & Evers in Bocholt - Kundinnen und Kunden des Bocholter Jobcenters erhielten Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche
Rund 20 interessierte Kundinnen und Kunden des Jobcenters Bocholt erhielten Anfang der Woche bei einer Betriebsbesichtigung Einblicke in die Arbeitsbereiche Lager/Logistik und Produktion des Speditionsunternehmens BTG Feldberg & Sohn GmbH & Co. KG und Kunststoffherstellers Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH in Bocholt. "Wir freuen uns, dass wir unsere Offenheit für Quereinsteiger und Zugewanderte direkt vor Ort zeigen konnten. Der persönliche Austausch ist uns sehr wichtig", betonte Jörg van der Linde, Personalleiter beim Logistikdienstleister BTG Feldberg & Sohn GmbH & Co. KG. Auch Andreas Walke, Leiter Finanzen und Personal bei Plastic-Partner Bralten & Evers GmbH aus der Kunststoffindustrie, möchte einen gesellschaftlichen Beitrag zur Integration dieser Zielgruppe leisten. Organisiert wurde die Aktion vom Zentralen Arbeitgeberservice des Jobcenters des Kreises Borken in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Bocholt. Die Betriebsbesichtigung ist eine praxisnahe Maßnahme zur Arbeitsmarktintegration, die nicht nur Chancen für die Teilnehmenden, sondern auch für die Unternehmen schaffen soll. "Es konnten wertvolle Kontakte geknüpft und konkrete Fragen zu Praktikumsmöglichkeiten sowie zur Arbeitsaufnahme geklärt werden", resümierte Matthias Lütfring, Fallmanager beim Jobcenter Bocholt. Die beiden Besichtigungen endeten jeweils mit einer offenen Fragerunde und einem gemeinsamen Austausch. Viele Teilnehmende zeigten sich beeindruckt von der Nachhaltigkeit und der wertschätzenden Atmosphäre in den Unternehmen. Auch Rebecca Feise vom Zentralen Arbeitgeberservice beim Jobcenter Kreis Borken zeigte sich zufrieden und betonte: "Die besten Integrationschancen für unsere Kundinnen und Kunden entstehen durch persönliche Kontakte mit Arbeitgebenden bei Aktionen wie heute. Wir sind sehr dankbar für den offenen Einblick und den wertschätzenden Austausch." Mehr Informationen zum Zentralen Arbeitgeberservice und zur Kampagne "einfach clever" gibt es auf der Internetseite www.kreis-borken.de/einfach-clever. Dort können sich Interessierte auch für den Newsletter des Jobcenters anmelden. - 07.01.2026 11:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken - Aktuell 5.755 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Dezember 2025 weiter gesunken. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster jetzt mit. "Das ist für die Winterperiode eine erfreuliche Entwicklung, denn zu dieser Jahreszeit steigt die Arbeitslosigkeit häufig an. Möglicherweise hat auch das Weihnachtsgeschäft mit seinem erhöhten Personalbedarf die Zahlen positiv beeinflusst", erklärt Dr. Hörster. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 2025 insgesamt 5.755 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 104 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Dezember 2024 hat sich die Zahl deutlich um 919 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und liegt bei 2,5 Prozent (November 2025: 2,6 Prozent, Dezember 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nahezu konstant geblieben: Sie liegt im Dezember 2025 bei 11.055 Personen (+ 2 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 15.664 Personen (- 53 gegenüber dem Vormonat) in 7.892 Bedarfsgemeinschaften (- 5 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Dezember 2024 noch 897 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.147 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 16.12.2025 14:00
Neue Anlaufstelle „Zentraler Arbeitgeberservice“ im Jobcenter des Kreises Borken - Nächster Baustein in der Arbeitgeber-Kampagne „einfach clever“
Das Jobcenter des Kreises Borken baut die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region weiter aus: Mit einem neu eingerichteten Zentralen Arbeitgeberservice (ZAG) stehen den Betrieben im Kreisgebiet jetzt Eva-Maria Eske und Rebecca Feise als zentrale Ansprechpersonen zur Verfügung. "Unser Ziel ist es, den Kontakt zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie den örtlichen Jobcentern zu vereinfachen und neue Wege der Zusammenarbeit in der Arbeitsvermittlung zu finden", betont Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. "Praktisch bedeutet das, dass wir die Unternehmen zum Beispiel dabei unterstützen, sich miteinander zu vernetzen, gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren und das unkompliziert und auf Augenhöhe", ergänzen Rebecca Feise und Eva-Maria Eske. Der ZAG stellt also ab sofort die Schnittstelle zwischen Unternehmen und den Jobcentern in den 17 kreisangehörigen Kommunen dar. Er ergänzt damit die Arbeitgeber-Kampagne "einfach clever" um einen weiteren Baustein. Eine erste neue Funktion ist auch bereits umgesetzt: Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, auf der Internetseite www.jobcenter-kreis-borken.de aktuelle Stellenbedarfe zu melden. Die örtlichen Beschäftigten der Jobcenter können anhand dieser Angebote dann gezielt ihre Kundinnen und Kunden ansprechen und vermitteln, für die die Stelle interessant sein könnte. "Das ist eine Win-Win-Situation für die Unternehmen, die möglicherweise Stellenvakanzen schneller besetzt bekommen und für die Jobcenter, die ihren Kundinnen und Kunden dann mehr passgenaue Jobangebote vermitteln können", erklären Rebecca Feise und Eva-Maria Eske die neue Plattform. Kreisdirektor Dr. Hörster ermuntert deshalb die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: "Sie schaffen Arbeitsplätze und wir geben Chancen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Ihrem Jobcenter in Kontakt zu treten!" Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken unterstützt die Aktivitäten des Zentralen Arbeitgeberservice des Jobcenters und gibt wichtige Informationen an die hiesigen Unternehmen weiter. Die Jobcenter in den 17 Städten und Gemeinden im Kreis Borken konzentrieren sich auf die direkte Betreuung und Vermittlung der Arbeitsuchenden bei lokalen Unternehmen, während der Zentrale Arbeitgeberservice übergreifend Betriebe im gesamten Kreisgebiet informiert und berät. In den Jahren 2024 und 2025 ist es den Jobcentern im Kreis Borken gelungen, mehr als 3.300 Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, davon rund zwei Drittel in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Interessierte können sich auf der Internetseite www.jobcenter-kreis-borken.de über die Kampagne "einfach clever" informieren und sich für den Newsletter des Jobcenters anmelden. - 12.12.2025 12:00
Gleichbleibende Beträge für Bürgergeld- und Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger - Keine Änderung der Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich zum 1. Januar 2026
Die Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich werden zum 1. Januar 2026 nicht geändert. Auf diese vom Bund bereits bekanntgegebene Festlegung weist der Kreis Borken hin. Die Regelbedarfssätze dienen dazu, den Lebensunterhalt zu sichern. Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (das "Bürgergeld"), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und für die Hilfe zum Lebensunterhalt (die "Sozialhilfe"). Darüber hinaus werden wie schon bisher für die Mehrheit der Betroffenen auch Leistungen für Unterkunft und Heizung bewilligt. Die Regelbedarfssätze im Überblick: Alleinstehende, Alleinerziehende und Personen, deren Partnerin oder Partner minderjährig ist, erhalten künftig weiterhin monatlich 563 Euro. Ehe- oder Lebenspartner, die zusammenleben, bekommen jeweils weiterhin 506 Euro. Sonstige erwerbsfähige Erwachsene, die keinen eigenen Haushalt führen (Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren im SGB II), erhalten weiterhin 451 Euro. Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekommen weiterhin 471 Euro. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren erhalten weiterhin 390 Euro. Für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren bleibt der Regelbedarf bei 357 Euro. Für Rückfragen zu dem Thema stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den "Jobcentern" und den Sozialämtern bei den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Borken zur Verfügung. - 28.11.2025 11:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken - Aktuell 5.859 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im November 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort – die Arbeitslosenzahlen sinken erneut und zeigen damit weiterhin eine positive Entwicklung", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat November 2025 insgesamt 5.859 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 129 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum November 2024 hat sich die Zahl deutlich um 788 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat konstant geblieben und liegt weiterhin bei 2,6 Prozent (Oktober 2025: 2,6 Prozent, November 2024: 2,9 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im November 2025 bei 11.214 Personen (- 53 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 15.933 Personen (- 92 gegenüber dem Vormonat) in 8.019 Bedarfsgemeinschaften (- 32 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im November 2024 noch 705 Bedarfsgemeinschaften und sogar 898 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. Hinweis: Aufgrund eines Softwarefehlers wurde rückwirkend für November 2025 eine Korrektur der Zahlen nach unten erforderlich. Sowohl die Zahl der Bedarfsgemeinschaften als auch die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten war deutlich niedriger als ursprünglich gemeldet. - 30.10.2025 12:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Im Oktober zeigt sich erneut ein deutlicher Rückgang bei der Zahl der SGB-II-Arbeitslosen.“ - Aktuell 5.988 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Oktober 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Die Richtung stimmt weiterhin! Die Herbstbelebung scheint auf dem Arbeitsmarkt spürbar durchzugreifen.", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Oktober 2025 insgesamt 5.988 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 220 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Oktober 2024 hat sich die Zahl deutlich um 686 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 2,6 Prozent (September 2025: 2,7 Prozent, Oktober 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Oktober 2025 bei 11.267 Personen (- 85 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Oktober 16.025 Personen (- 87 gegenüber dem Vormonat) in 8.051 Bedarfsgemeinschaften (- 78 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Oktober 2024 noch 654 Bedarfsgemeinschaften und sogar 796 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 16.10.2025 16:00
NRW: Etwa jeder Neunte bezog 2024 Leistungen der sozialen Mindestsicherung – Kreis Borken mit zweitniedrigster Quote in NRW - Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen mit Ergänzungen des Kreises Borken
Nach der neuesten Statistik des Landes sind im Kreis Borken erneut relativ wenige Menschen auf staatliche Unterstützungsleistungen angewiesen. Zum Jahresende 2024 haben 1.997.154 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten; das ist etwa jeder Neunte, also rund 11,1 Prozent der Bevölkerung. Wie "IT.NRW" als Statistisches Landesamt mitteilt, waren es damit rund 9.600 bzw. 0,5 Prozent Empfängerinnen und Empfänger weniger als ein Jahr zuvor. Zu den Mindestsicherungsleistungen gehören: Grundsicherung für Arbeitssuchende (Bürgergeld nach SGB II) Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung (SGB XII) Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (SGB XII) Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Gegenüber 2023 blieb die Mindestsicherungsquote 2024 konstant bei 11,1 Prozent. In den letzten 10 Jahren schwankte die Quote zwischen 11 und 12 Prozent. Im Jahr 2016 gab es einen Höchststand mit einer Mindestsicherungsquote von 12 Prozent bzw. 2,15 Millionen betroffenen Menschen. Betrachtet man die einzelnen Leistungsarten, so ist die Zahl der Personen, die Grundsicherung im Alter in Anspruch nehmen musste, mit +6,4 Prozent bzw. +11.760 das vierte Jahr in Folge auf 321.050 Empfängerinnen und Empfänger gestiegen. Der stärkste Rückgang war mit −14,6 Prozent bzw. −15.100 bei den Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie den Empfängerinnen und Empfängern von Bürgergeld mit −0,4 Prozent bzw. −6.000 zu verzeichnen. Die höchsten Mindestsicherungsquoten waren 2024 im Ruhrgebiet festzustellen. An der Spitze liegt Gelsenkirchen mit 21,7 Prozent, so dass dort jede fünfte Person auf diese Leistungen angewiesen ist. Danach folgen Essen, Dortmund und Gladbeck mit über 17 Prozent. Die niedrigste Mindestsicherungsquote in NRW hatte mit 6,1 Prozent der Kreis Olpe, unmittelbar gefolgt vom Kreis Borken mit 6,3 Prozent auf Rang 2. Der Durchschnittswert für die Bezirksregierung Münster beträgt 10,2 Prozent, die Werte der übrigen Münsterlandkreise: Warendorf 7,6 Prozent, Steinfurt 7,3 Prozent und Coesfeld 6,6 Prozent. Weitere Ergebnisse zum Thema finden Sie in der Landesdatenbank NRW für alle Städte und Gemeinden. Weitere Ergebnisse finden Sie auf der Themenseite Armut. Mindestsicherungsquoten für die Städte und Gemeinden der Jahre 2007 bis 2024 finden sich in der Landesdatenbank NRW. - 30.09.2025 10:55
Positive Mitteilung von Landrat Dr. Kai Zwicker: „Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im September ist deutlich gesunken“ - Aktuell 6.208 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im September 2025 deutlich gesunken. Diese positive Mitteilung macht jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker. "Dieser Rückgang lässt sich unter anderem auf den Effekt zurückführen, dass Jugendliche, die sich nach erfolgreicher Ausbildung arbeitslos melden, oft schnell eine neue Stelle finden oder ein Studium aufnehmen", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat September 2025 insgesamt 6.208 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat August 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 292 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum September 2024 hat sich die Zahl deutlich um 540 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 2,7 Prozent (August 2025: 2,9 Prozent, September 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im September 2025 bei 11.352 Personen (- 147 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im September 16.112 Personen (- 256 gegenüber dem Vormonat) in 8.129 Bedarfsgemeinschaften (- 125 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im September 2024 noch 610 Bedarfsgemeinschaften und sogar 769 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 22.07.2024 14:00
Vermittlungsoffensive im Kreis Borken: - Jobcenter der Stadt Rhede hat Online-Fragebogen für Unternehmen entwickelt
Die Jobcenter der 17 Kommunen im Kreis Borken sowie des Kreises Borken beteiligen sich intensiv an der NRW-weiten Vermittlungsoffensive, um vermehrt erwerblose Bürgerinnen und Bürger auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Die direkte Ansprache ortsansässiger Unternehmen ist dabei der beste Weg, um konkrete Personalbedarfe zu erfahren. So hat zum Beispiel das örtliche Jobcenter der Stadt Rhede einen Online-Fragebogen entwickelt, der Arbeitskräftebedarfe, Erfahrungswerte in der Beschäftigung von Personen mit Migrationsgrund und Unterstützungsbedarfe ermittelt. Der Link zum Online-Fragebogen ist seit dem 3. Juni 2024 unter www.rhede.de/vermittlungsoffensive zu finden und wurde bereits über den Unternehmensverteiler des Rheder "Wirtschaftdialogs" versandt. Sobald Betriebe die Fragen beantwortet und ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, wird der Antwortbogen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des örtlichen Jobcenter-Fallmanagements übermittelt. Das Team nimmt dann Kontakt zum Unternehmen auf mit dem Ziel, Bedarfe genauer zu konkretisieren, um gegebenfalls geeignete Bewerberinnen und Bewerber vermitteln zu können. Inzwischen sind schon mehr als 20 Antwortbögen der Unternehmen beim Jobcenter Rhede eingegangen. Die Eingliederungsfachkräfte konnten daraufhin mit einigen Firmen Kontakt aufnehmen und Vermittlungsvorschläge unterbreiten, Praktika vereinbaren und bereits Integrationserfolge verzeichnen. "Wenn auch Sie als Betrieb interessiert an einer Zusammenarbeit mit dem Jobcenter sind, melden Sie sich gerne bei uns", appeliert Thomas Schlütter, Fallmanager im örtlichen Jobcenter der Stadt Rhede. Wenn Unternehmen aus Rhede oder aus anderen Kommunen im Kreis Borken bei der Suche nach Arbeitskräften mit den Jobcentern zusammenarbeiten möchten, können sie sich entweder direkt an das örtliche Jobcenter ihres Firmenstandortes wenden oder eine E-Mail an die zentrale Adresse vermittlungdiepasst@kreis-borken.de schicken. Zum Hintergrund: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil setzt sich mit einem "Job-Turbo" dafür ein, die Integration von Geflüchteten, vorrangig aus der Ukraine, in den Arbeitsprozess deutlich zu beschleunigen. Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat diesen "Job-Turbo" für die kommunalen Jobcenter in eine landesweite Vermittlungsoffensive überführt. Im Unterschied zum "Job-Turbo" soll damit in NRW der Blick nicht ausschließlich auf (ukrainische) Geflüchteten liegen, sondern alle Erwerbslosen umfassen. - 31.05.2023 08:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2023 leicht gesunken – aktuell zeigt sich ein positiver Trend“ - Aktuell 5.967 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Die saisontypische Frühjahrsbelebung war bisher noch nicht eindeutig erkennbar. Aktuell zeigt sich erfreulicherweise jedoch ein positiver Trend bei den Arbeitslosenzahlen", erklärt Dr. Zwicker. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2023 insgesamt 5.967 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 23 Personen niedriger, im Vergleich zum Mai 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 1.730 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,7 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Mai 2023 bei 11.027 Personen (- 89 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 15.930 Personen (- 138 gegenüber dem Vormonat) in 7.968 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen jedoch stark gestiegen: So gab es im Mai 2022 noch 1.579 Bedarfsgemeinschaften und sogar 2.249 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 03.05.2022 12:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich im April leicht gestiegen – allerdings gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich niedriger“ - Aktuell 4.357 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April leicht gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Der positive Trend aus den beiden Vormonaten setze sich damit zunächst nicht fort. "Die Zahl der Arbeitslosen ist damit wieder auf dem Niveau von Februar 2022", erklärt Landrat Dr. Zwicker. Maßgeblich für den leichten Anstieg seien dabei SGB-II-Arbeitslose aus Drittstaaten gewesen. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat April 4.357 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat März ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 20 Personen gestiegen, im Vergleich zum April 2021 aber um 408 niedriger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin stabil bei 2,0 Prozent. Eine geringfügige Steigerung gibt es bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten: Sie ist im April 2022 leicht gestiegen und liegt derzeit bei 8.828 Personen (+ 8). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 12.677 Personen (- 16) in 6.421 Bedarfsgemeinschaften (- 9) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Somit ging der SGB-II-Hilfebedarf anders als die Zahl der Arbeitslosen im April weiter leicht zurück. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gesunken: So gab es im April 2021 noch 677 Bedarfsgemeinschaften und sogar 930 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 09.03.2022 09:00
Jobcenter im Kreis Borken bieten mehr Dienstleistungen online an - Auch Anträge auf Weiterbewilligung und Einreichen von Unterlagen von zu Hause aus möglich
Schon seit Ende 2020 kann der Antrag auf das Arbeitslosengeld II beim "Jobcenter im Kreis Borken" digital gestellt werden. "Seit der Einführung dieses Angebotes haben schon rund 1.000 Personen im Kreis die neue Möglichkeit genutzt", berichtet Jürgen Ahlte, Fachabteilungsleiter im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung. Der Kreis organisiert die Online-Dienstleistungen zentral für alle Jobcenter im Kreis. "Die Inanspruchnahme durch unsere Kundinnen und Kunden liegt damit deutlich über den Erwartungen. Aus diesem Grund werden wir nun für alle Jobcenter im Kreis das Angebot der Online-Dienstleistungen erweitern.", führt Ahlte weiter aus. Ab sofort können bei allen Jobcentern auch die in der Regel einmal im Jahr erforderlichen Anträge auf eine Weiterbewilligung der Leistungen nach dem SGB II online eingereicht werden. Auch die einfache Mitteilung von Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen oder das Einreichen von Unterlagen sind so online möglich. Mit dem erweiterten Angebot wollen die Jobcenter im Kreis Borken eine weitere kundenfreundliche Alternative zum persönlichen Besuch im Jobcenter schaffen. "Selbstverständlich stehen aber in allen örtlichen Jobcentern des Kreises die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin gerne für das persönliche Gespräch und die individuelle Beratung zur Verfügung", betont Ahlte. Vorreiter bei der Einführung der erweiterten Angebote im Kreis war das Jobcenter in Gronau. Dort wurden die neuen Möglichkeiten mit einigen Monaten Vorlauf gegenüber den anderen Städten und Gemeinden im Kreis Borken eingeführt und getestet. Michael Pierk, Leiter des Fachdienstes Soziales bei der Stadt Gronau, berichtet, dass Kundinnen und Kunden wie auch das Jobcenter in gleichem Maße von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Für die Kundinnen und Kunden ergeben sich, so Pierk, einige Vorteile: "Der Gang oder die Fahrt zum Jobcenter kann in vielen Angelegenheiten entfallen. So werden Kosten für die Fahrt zum Jobcenter oder das Briefporto gespart. Öffnungszeiten spielen keine Rolle, Angelegenheiten werden papierlos und zu jeder beliebigen Zeit erledigt", erläutert er. "Durch die digitale Übersendung von Unterlagen können auch die Abläufe im Jobcenter beschleunigt werden. So entfällt bei digital eingereichten Unterlagen das ansonsten notwendige Scannen von Papierunterlagen zur Übernahme in die vollständig elektronisch geführte Akte, welche seit 2021 im Jobcenter eingesetzt wird. Kürzere Bearbeitungszeiten sind die Folge." Michael Pierk führt weiter aus, dass bei den doch recht umfangreichen Erstanträgen auf das Arbeitslosengeld II vielfach Nachfragen des Jobcenters bei den Kundinnen und Kunden erforderlich sind. "Diese werden dann kurzfristig per Telefon oder in einem ergänzenden persönlichen Beratungsgespräch geklärt." Thea Sieverding, die das zentrale Angebot im Kreis Borken organisiert hat, erläutert die Zugangsmöglichkeiten: "Bürgerinnen und Bürger gelangen zu den Online-Angeboten des Jobcenters über die Internetadresse www.kreis-borken.de/jobcenter-onlineservice. Noch einfacher geht es über einen QR-Code (siehe beigefügte Grafik) oder von der Startseite des Jobcenter-Internetauftritts des Kreises Borken über das Menü "Online-Services". Kurze Erklärvideos geben eine zusätzliche Hilfe. Ergänzend zu den eingegebenen Daten können benötigte Unterlagen direkt mit hochgeladen und an das Jobcenter versandt werden. Dabei sind die Daten stets auf sicherem Wege im Netz unterwegs. - 02.03.2022 12:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich sinkt bereits im Februar wieder“ - Aktuell 4.357 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Februar wieder gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Nach dem saisontypischen Anstieg in den Wintermonaten gingen die Zahlen nun wieder zurück. "Erwartungsgemäß lässt sich zum Frühjahr hin wieder eine Erholung feststellen, das ist in der Regel in jedem Jahr so – allerdings ist es in diesem Jahr schon früh, bereits jetzt im Februar, der Fall", sagt Landrat Dr. Zwicker. Der Rückgang in diesem Jahr ist zudem noch etwas deutlicher als im Vorjahr: Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Februar 4.357 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Januar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 71 Personen geringer, im Vergleich zum Februar 2021 sogar um 320. Damals sank die Zahl von Januar 2021 auf Febraur 2021 nur um 27. "Wie sich der Arbeitsmarkt und der SGB-II-Hilfebedarf weiter entwickeln werden, lässt sich jedoch derzeit angesichts der aktuellen Geschehnisse nicht prognostizieren", fügt der Landrat hinzu. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin stabil bei 2,0 Prozent. Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf im vergangenen Monat weiter gesunken. So ging die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Febuar 2022 zurück und liegt derzeit bei 8.785 Personen (- 22). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 12.610 Personen (- 59) in 6.429 Bedarfsgemeinschaften (- 30) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 593 Bedarfsgemeinschaften und 857 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als im Februar 2021. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 01.02.2022 13:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Anstieg ist maßgeblich durch saisontypische Effekte begründet“ - Zu Jahresanfang 4.428 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Regelmäßig lasse sich während der Wintermonate ein solcher Anstieg der Arbeitslosenzahlen beobachten. "Bei einem saisontypischen Verlauf dürfte mit einer Erholung im Frühjahr zu rechnen sein", sagt Landrat Dr. Zwicker. "Ob und wie sich die aktuell extrem hohen Infektionszahlen auf diese Entwicklung auswirken, lässt sich aber nicht prognostizieren." Die Entwicklung in diesem Jahr bleibt jedoch unter der des Vorjahres: Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Januar 4.428 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 165 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar 2021) ist die Zahl nun sogar um 276 niedriger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin bei 2,0 Prozent. Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf zum Jahresbeginn weiter gesunken. So ging die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Januar 2022 zurück und liegt derzeit bei 8.807 Personen (- 83). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 12.669 Personen (- 150) in 6.459 Bedarfsgemeinschaften (- 57) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 496 Bedarfsgemeinschaften und 713 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als im Januar 2021. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 19.01.2022 11:00
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ blickt optimistisch in die Zukunft und zieht ein positives Fazit für 2021 - Erstmals weniger als 13.000 Personen in rund 6.500 Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug SGB II
Im zweiten Jahr in Folge stand auch das Jahr 2021 im Bereich des "Jobcenters im Kreis Borken" erneut unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. "Mit Einsetzen der Frühjahrsbelebung haben sich die Empfängerzahlen im vergangenen Jahr weiter sehr positiv entwickelt", sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. "Der Arbeitsmarkt im Kreis Borken hat die Corona-Krise auch in 2021 besser verkraftet, als erwartet werden konnte." Die positive Entwicklung führte dazu, dass in 2021 erstmals seit Einführung des SGB II im Jahresdurchschnitt weniger als 7.000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II erhalten haben. Der Tiefststand wurde im Dezember 2021 mit 6.516 erreicht. Dass sind 427 Bedarfsgemeinschaften weniger als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II ist im Jahresverlauf 2021 ebenfalls zurückgegangen. Im Durchschnitt sind diesem Personenkreis rund 150 Menschen weniger zuzuordnen als noch im Vorjahr. Die SGB-II-Arbeitslosenquote im Kreis Borken ist mit einem Jahresdurchschnitt von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2020 stabil geblieben und zum Ende des Jahres sogar auf 2,0 Prozent gesunken. "Dass sich die Situation erneut so positiv darstellt, ist sowohl der starken heimischen Wirtschaft im Kreis als auch der engagierten Arbeit der ‚Jobcenter im Kreis Borken‘ zu verdanken", stellt Landrat Dr. Zwicker heraus. "Und dies, obwohl sich die Beschäftigten in den Jobcentern der Städte und Gemeinden erneut besonderen Herausforderungen bei der Betreuung der Arbeitsuchenden zu stellen hatten. So war eine persönliche Beratung coronabedingt oftmals nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich." In der Folge wurde die Digitalisierung der Jobcenter mit großem Tempo vorangetrieben. So wurde unter anderem die papierlose Bearbeitung (Digitale Akte) eingeführt. Mit diesem wichtigen Projekt ist ein Meilenstein für die weitere Digitalisierung und Modernisierung der Arbeitsprozesse erreicht worden. Davon werden insbesondere auch die Kundinnen und Kunden profitieren. Diese können inzwischen Anträge und Belege beim Jobcenter auch online einreichen. Die beschriebenen Entwicklungen tragen dazu bei, dass das "Jobcenter im Kreis Borken" im münsterland- und auch landesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt ist. "Daher blickt das Jobcenter des Kreises Borken zuversichtlich in das Jahr 2022", unterstreicht Dr. Zwicker. - 04.01.2022 15:00
Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut: „Rückgang der Zahl der SGB-II-Arbeitslosen setzte sich im Dezember weiter fort“ - Aktuell 4.263 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken / Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften gegenüber Dezember 2020 um 1.060 verringert
Die Zahl der von den Jobcentern im Kreis Borken betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II ist zum Jahresende erneut gesunken. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich folglich erfreut: "Der positive Trend aus den Vormonaten setzt sich somit weiter fort. Der lokale Arbeitsmarkt erweist sich damit trotz andauernder externer Risiken weiterhin als stabil und aufnahmefähig". Für das kommende Jahr gehen seine Fachleute von einer weiteren Erholung auf dem Arbeitsmarkt aus. Ob sich diese Entwicklung allerdings in gleicher Weise fortsetzen wird, sei aufgrund des Coronavirus-Infektionsgeschehens insbesondere mit Blick auf die neue Omikron-Variante und damit ggf. einhergehender neuer Beschränkungen nur schwerlich zu prognostizieren, erklärt der Landrat. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 4.263 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 86 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 184 Personen verringert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet wie im Vormonat bei 2,0 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember 2021 erneut gesunken und liegt derzeit bei 8.890 Personen (-42 gegenüber November 2021). Sie befinde sich sogar um 618 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 12.819 Personen (-33 gegenüber dem Vormonat) in 6.516 Bedarfsgemeinschaften (-24 gegenüber November 2021, -427 gegenüber Dezember 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Wert im Dezember 2020 habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.060 verringert, macht Dr. Zwicker auf eine ganz besonders beeindruckende Entwicklung aufmerksam. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Presseserie aus 2019 "Aktionswoche der kommunalen Jobcenter"
- Teil_3_Gesundheit_im_Jobcenter.pdf276,42 KB
- Teil_7_Von_A_wie_Aktivierung.pdf216,92 KB