Pressemeldungen des Jobcenters
Alle Pressemeldungen des Jobcenters auf einen Blick.
- 07.01.2026 11:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken - Aktuell 5.755 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Dezember 2025 weiter gesunken. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster jetzt mit. "Das ist für die Winterperiode eine erfreuliche Entwicklung, denn zu dieser Jahreszeit steigt die Arbeitslosigkeit häufig an. Möglicherweise hat auch das Weihnachtsgeschäft mit seinem erhöhten Personalbedarf die Zahlen positiv beeinflusst", erklärt Dr. Hörster. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 2025 insgesamt 5.755 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 104 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Dezember 2024 hat sich die Zahl deutlich um 919 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent gesunken und liegt bei 2,5 Prozent (November 2025: 2,6 Prozent, Dezember 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nahezu konstant geblieben: Sie liegt im Dezember 2025 bei 11.055 Personen (+ 2 Personen gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 15.664 Personen (- 53 gegenüber dem Vormonat) in 7.892 Bedarfsgemeinschaften (- 5 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Dezember 2024 noch 897 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.147 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 16.12.2025 14:00
Neue Anlaufstelle „Zentraler Arbeitgeberservice“ im Jobcenter des Kreises Borken - Nächster Baustein in der Arbeitgeber-Kampagne „einfach clever“
Das Jobcenter des Kreises Borken baut die Zusammenarbeit mit den Unternehmen in der Region weiter aus: Mit einem neu eingerichteten Zentralen Arbeitgeberservice (ZAG) stehen den Betrieben im Kreisgebiet jetzt Eva-Maria Eske und Rebecca Feise als zentrale Ansprechpersonen zur Verfügung. "Unser Ziel ist es, den Kontakt zwischen Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie den örtlichen Jobcentern zu vereinfachen und neue Wege der Zusammenarbeit in der Arbeitsvermittlung zu finden", betont Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. "Praktisch bedeutet das, dass wir die Unternehmen zum Beispiel dabei unterstützen, sich miteinander zu vernetzen, gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren und das unkompliziert und auf Augenhöhe", ergänzen Rebecca Feise und Eva-Maria Eske. Der ZAG stellt also ab sofort die Schnittstelle zwischen Unternehmen und den Jobcentern in den 17 kreisangehörigen Kommunen dar. Er ergänzt damit die Arbeitgeber-Kampagne "einfach clever" um einen weiteren Baustein. Eine erste neue Funktion ist auch bereits umgesetzt: Ab sofort haben Unternehmen die Möglichkeit, auf der Internetseite www.jobcenter-kreis-borken.de aktuelle Stellenbedarfe zu melden. Die örtlichen Beschäftigten der Jobcenter können anhand dieser Angebote dann gezielt ihre Kundinnen und Kunden ansprechen und vermitteln, für die die Stelle interessant sein könnte. "Das ist eine Win-Win-Situation für die Unternehmen, die möglicherweise Stellenvakanzen schneller besetzt bekommen und für die Jobcenter, die ihren Kundinnen und Kunden dann mehr passgenaue Jobangebote vermitteln können", erklären Rebecca Feise und Eva-Maria Eske die neue Plattform. Kreisdirektor Dr. Hörster ermuntert deshalb die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber: "Sie schaffen Arbeitsplätze und wir geben Chancen. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit Ihrem Jobcenter in Kontakt zu treten!" Auch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken unterstützt die Aktivitäten des Zentralen Arbeitgeberservice des Jobcenters und gibt wichtige Informationen an die hiesigen Unternehmen weiter. Die Jobcenter in den 17 Städten und Gemeinden im Kreis Borken konzentrieren sich auf die direkte Betreuung und Vermittlung der Arbeitsuchenden bei lokalen Unternehmen, während der Zentrale Arbeitgeberservice übergreifend Betriebe im gesamten Kreisgebiet informiert und berät. In den Jahren 2024 und 2025 ist es den Jobcentern im Kreis Borken gelungen, mehr als 3.300 Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln, davon rund zwei Drittel in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Interessierte können sich auf der Internetseite www.jobcenter-kreis-borken.de über die Kampagne "einfach clever" informieren und sich für den Newsletter des Jobcenters anmelden. - 12.12.2025 12:00
Gleichbleibende Beträge für Bürgergeld- und Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger - Keine Änderung der Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich zum 1. Januar 2026
Die Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich werden zum 1. Januar 2026 nicht geändert. Auf diese vom Bund bereits bekanntgegebene Festlegung weist der Kreis Borken hin. Die Regelbedarfssätze dienen dazu, den Lebensunterhalt zu sichern. Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende (das "Bürgergeld"), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und für die Hilfe zum Lebensunterhalt (die "Sozialhilfe"). Darüber hinaus werden wie schon bisher für die Mehrheit der Betroffenen auch Leistungen für Unterkunft und Heizung bewilligt. Die Regelbedarfssätze im Überblick: Alleinstehende, Alleinerziehende und Personen, deren Partnerin oder Partner minderjährig ist, erhalten künftig weiterhin monatlich 563 Euro. Ehe- oder Lebenspartner, die zusammenleben, bekommen jeweils weiterhin 506 Euro. Sonstige erwerbsfähige Erwachsene, die keinen eigenen Haushalt führen (Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren im SGB II), erhalten weiterhin 451 Euro. Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekommen weiterhin 471 Euro. Kinder zwischen sechs und 13 Jahren erhalten weiterhin 390 Euro. Für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren bleibt der Regelbedarf bei 357 Euro. Für Rückfragen zu dem Thema stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den "Jobcentern" und den Sozialämtern bei den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Borken zur Verfügung. - 28.11.2025 11:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken - Aktuell 5.859 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im November 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort – die Arbeitslosenzahlen sinken erneut und zeigen damit weiterhin eine positive Entwicklung", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat November 2025 insgesamt 5.859 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 129 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum November 2024 hat sich die Zahl deutlich um 788 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat konstant geblieben und liegt weiterhin bei 2,6 Prozent (Oktober 2025: 2,6 Prozent, November 2024: 2,9 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im November 2025 bei 11.214 Personen (- 53 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 15.933 Personen (- 92 gegenüber dem Vormonat) in 8.019 Bedarfsgemeinschaften (- 32 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im November 2024 noch 705 Bedarfsgemeinschaften und sogar 898 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. Hinweis: Aufgrund eines Softwarefehlers wurde rückwirkend für November 2025 eine Korrektur der Zahlen nach unten erforderlich. Sowohl die Zahl der Bedarfsgemeinschaften als auch die der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten war deutlich niedriger als ursprünglich gemeldet. - 30.10.2025 12:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Im Oktober zeigt sich erneut ein deutlicher Rückgang bei der Zahl der SGB-II-Arbeitslosen.“ - Aktuell 5.988 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Oktober 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Die Richtung stimmt weiterhin! Die Herbstbelebung scheint auf dem Arbeitsmarkt spürbar durchzugreifen.", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Oktober 2025 insgesamt 5.988 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 220 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Oktober 2024 hat sich die Zahl deutlich um 686 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 2,6 Prozent (September 2025: 2,7 Prozent, Oktober 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Oktober 2025 bei 11.267 Personen (- 85 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Oktober 16.025 Personen (- 87 gegenüber dem Vormonat) in 8.051 Bedarfsgemeinschaften (- 78 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Oktober 2024 noch 654 Bedarfsgemeinschaften und sogar 796 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 16.10.2025 16:00
NRW: Etwa jeder Neunte bezog 2024 Leistungen der sozialen Mindestsicherung – Kreis Borken mit zweitniedrigster Quote in NRW - Pressemitteilung des Statistischen Landesamtes Nordrhein-Westfalen mit Ergänzungen des Kreises Borken
Nach der neuesten Statistik des Landes sind im Kreis Borken erneut relativ wenige Menschen auf staatliche Unterstützungsleistungen angewiesen. Zum Jahresende 2024 haben 1.997.154 Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen Leistungen der sozialen Mindestsicherung erhalten; das ist etwa jeder Neunte, also rund 11,1 Prozent der Bevölkerung. Wie "IT.NRW" als Statistisches Landesamt mitteilt, waren es damit rund 9.600 bzw. 0,5 Prozent Empfängerinnen und Empfänger weniger als ein Jahr zuvor. Zu den Mindestsicherungsleistungen gehören: Grundsicherung für Arbeitssuchende (Bürgergeld nach SGB II) Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung (SGB XII) Hilfe zum Lebensunterhalt außerhalb von Einrichtungen (SGB XII) Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz Gegenüber 2023 blieb die Mindestsicherungsquote 2024 konstant bei 11,1 Prozent. In den letzten 10 Jahren schwankte die Quote zwischen 11 und 12 Prozent. Im Jahr 2016 gab es einen Höchststand mit einer Mindestsicherungsquote von 12 Prozent bzw. 2,15 Millionen betroffenen Menschen. Betrachtet man die einzelnen Leistungsarten, so ist die Zahl der Personen, die Grundsicherung im Alter in Anspruch nehmen musste, mit +6,4 Prozent bzw. +11.760 das vierte Jahr in Folge auf 321.050 Empfängerinnen und Empfänger gestiegen. Der stärkste Rückgang war mit −14,6 Prozent bzw. −15.100 bei den Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sowie den Empfängerinnen und Empfängern von Bürgergeld mit −0,4 Prozent bzw. −6.000 zu verzeichnen. Die höchsten Mindestsicherungsquoten waren 2024 im Ruhrgebiet festzustellen. An der Spitze liegt Gelsenkirchen mit 21,7 Prozent, so dass dort jede fünfte Person auf diese Leistungen angewiesen ist. Danach folgen Essen, Dortmund und Gladbeck mit über 17 Prozent. Die niedrigste Mindestsicherungsquote in NRW hatte mit 6,1 Prozent der Kreis Olpe, unmittelbar gefolgt vom Kreis Borken mit 6,3 Prozent auf Rang 2. Der Durchschnittswert für die Bezirksregierung Münster beträgt 10,2 Prozent, die Werte der übrigen Münsterlandkreise: Warendorf 7,6 Prozent, Steinfurt 7,3 Prozent und Coesfeld 6,6 Prozent. Weitere Ergebnisse zum Thema finden Sie in der Landesdatenbank NRW für alle Städte und Gemeinden. Weitere Ergebnisse finden Sie auf der Themenseite Armut. Mindestsicherungsquoten für die Städte und Gemeinden der Jahre 2007 bis 2024 finden sich in der Landesdatenbank NRW. - 30.09.2025 10:55
Positive Mitteilung von Landrat Dr. Kai Zwicker: „Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im September ist deutlich gesunken“ - Aktuell 6.208 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im September 2025 deutlich gesunken. Diese positive Mitteilung macht jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker. "Dieser Rückgang lässt sich unter anderem auf den Effekt zurückführen, dass Jugendliche, die sich nach erfolgreicher Ausbildung arbeitslos melden, oft schnell eine neue Stelle finden oder ein Studium aufnehmen", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat September 2025 insgesamt 6.208 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat August 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 292 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum September 2024 hat sich die Zahl deutlich um 540 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 2,7 Prozent (August 2025: 2,9 Prozent, September 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im September 2025 bei 11.352 Personen (- 147 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im September 16.112 Personen (- 256 gegenüber dem Vormonat) in 8.129 Bedarfsgemeinschaften (- 125 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im September 2024 noch 610 Bedarfsgemeinschaften und sogar 769 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 29.08.2025 11:00
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im August ist gestiegen - Aktuell 6.500 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im August 2025 wieder gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Häufig ist im August ein Anstieg der Arbeitslosigkeit zu beobachten. Das hängt mit dem üblichen Ende zahlreicher Ausbildungen in den Sommermonaten zusammen. Zudem führt die Sommerpause allgemein oft zu einem Anstieg der Arbeitslosigkeit", erklärt Dr. Zwicker. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat August 2025 insgesamt 6.500 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Juli 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 172 Personen gestiegen. Im Vorjahres-Vergleich zum August 2024 hat sich die Zahl aber deutlich um 439 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gestiegen und liegt aktuell bei 2,9 Prozent (Juli 2025: 2,8 Prozent, August 2024: 3,1 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist allerdings gesunken: Sie liegt im August 2025 bei 11.499 Personen (- 143 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im August 16.368 Personen (- 180 gegenüber dem Vormonat) in 8.254 Bedarfsgemeinschaften (- 104 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Juli 2024 noch 538 Bedarfsgemeinschaften und sogar 681 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 27.08.2025 09:00
Erfolgsgeschichte der Arbeitgeber-Kampagne „einfach clever“ des Jobcenters im Kreis Borken: - Kurdisch-syrische Geflüchtete hat Ausbildung bei Firma in Rhede begonnen
Neda Alahmad ist Anfang 2016 als 14-jähriges Mädchen mit ihrer Familie aus Syrien nach Rhede geflüchtet. Als sie im Kreis Borken ankam, sprach sie kein Wort Deutsch. Am 1. August 2025 begann sie nach erfolgreicher geförderter Einstiegsqualifizierung durch das Jobcenter im Kreis Borken und dem örtlichen Jobcenter in Rhede bei der Klaus Herding GmbH, Großhandelsunternehmen für Heimtextilien, in Rhede ihre Ausbildung als Kauffrau im Groß- und Außenhandel. "Für uns ist Neda Alahmads Geschichte ein postives Beispiel. Wir freuen uns, dass sie durch unsere Arbeitgeber-Kampagne ‚einfach clever‘ im Rahmen der landesweiten Vermittlungsoffensive ihren Weg gefunden hat", betonen Susanne Lökes, stellvertretende Leiterin des Jobcenters im Kreis Borken, und Thomas Schlütter, Fallmanager im örtlichen Jobcenter der Stadt Rhede. Neda Alahmad fiel es zu Beginn in Deutschland schwer, die Sprache zu erlernen und sich an das hiesige Schulsystem anzupassen. Dies nahm das Jobcenter Rhede zum Anlass, ihr 2018 einen Integrationskurs bei der Akademie Klausenhof zu empfehlen. Um ihrem Ziel, eine Ausbildung absolvieren zu können, näher zu kommen, entschied sie sich anschließend dazu, den Schulabschluss nachzuholen. 2021 erlangte sie dann die Fachoberschulreife. Schnell merkte Neda Alahmad, dass es für sie nicht einfach war, eine Ausbildung zu finden. Daher fiel ihre Wahl nach Abstimmung mit dem Jobcenter Rhede auf einen Berufssprachkurs über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Nach erfolgreichem Bestehen vermittelte ihr das Team des Jobcenters eine Ausbildung bei einer Bäckerei. Daher stellte die junge Frau aber fest, dass die Tätigkeiten doch nicht ihrem Interesse entsprachen. Im Zuge einer beruflichen Neuorientierung schlug ihr das Jobcenter das Integrationscoaching "Fit for work" – speziell für Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund – bei der Akademie Klausenhof vor. Durch ihre Teilnahme fand die heute 23-Jährige heraus, dass ihre Talente in einem kaufmännischen Beruf liegen. Zeitgleich startete das örtliche Jobcenter in Rhede eine Bedarfsabfrage bei den dortigen Unternehmen nach Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Darauf meldete sich dann die Klaus Herding GmbH mit einer offenen Stelle im kaufmännischen Bereich. Das Jobcenter stellte die Kontakte her. Neda Alahmad schnupperte während eines Praktikums in den Betrieb und seine Arbeitsabläufe hinein. Die Tätigkeiten gefielen ihr so sehr, dass sie sich in der Firma über eine geförderte Einstiegsqualifizierung ab Oktober 2024 für die Ausbildung als Kauffrau im Groß- und Außenhandel zum 1. August 2025 qualifizierte. Durch ihre sehr erfolgreichen Leistungen bei den Qualifizierungseinheiten bei der Klaus Herding GmbH und in der Berufsschule verbunden mit ihrer ausgeprägten Teamfähigkeit entschied sich das Unternehmen dafür, ihre Ausbildung um ein Jahr zu verkürzen. Daher wird Neda Alahmad voraussichtlich schon im Sommer 2027 ihre Prüfung ablegen. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass sich mein Einsatz gelohnt hat. Ich danke dem Team des Jobcenters und meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung", sagt die Auszubildende. Zum Hintergrund: Der ehemalige Bundesarbeitsminister Hubertus Heil setzte sich mit einem "Job-Turbo" dafür ein, die Integration von Geflüchteten, vorrangig aus der Ukraine, in den Arbeitsprozess deutlich zu beschleunigen. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen hat diesen "Job-Turbo" für die kommunalen Jobcenter in eine landesweite Vermittlungsoffensive überführt. Im Unterschied zum "Job-Turbo" soll damit in NRW der Blick nicht ausschließlich auf (ukrainischen) Geflüchteten liegen, sondern alle Erwerbslosen umfassen. Auch das Jobcenter im Kreis Borken ist mit dabei und hat verschiedene neue kreisweite Aktivitäten am Arbeitsmarkt initiiert. Ein Element dieser Offensive ist die Arbeitgeber-Kampagne "einfach clever". Ziel ist es, das Jobcenter mit seinen Möglichkeiten bekannter zu machen, die Vermittlung von Arbeitsuchenden zu forcieren und Unternehmen bei ihrer fortlaufenden Suche nach Mitarbeitenden zu unterstützen. - 31.07.2025 12:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Erfreulicherweise ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Juli leicht gesunken – entgegen dem saisonal bedingten Anstieg“ - Aktuell 6.328 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist auch im Juli 2025 weiter leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Entgegen dem saisonalen Trend ist der leichte Rückgang der Arbeitslosigkeit bei uns im Kreisgebiet besonders erfreulich. Üblicherweise steigt die Zahl der Arbeitslosen mit Ablauf von Halbjahres- und Ausbildungsverträgen im Sommer an", erklärt Dr. Zwicker und verweist dabei auch auf das Engagement der örtlichen Jobcenter in den vergangenen Monaten, erwerbsfähige Leistungsberechtigte in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Juli 2025 insgesamt 6.328 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Juni 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 12 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum Juli 2024 hat sich die Zahl sogar deutlich um 340 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,8 Prozent (Juni 2025: 2,8 Prozent, Juli 2024: 3,0 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Juli 2025 bei 11.642 Personen (- 150 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juli 16.548 Personen (- 151 gegenüber dem Vormonat) in 8.358 Bedarfsgemeinschaften (- 105 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im Juli 2024 noch 367 Bedarfsgemeinschaften und sogar 496 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Im Rahmen der NRW-weiten Offensive zur Vermittlung langzeitarbeitsloser Menschen setzt das Jobcenter im Kreis Borken auch auf die kreisweite Kampagne "einfach clever", um das Jobcenter mit seinen Möglichkeiten bekannter zu machen, die Vermittlung von Arbeitsuchenden zu forcieren und die Unternehmen bei der Suche nach Mitarbeitenden zu unterstützen. So konnten auch in diesem Jahr bislang monatlich rund 200 Integrationen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung realisiert werden. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 11.07.2025 12:30
Update (11.07.2025, 12.25 Uhr): Geänderte Daten beim Anmeldeschluss - Blick in die Praxis – Start in die Zukunft: Ferien-Praktikumswochen im Kreis Borken
Die Sommerferien stehen kurz bevor. Diese schulfreie Zeit können Jugendliche aus dem Kreis Borken nutzen, um die berufliche Praxis auf ganz neue Weise kennenlernen: Im Rahmen der Ferien-Praktikumswochen des Landes Nordrhein-Westfalen haben Schülerinnen und Schülern ab 15 Jahren im Kreis Borken die Möglichkeit, freiwillig und flexibel ein- bis dreitägige Kurzpraktika zu absolvieren - ohne Bewerbung, ohne Lebenslauf, ohne Zeugnisse und komplett kostenlos. Eine Anmeldung für Jugendliche ist bis zum 01.08.2025 und für Unternehmen bis zum 18.07.2025 möglich und läuft online – einfach, schnell und ohne Papierkram – unter www.praktikumswoche.de/borken. Dort finden Interessierte auch weitere Informationen und Erklärvideos. Nach der Anmeldung werden die Schülerinnen und Schüler basierend auf den selbst ausgewählten Berufsfeldern den teilnehmenden Praktikumsbetrieben zugeordnet. Wenn sowohl die Interessierte oder der Interessierte als auch der Betrieb dem vorgeschlagenen Praktikum zugestimmt haben, entsteht ein "Match". Ob ein Tag zur Orientierung oder mehrere Tage für einen tieferen Einblick: Die Jugendlichen wählen selbst, an welchen Tagen sie ein Praktikum absolvieren möchten und in welchen Berufsfeldern sie Erfahrungen sammeln wollen. "Mehr als 100 regionale Unternehmen haben sich bereits auf der Plattform registriert und öffnen ihre Türen für junge Praktikantinnen und Praktikanten. Ein kurzer Einblick genügt ja oft schon, um Interesse zu wecken. So entstehen frühzeitig wertvolle Kontakte für eine mögliche spätere Ausbildung oder ein längeres Praktikum", sagte Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. Auch die Borkener Kreisverwaltung selbst nimmt an der Aktion teil und gewährt am 22. und 23. Juli jeweils von 9 bis 15 Uhr für zwei Praktikumsstellen Einblicke in das Berufsfeld "Verwaltung". Da bereits einige Bewerbungen vorliegen, sollten sich Interessierte zügig melden. Zum Hintergrund: Der Fachkräftemangel ist für viele Branchen spürbar. Mit den Ferien-Praktikumswochen schafft das Land Nordrhein-Westfalen eine niedrigschwellige Möglichkeit, Jugendliche für berufliche Wege zu begeistern und gleichzeitig den Unternehmen die Chance zu geben, frühzeitig Nachwuchs zu erreichen. Die Aktion ist eine Kooperation des Wirtschaftsministeriums mit dem Schulministerium und dem Arbeitsministerium in enger Abstimmung mit dem Ausbildungskonsens Nordrhein-Westfalen und ergänzt die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA). Finanziert wird das Projekt aus Mitteln des Wirtschaftsministeriums im Rahmen der "Fachkräfteoffensive NRW". Das Ferienpraktikum findet in allen 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen statt. Im Kreis Borken unterstützt die Steuerungsgruppe KAoA das Programm. Dazu gehören die Agentur für Arbeit, die Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung, die Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, das Jobcenter, die kommunale Koordinierungsstelle KAoA, der Kreis Borken, die Kreishandwerkerschaft Borken, das Schulamt für den Kreis Borken und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken. Bildzeile: (Reihe 1 v. li.) Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, Elisabeth Büning, Leiterin des Fachbereiches Bildung, Schule, Kultur und Sport des Kreises Borken, Susanne Lökes, stellvertretende Leiterin des Jobcenters im Kreis Borken, Kerstin Schmitt, Projektleiterin Fachkräftesicherung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG) und Katharina Reinert, Bereichsleiterin Fachkräftesicherung bei der WFG sowie (Reihe 2 v. li.) Simon Wehrmeister, Berater bei der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen, und Daniel Janning, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Borken, werben für die Ferien-Praktikumswochen im Kreis Borken. - 01.07.2025 12:25
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken ist erneut gesunken - Aktuell 6.340 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Sommer ist nicht ungewöhnlich, da sich dann die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in der Regel fortsetzt", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Juni 2025 insgesamt 6.340 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Mai 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 133 Personen gesunken, im Vergleich zum Juni 2024 um 138. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend. Sie liegt aktuell bei 2,8 Prozent (Mai 2025: 2,8 Prozent, Juni 2024: 2,9 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Juni 2025 bei 11.792 Personen (- 181 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.699 Personen (- 220 gegenüber dem Vormonat) in 8.463 Bedarfsgemeinschaften (- 133 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gesunken: So gab es im Mai 2024 noch 157 Bedarfsgemeinschaften und sogar 201 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 26.06.2025 08:45
Durch Teilqualifizierung zum beruflichen Abschluss - Aktionstag im Berufsorientierungszentrum in Bocholt
Im Rahmen der münsterlandweiten Initiative "Aktionstage Teilqualifizierung" fand jetzt in Bocholt eine entsprechende Infoveranstaltung statt. Die Agentur für Arbeit Coesfeld und das Jobcenter des Kreises Borken luden an diesem Tag Interessierte in das Berufsorientierungszentrum ein. Dort erfuhren die 20 Gäste Wissenswertes über die allgemeinen Möglichkeiten der Weiterbildung und insbesondere über die der Teilqualifzierung. Zu Beginn informierten Andreas Höing von der Agentur für Arbeit und Susanne Lökes vom Jobcenter des Kreises Borken über die Rahmenbedingungen der Teilqualifizierung. Diese gehört zu einer beruflichen Ausbildung, die in mehreren Modulen angeboten wird. Die einzelnen Teilqualifikationen bauen aufeinander auf, beinhalten Praktikumszeiten in einem Betrieb und schließen mit einer Teilprüfung ab. Werden alle Module absolviert, kann die Abschlussprüfung in dem jeweiligen Ausbildungsberuf abgelegt werden. "Die beruflichen Fähigkeiten und Kenntnisse werden mit jedem abgeschlossenen Teilqualifizierungsmodul erweitert. Sie helfen möglicherweise durch offizielle Nachweise auch im Bewerbungsprozess", sagte Andreas Höing. Die Praktikumszeiten können in verschiedenen Firmen absolviert werden, so dass die Teilnehmenden mehrere Arbeitgeber intensiv kennenlernen und sich dort in dieser Zeit beweisen dürfen. "Die Teilqualifizierung kann vor allem für diejenigen hilfreich sein, die sich eine mehrjährige Weiterbildung nicht zutrauen oder aufgrund von familiären Verpflichtungen nicht organisieren können", erläuterte Susanne Lökes. "So wird der Weg zum Berufsabschuss eventuell leichter, weil Lernpausen eingelegt werden können. Teilnehmende bleiben zeitlich flexibel, weil sie entscheiden, ob sie das nächste Modul sofort im Anschluss oder später angehen." Im Anschluss an den Theorie-Teil erkundigten sich die Besucherinnen und Besucher über die verschiedenen Berufe, die im Rahmen einer Teilqualifizierung angeboten werden. Fachkräfte der Bildungsträger der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH (BBS) und der Gesellschaft für Berufsförderung und Ausbildung mbH (GEBA) führten intensive Beratungsgespräche und händigten umfangreiches Informationsmaterial aus. Ulrike Broschscheit von der BBS betonte: "Wir haben bereits einige Erfahrung mit der Teilqualifizierung gesammelt und halten dies für einen guten Ansatz." So wurde 2023 eine Teilqualifizierung im Bereich "Maschinen- und Anlagenführer/in" erfolgreich abgeschlossen. Ein weiterer Durchgang ist daher in Planung. Aktuell wird eine Teilqualifizierung als "Erzieher/in" durchlaufen und Vorbereitungen im Berufsfeld "Hauswirtschaft" schreiten voran. Elisabeth Hermann von der GEBA weist in diesem Zusammenhang auf die Ende August startende Teilqualifizierung "Verkauf" hin: "Diese wird erstmals in hybrider Form angeboten, das heißt drei Tage Online-Unterricht im ‚virtuellen Klassenzimmer‘ und zwei Tage Präsenzunterricht an einem unserer sieben Standorte im Münsterland." Auch für Personen mit noch nicht perfekten Deutschkenntnissen kann diese Weiterbildung interessant sein. "Wir werden ein Modul zur Sprachförderung in die Qualifizierung einbauen, so dass auch die berufliche Fachsprache parallel zum Unterricht erlernt werden kann." Das erste Modul "Kassiertätigkeiten und Warensortiment" startet dann nach den Sommerferien. Interessierte, die die Teilqualifizierung "Verkauf" absolvieren möchten, können sich an die GEBA unter der E-Mail-Adresse an tq@geba-muenster.de wenden und einen Infotermin vereinbaren. Hinweis: Für die Teilnahme an einer Teilqualifizierung ist immer ein vorheriger Beratungstermin beim Jobcenter oder der Agentur für Arbeit erforderlich. Angesichts der positiven Resonanz des Aktionstages waren sich die Beteiligten im Nachgang einig, dass regelmäßige Veranstaltungen zum Thema "Weiterbildung" für viele eine gute Möglichkeit sind, sich Impulse und Anregungen für die weitere berufliche Perspektive zu holen. - 20.06.2025 12:00
Erfolg in kleinen Schritten: Münsterlandweite Aktionstage zum Thema Teilqualifizierung - Pressemitteilung des Münsterland e.V.
Teilqualifizierungen bieten die Möglichkeit, schrittweise berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten zu erwerben und so einen Berufsabschluss zu erreichen. Sie werden aus anerkannten Ausbildungsberufen abgeleitet. Interessierte können sich jetzt bei den "Aktionstagen Teilqualifizierung" vom 24. (Dienstag) bis zum 26. Juni (Donnerstag) in fünf Städten und Gemeinden im Münsterland über die Chancen und Möglichkeiten informieren. Das Modell Teilqualifizierung ermöglicht eine flexible und auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnittene Zeiteinteilung. Es richtet sich an Erwachsene über 25 Jahre und kann über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert werden. Nach mehreren erfolgreich durchlaufenen Teilqualifikationen besteht die Möglichkeit, den Berufsabschluss zu erlangen – und so die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Die Termine sind: - 24.06. in Münster, 10 bis 13 Uhr in der Agentur für Arbeit/ BiZ Berufsinformationszentrum, Martin-Luther-King-Weg 22 – vorgestellt werden: Verkauf, Lager/Logistik, IT-Berufe, Kaufmann/-frau, Schutz/Sicherheit - 24.06. in Bocholt, 14 bis 16 Uhr in der Berufsbildungsstätte Westmünsterland/BBS, Robert-Bosch-Str. 9 – vorgestellt werden: Verkauf, Erzieher/-in, Lager/Logistik, Maschinen-/Anlagenführer/-in - 25.06. in Coesfeld, 14.30 bis 16.30 Uhr in der Agentur für Arbeit/BiZ – Berufsinformationszentrum, Holtwicker Str. 3 – vorgestellt werden: Berufskraftfahrer/-in, Verkauf, Lager/Logistik, Kaufmann/-frau, Schutz/Sicherheit, Handwerk - 25.06. in Steinfurt, 15 bis 17 Uhr im Martin-Luther-Haus, Wettringer Str.10 – vorgestellt werden: Berufskraftfahrer/-in, Verkauf, Lager/Logistik, Kaufmann/-frau, Schutz/Sicherheit, Maschinen-/Anlagenführer/-in - 26.06. in Rheine, 10 bis 13 Uhr in der Agentur für Arbeit/BiZ – Berufsinformationszentrum, Dutumer Str. 5 – vorgestellt werden: Berufskraftfahrer/-in, Verkauf, Lager/Logistik, Kaufmann/-frau, Schutz/Sicherheit, Maschinen-/Anlagenführer/-in Die Aktionstage sind ein Projekt der Regionalagentur Münsterland, der Agenturen für Arbeit und der kommunalen Jobcenter sowie der IHK, HWK und des DGBs. Sie bilden den Zusammenschluss "Vernetzte Bildungsräume im Münsterland", der die berufliche Bildung in den Mittelpunkt rückt. Alle Mitwirkenden sind überzeugt: "Der Weg ins Berufsleben verläuft nicht immer geradlinig – Abbrüche oder Unterbrechungen gehören oft dazu. Teilqualifikationen eröffnen Menschen neue Perspektiven, um ihre berufliche Laufbahn zu festigen oder neu auszurichten." Weitere Informationen gibt es im Internet auf der Seite go.muensterland.com/teilqualifizierung. Pressekontakt: Caroline Bartmann, presse@muensterland.com, 02571 949343 - 28.05.2025 11:55
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken ist weiter gesunken - Aktuell 6.473 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2025 erneut gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Mai ist nicht untypisch, da in diesem Monat regelmäßig die sogenannte Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt spürbar ist", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2025 insgesamt 6.473 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 112 Personen gesunken. Im Vergleich zum Mai 2024 ist sie allerdings um 49 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gleichbleibend liegt aktuell bei 2,9 Prozent (April 2025: 2,9 Prozent, Mai 2024: 2,8 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Mai 2025 bei 11.973 Personen (- 95 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.919 Personen (- 91 gegenüber dem Vormonat) in 8.596 Bedarfsgemeinschaften (- 57 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gestiegen: So gab es im Mai 2024 64 Bedarfsgemeinschaften und sogar 104 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 30.04.2025 12:00
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken ist gesunken - Aktuell 6.585 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April 2025 erneut spürbar gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Damit zeigt sich die typische Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt weiterhin deutlich", freut er sich. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat April 2025 insgesamt 6.585 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat März 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 133 Personen gesunken. Im Vergleich zum April 2024 ist sie allerdings um 186 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat leicht gesunken und liegt aktuell bei 2,9 Prozent (März 2025: 3,0 Prozent, April 2024: 2,9 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im April 2025 bei 12.068 Personen (- 52 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 17.010 Personen (- 76 gegenüber dem Vormonat) in 8.653 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im April 2024 187 Bedarfsgemeinschaften und sogar 332 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 22.04.2025 14:00
Landesweite Vermittlungsoffensive: Neuer Newsletter des „Jobcenter im Kreis Borken“ - Nächster Baustein der Kampagne „einfach clever“
Im vergangenen Jahr hat das Land Nordrhein-Westfalen zusammen mit allen 18 Jobcentern in kommunaler Trägerschaft eine Offensive zur Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen in Arbeit gestartet. Auch das "Jobcenter im Kreis Borken" ist mit dabei und hat verschiedene neue kreisweite Aktivitäten am Arbeitsmarkt initiiert. Ein Element dieser Offensive ist die Arbeitgeber-Kampagne "einfach clever". Ziel ist es, das Jobcenter mit seinen Möglichkeiten bekannter zu machen, die Vermittlung von Arbeitsuchenden zu forcieren und Unternehmen bei ihrer fortlaufenden Suche nach Mitarbeitenden zu unterstützen. Im Rahmen dieser Kampagne wird nun der nächste Baustein ergänzt: Ein Newsletter. Dieser richtet sich speziell an Unternehmen. "Mit diesem Newsletter wollen wir über uns und unsere Arbeit informieren und Sie dazu anregen, mit Ihren Ansprechpersonen in den Jobcentern vor Ort in Kontakt zu treten", spricht Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Sozialdezernent direkt die Unternehmen im Kreis Borken an. Die erste Ausgabe ist jetzt erschienen und für Interessierte auch unter www.kreis-borken.de/einfach-clever abrufbar. Die Kampagne "einfach clever" setzt auf eine kreative und plakative Ansprache, um Arbeitgeber zu erreichen und zum aktiven Mitwirken anzuregen. Mit dem Slogan "Das Jobcenter kann mehr, als Sie denken!" wird die Aufmerksamkeit auf vielfältige Dienstleistungen gelenkt. So können Unternehmen und Arbeitsuchende maßgeschneiderte Lösungen nutzen, wie beispielsweise die passgenaue Vermittlung von Fachkräften die Beratung zu Fördermöglichkeiten die Unterstützung bei der Einrichtung von Praktika individuelle Lösungen für die berufliche Integration "Im Rahmen der Kampagne nutzen wir bereits verschiedene Kommunikationskanäle, um möglichst viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu erreichen. Dazu zählen zum Beispiel Flyer, Plakate und eine Social-Media-Kampagne auf den Kanälen des Kreises Borken", betont Susanne Lökes, stellvertretende Leiterin des Jobcenters im Kreis Borken. Jetzt folge mit dem Newsletter der nächste Schritt. Interessierte Unternehmen können sich ab sofort für den neuen Newsletter unter www.kreis-borken.de/einfach-clever anmelden. Dort stehen zudem zum einen eine Liste der regionalen Ansprechpersonen in den örtlichen Jobcentern sowie weitere Informationen zur Kampagne "einfach clever" zur Verfügung. - 31.01.2025 11:20
Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gestiegen - Aktuell 6.845 SGB-II-Arbeitslose im Kreisgebiet
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar 2025 weiter gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. "Dies ist zu Jahresbeginn allerdings keine ungewöhnliche Entwicklung, sondern spiegelt die saisonalen Schwankungen wider, die für die Wintermonate typisch sind. Diese ‚Schlechtwetterperiode‘ führt regelmäßig zu einem temporären Anstieg der Arbeitslosenzahlen", erläutert er. Allerdings geht die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nicht am Westmünsterland vorbei. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Januar 2025 insgesamt 6.845 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 171 Personen gestiegen. Im Vergleich zum Januar 2024 hat sich die Zahl um 431 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat jedoch unverändert und liegt aktuell bei 3,0 Prozent (Dezember 2024: 3,0 Prozent, Januar 2024: 2,9 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken: Sie liegt im Januar 2025 bei 12.127 Personen (- 75 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 17.138 Personen (- 101 gegenüber dem Vormonat) in 8.742 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Januar 2024 512 Bedarfsgemeinschaften und sogar 680 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 3,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen. - 22.07.2024 14:00
Vermittlungsoffensive im Kreis Borken: - Jobcenter der Stadt Rhede hat Online-Fragebogen für Unternehmen entwickelt
Die Jobcenter der 17 Kommunen im Kreis Borken sowie des Kreises Borken beteiligen sich intensiv an der NRW-weiten Vermittlungsoffensive, um vermehrt erwerblose Bürgerinnen und Bürger auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Die direkte Ansprache ortsansässiger Unternehmen ist dabei der beste Weg, um konkrete Personalbedarfe zu erfahren. So hat zum Beispiel das örtliche Jobcenter der Stadt Rhede einen Online-Fragebogen entwickelt, der Arbeitskräftebedarfe, Erfahrungswerte in der Beschäftigung von Personen mit Migrationsgrund und Unterstützungsbedarfe ermittelt. Der Link zum Online-Fragebogen ist seit dem 3. Juni 2024 unter www.rhede.de/vermittlungsoffensive zu finden und wurde bereits über den Unternehmensverteiler des Rheder "Wirtschaftdialogs" versandt. Sobald Betriebe die Fragen beantwortet und ihre Kontaktdaten hinterlegt haben, wird der Antwortbogen an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des örtlichen Jobcenter-Fallmanagements übermittelt. Das Team nimmt dann Kontakt zum Unternehmen auf mit dem Ziel, Bedarfe genauer zu konkretisieren, um gegebenfalls geeignete Bewerberinnen und Bewerber vermitteln zu können. Inzwischen sind schon mehr als 20 Antwortbögen der Unternehmen beim Jobcenter Rhede eingegangen. Die Eingliederungsfachkräfte konnten daraufhin mit einigen Firmen Kontakt aufnehmen und Vermittlungsvorschläge unterbreiten, Praktika vereinbaren und bereits Integrationserfolge verzeichnen. "Wenn auch Sie als Betrieb interessiert an einer Zusammenarbeit mit dem Jobcenter sind, melden Sie sich gerne bei uns", appeliert Thomas Schlütter, Fallmanager im örtlichen Jobcenter der Stadt Rhede. Wenn Unternehmen aus Rhede oder aus anderen Kommunen im Kreis Borken bei der Suche nach Arbeitskräften mit den Jobcentern zusammenarbeiten möchten, können sie sich entweder direkt an das örtliche Jobcenter ihres Firmenstandortes wenden oder eine E-Mail an die zentrale Adresse vermittlungdiepasst@kreis-borken.de schicken. Zum Hintergrund: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil setzt sich mit einem "Job-Turbo" dafür ein, die Integration von Geflüchteten, vorrangig aus der Ukraine, in den Arbeitsprozess deutlich zu beschleunigen. Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat diesen "Job-Turbo" für die kommunalen Jobcenter in eine landesweite Vermittlungsoffensive überführt. Im Unterschied zum "Job-Turbo" soll damit in NRW der Blick nicht ausschließlich auf (ukrainische) Geflüchteten liegen, sondern alle Erwerbslosen umfassen. - 31.05.2023 08:00
Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2023 leicht gesunken – aktuell zeigt sich ein positiver Trend“ - Aktuell 5.967 SGB-II-Arbeitslose im Kreis
Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Die saisontypische Frühjahrsbelebung war bisher noch nicht eindeutig erkennbar. Aktuell zeigt sich erfreulicherweise jedoch ein positiver Trend bei den Arbeitslosenzahlen", erklärt Dr. Zwicker. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2023 insgesamt 5.967 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 23 Personen niedriger, im Vergleich zum Mai 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 1.730 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,7 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Mai 2023 bei 11.027 Personen (- 89 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 15.930 Personen (- 138 gegenüber dem Vormonat) in 7.968 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen jedoch stark gestiegen: So gab es im Mai 2022 noch 1.579 Bedarfsgemeinschaften und sogar 2.249 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Presseserie aus 2019 "Aktionswoche der kommunalen Jobcenter"
- Teil_3_Gesundheit_im_Jobcenter.pdf276,42 KB
- Teil_7_Von_A_wie_Aktivierung.pdf216,92 KB