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Pressemeldungen des Jobcenters

Alle Pressemeldungen des Jobcenters auf einen Blick.

  • 04.06.2024 11:35

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken erneut gestiegen - Aktuell 6.424 SGB II-Arbeitslose im Kreis Borken

    "Nach dem Anstieg im April ist die Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Mai erneut gestiegen. Die sonst in diesen Monaten übliche Frühjahrsbelebung ist weiterhin nicht zu erkennen ", teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2024 insgesamt 6.424 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2024 ist die Zahl damit um 25 Personen gestiegen, im Vergleich zum Mai 2023 hat sie sich um 457 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet gegenüber dem Vormonat aufgrund von statistischen Veränderungen gesunken und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Hintergrund: In den vergangenen zwölf Monaten lag bei der Berechnung der SGB II-Arbeitslosenquote eine Zahl von 222.244 zivilen Erwerbspersonen im Kreis Borken zugrunde. Ab Mai 2024 liegt nun für zwölf Monate eine Zahl von 225.932 zivilen Erwerbspersonen zugrunde. Die Zahl der Erwerbspersonen für die Berechnung der Quoten werden einmal jährlich durch die Bundesagentur für Arbeit aktualisiert. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls angestiegen: Sie liegt im Mai 2024 bei 11.869 Personen (+ 133 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 16.787 Personen (+ 149 gegenüber dem Vormonat) in 8.532 Bedarfsgemeinschaften (+ 66 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gestiegen: So gab es im Mai 2023 noch 564 Bedarfsgemeinschaften und 842 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 30.04.2024 12:00

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken leicht gestiegen - Aktuell 6.399 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

    "Nach zwei Monaten mit rückläufiger Entwicklung ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im April nun wieder leicht gestiegen", teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat April 2024 insgesamt 6.399 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat März 2024 ist die Zahl damit um 82 Personen gestiegen, im Vergleich zum April 2023 hat sie sich um 409 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet steigt somit im Vergleich zum Vormonat und liegt aktuell bei 2,9 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls angestiegen: Sie liegt im April 2024 bei 11.736 Personen (+ 154 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 16.638 Personen (+ 198 gegenüber dem Vormonat) in 8.466 Bedarfsgemeinschaften (+ 122 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen gestiegen: So gab es im April 2023 noch 451 Bedarfsgemeinschaften und 620 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 04.04.2024 13:00

    Busfahren als Beruf: Aktionswoche im Münsterland lädt Interessierte zum Ausprobieren ein - Pressemitteilung des Münsterland e.V.

    Wer beruflich ein- oder umsteigen möchte, ist in der zweiten Aprilwoche zur "Aktionswoche Busfahrerinnen und Busfahrer" eingeladen. In sechs Städten und Gemeinden im Münsterland informieren Expertinnen und Experten über Voraussetzungen und Wege, um als Busfahrerin oder Busfahrer tätig zu werden. "Kommen, kennenlernen, ausprobieren: Im April bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, ganz unkompliziert zu testen, ob das Busfahren etwas für sie ist", so die Verantwortlichen der Aktionswoche. Die Aktionswoche ist ein Projekt der Regionalagentur Münsterland, den Agenturen für Arbeit und der kommunalen Jobcenter sowie der IHK, HWK und des DGBs um die Sicherung des Fachkräftebedarfes gemeinsam anzugehen. Zugleich leistet das Projekt einen konkreten Beitrag zu der gemeinsamen Initiative des Arbeitsministeriums NRW und der Regionaldirektion NRW Bildungsräume zu vernetzen mit dem Ziel, gemeinsam Strategien und pragmatische Ansätze zu entwickeln. Arbeitgeber, Beschäftigte und Arbeitsuchende sollen so einen besseren Überblick über Bildungsangebote und Fördermöglichkeiten erhalten. "Die Aktionswoche zeigt, wie sinnvoll die münsterlandweite Zusammenarbeit ist: Auf unkonventionelle Art bringen wir Interessierte dazu, sich über neue Berufswege zu informieren und mit den verschiedenen Bus- und Verkehrsbetriebe in Kontakt zu kommen", sind sich die Akteure einig. Die Termine im Überblick: Dienstag, 9. April, 15 bis 17 Uhr: Nordwalde (Verkehrsbetrieb Schäpers, Westring 1) Donnerstag, 11. April, 11 bis 17 Uhr: Münster (Stadtwerke Münster, Rösnerstraße 11) Donnerstag, 11. April, 11 bis 17 Uhr: Warendorf (DEULA, Dr.-Rau-Allee 71) Donnerstag, 11. April, 15 bis 17 Uhr: Ibbenbüren (RVM, Laggenbecker Straße 90) Donnerstag, 11. April, 15 bis 17 Uhr: Nottuln (Elpers Reisen, Siemensstraße 7) Freitag, 12. April, 15 bis 17 Uhr: Stadtlohn (RVM, Boschstraße 7 – 11) Alle Infos gibt es auf www.go.muensterland.com/aktionswochebusfahrerinnen Kontakt: Christoph Schwartländer, presse@muensterland.com, 02571 94 93 76  
  • 28.03.2024 10:00

    Landrat Dr. Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich ist im März erneut zurückgegangen“ - Aktuell 6.317 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im März 2024 erneut leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Nach dem Anstieg in den Wintermonaten hat die für die Saison typische Frühjahrsbelebung in diesem Jahr bereits im Februar begonnen und setzt sich im März fort", freut sich der Landrat. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat März 2024 insgesamt 6.317 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Februar 2024 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 72 Personen gesunken, im Vergleich zum März 2023 hat sich die Zahl um 432 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat gesunken und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist hingegen leicht angestiegen: Sie liegt im März 2024 bei 11.582 Personen (+ 10 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im März 16.440 Personen (+ 22 gegenüber dem Vormonat) in 8.344 Bedarfsgemeinschaften (+ 31 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im März 2023 noch 359 Bedarfsgemeinschaften und sogar 527 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.  
  • 05.02.2024 11:00

    Neue Vermittlungsoffensive im Kreis Borken startet - Jobcenter ruft Arbeitgeber auf, auch Personen mit nicht optimalen Voraussetzungen eine Chance zu geben

    Im Rahmen einer NRW-weiten Vermittlungsoffensive verstärkt auch das Jobcenter im Kreis Borken seine Aktivitäten, erwerbslose Personen auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren. Die örtlichen Jobcenter der 17 Kommunen im Kreis Borken sowie das Jobcenter des Kreises wollen dazu ihre Ressourcen bündeln und vor allem vermehrt kreisweite Aktivitäten am Arbeitsmarkt initiieren. So sollen zum Beispiel Veranstaltungen für Arbeitgeber und mit ihnen organisiert werden, um potentielle Bewerberinnen und Bewerber unmittelbar persönlich kennenzulernen. "Zahlreiche Menschen im Bürgergeld-Bezug sind motiviert, eine Beschäftigung aufzunehmen. Darunter sind viele, die aber über keine formelle Qualifikation verfügen oder deren Sprachkenntnisse noch nicht perfekt sind. Vielleicht findet sich aber unter diesen Personen doch die oder der Passende für Ihr Team" richtet sich Kreisdirektor Dr. Hörster in seiner Funktion als Sozialdezernent direkt an die Arbeitgeber im Westmünsterland. Unternehmen können sich auch selbst an das Jobcenter wenden, wenn sie Personen mit nicht so vorteilhaften Startvoraussetzungen eine Beschäftigungschance geben möchten. Dafür wenden sie sich entweder direkt an das örtliche Jobcenter der jeweiligen Kommune oder an die zentrale E-Mail-Adresse vermittlungdiepasst@kreis-borken.de. "Wenn Sie interessiert sind, mailen Sie uns dorthin, welche Arbeitskräfte Sie suchen und welche Eigenschaften potentielle Mitarbeitende mitbringen sollten" erklärt Susanne Lökes, stellvertretende Leiterin des Kreis-Jobcenters. "Interessierte bekommen kurzfristig eine Rückmeldung – hoffentlich mit der Nachricht, dass wir geeignete Bewerberinnen oder Bewerber vorschlagen können." Im Blickpunkt der Offensive stehen insbesondere auch Menschen mit Fluchthintergrund, die bereits einen Integrationskurs besucht haben, deren Sprachkenntnisse aber vielleicht trotzdem noch nicht perfekt sind. Nina Kremer, Leiterin des örtlichen Jobcenters in Bocholt, erläutert: "Gerade in der Anfangszeit der Beschäftigung können wir die Arbeitgeber auf vielfältige Weise unterstützen – sei es durch persönliche Begleitung bei Problemen beispielsweise in der Eingewöhnungszeit oder durch einen finanziellen Ausgleich." Unter www.kreis-borken.de/jobcenter-foerderung gibt es einen Überblick über die wichtigsten Fördermöglichkeiten. Zum Hintergrund: Bundesarbeitsminister Hubertus Heil setzt sich mit einem "Job-Turbo" dafür ein, die Integration von Geflüchteten, vorrangig aus der Ukraine, in den Arbeitsprozess deutlich zu beschleunigen. Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat diesen "Job-Turbo" für die kommunalen Jobcenter in eine landesweite Vermittlungsoffensive überführt. Im Unterschied zum "Job-Turbo" soll damit in NRW der Blick nicht ausschließlich auf (ukrainische) Geflüchteten liegen, sondern alle Erwerbslosen umfassen.
  • 31.01.2024 11:00

    Landrat Dr. Zwicker: „Ein Anstieg der SGB-II-Arbeitslosen im Winter ist nicht ungewöhnlich – dies spiegelt eine saisontypische Entwicklung wider“ - Aktuell 6.414 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar 2024 deutlich gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Das ist zu Beginn des Jahres allerdings grundsätzlich nicht ungewöhnlich", erklärt Dr. Zwicker. Regelmäßig lasse sich in den Schlechtwetterperioden ein Anstieg beobachten. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Januar 2024 insgesamt 6.414 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 128 Personen gestiegen, im Vergleich zum Januar 2023 hat sich die Zahl sogar deutlich um 437 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat leicht erhöht und liegt aktuell bei 2,9 Prozent (Dezember 2023: 2,8 Prozent). Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist nahezu unverändert: Sie liegt im Januar 2024 bei 11.447 Personen (- 1 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 16.272 Personen (- 80 gegenüber dem Vormonat) in 8.230 Bedarfsgemeinschaften (- 2 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Januar 2023 noch 406 Bedarfsgemeinschaften und sogar 646 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 15.01.2024 09:00

    Jobcenter für den Kreis Borken zieht durchwachsenes Fazit für 2023 - Arbeitslosigkeit leicht gestiegen / SGB-Arbeitslosenquote lag zum Jahresende bei 2,8 Prozent

    Das Jahr 2023 zeigt mit Blick auf den Arbeitsmarkt ein durchwachsenes Bild: Nach dem deutlichen Anstieg der Zahl der SGB II-Arbeitslosen im Juni des Jahres 2022 – insbesondere durch den Zuwachs an geflüchteten Personen aus der Ukraine – hielt sich die Arbeitslosenquote auch im Jahr 2023 weiterhin auf hohem Niveau. Bis zum Jahresende wuchs die Zahl der SGB II-Arbeitslosen weiter an, sodass die Jobcenter im Kreis Borken im Dezember 2023 insgesamt 6.286 Arbeitslose betreuten. Damit stieg die SGB-II-Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Januar 2023 auf 2,8 Prozent im Dezember 2023. Das ist der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren. Trotz allem steht der Kreis Borken zum Jahresende im NRW-weiten Vergleich (NRW gesamt: 5,2 Prozent) weiterhin gut dar. Insgesamt waren 2023 erneut mehr Menschen im Kreis auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen als im Vorjahr. Zum Jahresende gab es 16.352 leistungsberechtigte Personen in 8.232 Bedarfsgemeinschaften. Die Beratung der aus der Ukraine geflüchteten Personen bildete in 2023 wieder einen wesentlichen Teil der Arbeit in den Jobcentern. Des Weiteren nahm auch der Zugang weiterer Personen aus anderen Staaten im vergangenen Jahr erneut deutlich zu, sodass die Beschäftigten der Jobcenter viel Zeit in die Betreuung dieser Personengruppen investierten. Dies sowie die insgesamt gestiegene Anzahl der Leistungsbeziehenden führt zu einer insgesamt geringeren Vermittlungsquote bei der "Integration in Arbeit". "Dennoch liegt der Kreis Borken mit einer Integrationsquote von 15,4 Prozent im Münsterlandvergleich hinter Warendorf auf einem sehr guten zweiten Platz", sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Er lobt außerdem die reibungslose Einführung des Bürgergeldes, die in zwei Schritten, zum 1. Januar und 1. Juli 2023, zusätzlich in den Jobcentern bewältigt wurde. Besondere Aufmerksamkeit liegt immer auch auf der Entwicklung der Zahl der sogenannten Langzeitleistungsbezieherinnen und -bezieher. Das sind Personen, die in den vergangenen zwei Jahren mindestens 21 Monate hilfebedürftig waren. Diese Zahl war im Jahr 2023 bisher erfreulicherweise gegenüber 2022 mit minus 5 Prozent leicht rückläufig (Datenstand bis Oktober 2023). Dass sich diese Zahl damit gegenläufig zum sonstigen Trend der Arbeitslosenzahlen und des Hilfebedarfs entwickelt, lässt sich wie folgt erklären: Die im Sommer 2022 in den SGB II-Bezug eingemündeten erwerbsfähigen Leistungsberechtigten werden erst 2024 die Kriterien für den Langzeitleistungsbezug erfüllen. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Konjunktur beziehungsweise Arbeitsmarkt und dem Bestand der Langzeitleistungsbeziehenden ist demnach in nur geringem Maße vorhanden. Trotz der aktuell global herrschenden Krisen und deren Auswirkungen scheint der Arbeitsmarkt im Münsterland aktuell weiter stabil zu bleiben.
  • 03.01.2024 10:00

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken gestiegen - Aktuell 6.286 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Dezember 2023 wieder gestiegen. Das teilt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster mit. "Ein Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember ist aber grundsätzlich nicht ungewöhnlich, da sich in den Wintermonaten auch die Schlechtwetterperiode auf den Arbeitsmarkt auswirkt", erklärt er. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 2023 insgesamt 6.286 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 90 Personen gestiegen, im Vergleich zum Dezember 2022 hat sich die Zahl deutlich um 488 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet bleibt dennoch im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gestiegen: Sie liegt im Dezember 2023 bei 11.448 Personen (+ 75 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 16.352 Personen (+ 121 gegenüber dem Vormonat) in 8.232 Bedarfsgemeinschaften (+ 48 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Dezember 2022 noch 511 Bedarfsgemeinschaften und sogar 804 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Diese Entwicklungen der Zahlen von Hilfeempfängern, Bedarfsgemeinschaften und Arbeitslosen stehen sowohl im Zusammenhang mit der Situation auf dem Arbeitsmarkt als auch mit dem Zuzug von Geflüchteten seit Anfang 2022. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 30.11.2023 11:00

    Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter leicht rückläufig - Aktuell 6.196 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im November 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Dies entspricht einer saisontypischen Entwicklung, da sich regelmäßig durch die Herbstbelebung ein Rückgang der Arbeitslosigkeit beobachten lässt. Diese positive Entwicklung wirkt sich derzeit noch aus", erklärt Dr. Zwicker den erneuten leichten Rückgang. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat November 2023 insgesamt 6.196 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 31 Personen gesunken, im Vergleich zum November 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 424 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist leicht gestiegen: Sie liegt im November 2023 bei 11.373 Personen (+ 108 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 16.231 Personen (+ 77 gegenüber dem Vormonat) in 8.184 Bedarfsgemeinschaften (+ 46 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im November 2022 noch 437 Bedarfsgemeinschaften und sogar 693 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 02.11.2023 13:00

    Landrat Dr. Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Oktober 2023 erneut leicht rückläufig – die Herbstbelebung hat jedoch an Dynamik verloren“ - Aktuell 6.227 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Oktober 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Die Herbstbelebung hat jedoch bereits wieder an Dynamik verloren", erklärt Dr. Zwicker den verhältnismäßig geringfügigen Rückgang. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Oktober 2023 insgesamt 6.227 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat September 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 10 Personen gesunken, im Vergleich zum Oktober 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 522 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,8 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist leicht gestiegen: Sie liegt im Oktober 2023 bei 11.265 Personen (+ 5 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Oktober 16.154 Personen (+ 18 gegenüber dem Vormonat) in 8.138 Bedarfsgemeinschaften (+ 30 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im Oktober 2022 noch 372 Bedarfsgemeinschaften und sogar 613 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 31.05.2023 08:00

    Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Mai 2023 leicht gesunken – aktuell zeigt sich ein positiver Trend“ - Aktuell 5.967 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Mai 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. "Die saisontypische Frühjahrsbelebung war bisher noch nicht eindeutig erkennbar. Aktuell zeigt sich erfreulicherweise jedoch ein positiver Trend bei den Arbeitslosenzahlen", erklärt Dr. Zwicker. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Mai 2023 insgesamt 5.967 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat April 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 23 Personen niedriger, im Vergleich zum Mai 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 1.730 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,7 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im Mai 2023 bei 11.027 Personen (- 89 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Mai 15.930 Personen (- 138 gegenüber dem Vormonat) in 7.968 Bedarfsgemeinschaften (- 47 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen jedoch stark gestiegen: So gab es im Mai 2022 noch 1.579 Bedarfsgemeinschaften und sogar 2.249 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 07.03.2023 13:00

    Kommunale Jobcenter im Münsterland präsentieren in einem Filmclip ihr Leistungsspektrum - Zielgruppe vor allem Unternehmen und Betriebe

    Dass die kommunalen Jobcenter im Münsterland starke Arbeit leisten – darin ist sich Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker mit seinen Amtskollegen der Kreise Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie mit Münsters Oberbürgermeister einig. Das jüngste Beispiel der vielfältigen und guten Zusammenarbeit – ein gemeinsames Filmprojekt – wurde jetzt bei einem gemeinsamen Treffen vorgestellt. Dieser Imagefilm, der auch im Netz unter https://www.youtube.com/watch?v=BcGP-ef7rZ8 abrufbar ist, mache deutlich, worin die Stärken der kommunalen Jobcenter in der Region bestehen, hieß es dazu. "Deutlich wird aber auch, welche Bilder in den Köpfen entstehen, wenn man an das Jobcenter denkt", so Karin Ostendorff, Leiterin des "Jobcenter Kreis Borken", die selbst häufig mit Nachfragen konfrontiert wird, was die Jobcenter können und welche Leistungsangebote sie überhaupt haben. Antworten finden sich in diesem zweieinhalbminütigen Film, der sich insbesondere an Unternehmen und Betriebe im Münsterland richtet. Der Film gebe überdies aber auch Menschen, die eine neue berufliche Perspektive suchen, Mut. An dem Projekt beteiligt ist auch die Regionalagentur Münsterland, die für die hiesigen Jobcenter eine wichtige Partnerin ist. Zum Hintergrund: Das Münsterland zeichnet sich bereits seit vielen Jahren als starke Arbeitsmarktregion aus - daran haben als wichtige Bausteine auch die kommunalen Jobcenter der Münsterlandkreise und der Stadt Münster ihren Anteil. Die Arbeitslosenquoten im Münsterland liegen regelmäßig deutlich unterhalb des Landes- und Bundesdurchschnitts. Aktuell unterstützen die Jobcenter auch die geflüchteten Menschen aus der Ukraine und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integration. Die gute Zusammenarbeit mit Unternehmen ist den Fachleuten in den Jobcentern dabei außerordentlich wichtig, was auch die Vielzahl der gelungenen Integrationen in Arbeit bestätigt. Bildzeile: Vorne von l. n. r.: Die Landräte Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf) und Dr. Martin Sommer (Kreis Steinfurt) sowie hinten von links Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe und Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (Kreis Coesfeld) freuen sich über die starken kommunalen Jobcenter im Münsterland Foto: Kreis Warendorf
  • 21.02.2023 08:00

    Trauriger Jahrestag: Am 24. Februar 2022 begann der russische Angriff auf die Ukraine: inzwischen 4.530 Kriegsflüchtlinge im Kreis Borken - Landrat Dr. Kai Zwicker: „Wir wünschen nichts sehnlicher als dauerhaften Frieden und Selbstbestimmung für die Menschen in dem leidgeprüften Land“

    Vor einem Jahr, am 24. Februar 2022, begann der russischen Angriff auf die Ukraine, der einen bis dahin nicht vorstellbaren schrecklichen Krieg im Osten Europas auslöste. Seither flohen von dort mehr als eine Million Menschen allein nach Deutschland. 4.530 davon sind bisher (Stand: 07.02.2023) in den Kreis Borken gekommen. Sie haben in den vergangenen Monaten große Unterstützung aus der Bevölkerung sowie von vielen Institutionen, Vereinen und Initiativen im Westmünsterland erhalten. Dafür ist Landrat Dr. Kai Zwicker sehr dankbar: "Unsere Bürgerinnen und Bürger fühlen mit den Kriegsflüchtlingen – oft sind es Frauen mit ihren Kindern – und helfen, wo sie können." Dazu gehören auch weiterhin Geld- und Sachspenden, zudem die Organisation von Hilfstransporten in die Ukraine. "Der traurige Jahrestag des Kriegsbeginns ist ein Tag des Innehaltens und Gedenkens an die unzähligen Opfer der russischen Aggression", erklärt der Landrat und macht deutlich: "Wir alle sind sehr betroffen und wünschen nichts sehnlicher als dauerhaften Frieden und Selbstbestimmung für die Menschen in dem leidgeprüften Land – Russland muss die Ukraine komplett verlassen!" Die kommunale Familie im Kreis Borken tue alles in ihren Kräften Stehende, um den Flüchtlingen ein gutes Ankommen und Eingliedern zu ermöglichen, so Dr. Zwicker. Die Kreisverwaltung und die 17 Ortsbehörden hatten dazu auf Initiative des Landrates schon kurz nach Kriegsbeginn ein gemeinsames Vorgehen abgestimmt, waren seinerzeit doch gleichsam "aus dem Stand heraus" Unterkünfte, Versorgung sowie medizinische Betreuung zu organisieren. Zahlreiche Kräfte in den Rathäusern sowie im Kreishaus – dort waren eigens jeweils besondere Koordinierungsstellen eingerichtet worden – sind seither mit diesen und weiteren Aufgaben der Flüchtlingshilfe befasst. Für das große Engagement dankt der Landrat allen Beteiligten, insbesondere auch den Kommunen und den vielen ehrenamtlich Tätigen, ganz herzlich. Erhielten die Flüchtlinge zunächst noch Leistungen nach dem "Asylbewerberleistungsgesetz", so erfolgte zum 1. Juni 2022 eine Eingliederung in die Hilfesysteme des Sozialgesetzbuchs II bzw. XII. Damit verbunden war auch die Sicherstellung der Krankenversicherung. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster als Kreissozialdezernent dazu: "Wir sind sehr froh und dankbar, dass es uns gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden gelungen ist, all die Fragen um die Sicherung des Lebensunterhaltes sehr zügig und möglichst unbürokratisch zu regeln. Aktuell arbeiten wir gemeinsam intensiv daran, die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu einem Erfolg zu machen." Mit Stand Januar 2023 gibt es im Kreis Borken 1.378 Bedarfsgemeinschaften, die kriegsbedingt aus der Ukraine in den Kreis Borken gekommen sind und seither pass- und bedarfsgerechte Unterstützung und Beratung erhalten. "Besondere Verantwortung kommt zudem den Kitas und Schulen zu", erklärt Sandra Schulz-Kügler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrum Kreis Borken (KI). Inzwischen wurden im Kreisgebiet 875 ukrainische Schülerinnen und Schüler in Grundschulen, weiterführenden Schulen und Berufskollegs aufgenommen. Das KI habe jeweils zuvor in der sogenannten "Seiteneinstiegsberatung" einen Großteil ihrer Familien über das Thema Deutschförderung und die ihnen offenstehenden schulischen Möglichkeiten informiert. "Über die bereits seit langem bestehenden DaZ-Netzwerke (‚Deutsch als Zielsprache‘) besteht überdies für interessierte Lehrkräfte die Gelegenheit, sich auch zu allen Fragestellungen im Bezug auf die Kriegsflüchtlinge auszutauschen", so Sandra Schulz-Kügler weiter. Zusammen mit dem Medienzentrum des Kreises Borken hat das KI außerdem Lizenzen für eine besondere Deutsch-Lernsoftware angeschafft. Diese ermöglicht es, dass alle Kinder in der sprachlichen Erstförderung in der Grundschule selbstständig spielerisch Deutsch lernen können. Zusätzlicher positiver Effekt dabei: Die Lehrkräfte werden so im Unterricht entlastet. Als eine weitere Erfolgsgeschichte des bürgerschaftlichen Engagements im Westmünsterland wertet Landrat Dr. Kai Zwicker den Ausbau des "KI-Sprachmittlerpools". Er bilanziert: "Nach entsprechenden öffentlichen Aufrufen konnte unser Pool um über 80 Personen, die russisch und/oder ukrainisch sprechen, aufgestockt werden!" Mehr als 900 Mal seien diese inzwischen bereits für Ukrainisch- bzw. Russisch-Übersetzungstätigkeiten eingesetzt worden, ergänzt Sandra Schulz-Kügler. Informationen zum Thema Ukraine-Hilfe gibt es im Internetangebot des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/ukraine-hilfe.
  • 13.12.2022 14:00

    Jobcenter-Leitungen im Kreis Borken bereiten Einführung des „Bürgergeldes“ vor – Bezieherinnen und Bezieher des Arbeitslosengeldes II müssen selbst nichts veranlassen - Forderung an den Bund: Einführung neuer Instrumente erfordert Ausweitung der finanziellen und personellen Ausstattung der Jobcenter

    Nach langen politischen Diskussionen tritt am 1. Januar 2023 das sogenannte "Bürgergeld" an die Stelle des bisherigen Arbeitslosengeldes II, auch bekannt unter dem Namen Hartz IV. Kurzfristig müssen die Jobcenter im Kreis Borken nun diese neuen Regelungen praxisgerecht umsetzen – eine große Herausforderung nicht zuletzt auch wegen der hohen öffentlichen Erwartungshaltung. Zudem reduziert der Bund im neuen Jahr aber die Budgets der Jobcenter deutlich, so dass der Spielraum für eine bedarfsgerechte Förderung bei gleichzeitiger Einführung neuer Instrumente stark eingeengt wird. Vor diesem Hintergrund haben sich jetzt die Leitungen der örtlichen Jobcenter der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken im Borkener Kreishaus mit der Umsetzung der Neuregelungen befasst. Sie machten dabei deutlich, dass eine Ausweitung der Ausstattung mit finanziellen und personellen Ressourcen durch den Bund unabdingbar sei, damit die Chancen, die das Bürgergeld biete, auch tatsächlich bei den Menschen ankommen können. Zu künftigen Rechtslage geben sie folgende Informationen: Die bisherigen Bezieherinnen und Bezieher des Arbeitslosengeldes II müssen selbst nichts veranlassen. Auf den ersten Blick ändert sich ohnehin nicht so viel. Auf den zweiten Blick gibt es aber doch einige Neuerungen, die für die betroffenen Menschen zu spürbaren Veränderungen führen können. So werden die Regelsätze deutlich steigen – je nach Regelbedarfsstufe auf bis zu 502 Euro im Monat. Derzeit werden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Geldleistungen ab Januar auch in der richtigen Höhe ausgezahlt werden können. Für Personen, die künftig erstmals einen Leistungsantrag stellen, werden Vermögen und die Angemessenheit der Wohnung erst nach 12 Monaten Bürgergeldbezug überprüft. Heizkosten werden aber nur im angemessenen Umfang gewährt, um auf einen sparsamen Umgang mit Energie hinzuwirken. Nach Ablauf der 12 Monate ist ein höheres Schonvermögen als bislang vorgesehen. Im Hinblick auf die "Angemessenheit der Wohnung" wird darauf verwiesen, dass schon bisher die Jobcenter prüfen, ob ggf. alternativer Wohnraum zur Verfügung steht und damit ein Umzug verhältnismäßig sein kann. Auch in Sachen "Integration in den Arbeitsmarkt" engagierten sich die Jobcenter bereits in der Vergangenheit sehr stark. Viel Wert legen sie daher weiterhin auf eine gute Vorbereitung für den (Wieder-) Einstieg in Arbeit. Dazu gehören unverändert eine intensive Beratung sowie Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung ausgerichtet nach den jeweiligen Unterstützungsbedarfen. Dies wurde nun auch gesetzlich geregelt durch die Abschaffung des sogenannten Vermittlungsvorrangs ("Arbeitsvermittlung geht vor Qualifizierung"). Die Beziehung zwischen Leistungsberechtigten und Jobcenter-Fachkräften soll nun auch in formeller Hinsicht für mehr Vertrauen und Zusammenarbeit stehen. Dazu wird die bisherige "Eingliederungsvereinbarung" durch einen "Kooperationsplan" ersetzt, ein Kernelement des neuen "Bürgergeld-Gesetzes". Dieser Plan dokumentiert künftig in klarer und verständlicher Sprache die jeweils gemeinsam entwickelte Eingliederungsstrategie. Er dient damit als "roter Faden" beim weiteren Vorgehen. Die erste Einladung zur Erarbeitung eines solchen Plans ist unverbindlich. Leistungsminderungen, also Sanktionen, werden erst dann vorgenommen, wenn Absprachen nicht eingehalten werden. Vorher wird es aber immer eine Kontaktaufnahme geben, in der darauf hingewirkt wird, die abgesprochenen Maßnahmen einzuhalten. Gleichzeitig sollen dabei die Konsequenzen bei fehlender Kooperation aufgezeigt werden (Rechtsfolgenbelehrung). So lange also Jobcenter-Fachkraft und leistungsberechtigte Person die gegenseitige Erwartungshaltung offen darlegen und das Vorgehen im konstruktiven Miteinander abstimmen, sind folglich Sanktionen kein Thema. In der bisherigen Praxis spielten Sanktionen im Kreis Borken ohnehin nur eine geringe Rolle. Sie kamen in der Regel lediglich dann zum Tragen, wenn sich zum Beispiel Leistungsberechtigte hartnäckig und ohne besonderen Grund weigerten, an ihrer Integration mitzuwirken. Das "Bürgergeld" bietet besondere Anreize, Arbeit aufzunehmen bzw. den Arbeitsplatz zu behalten, indem die Freibeträge für Erwerbseinkünfte, Ausbildungsvergütungen und Nebenjobs beispielsweise für Schülerinnen und Schüler oder Studierende angehoben wurden. Zudem stehen Weiterbildung und der Erwerb eines Berufsabschlusses beim "Bürgergeld" im Vordergrund. Für Weiterbildungen werden ein zusätzlicher finanzieller Ausgleich und neue Angebote geschaffen. Wer etwa einen Berufsabschluss nachholt, kann statt bisher zwei künftig für bis zu drei Jahre gefördert werden. Wichtig auch: Der "Soziale Arbeitsmarkt" wird fortgeführt. So können Jobcenter weiterhin sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse fördern, um Menschen nach besonders langer Arbeitslosigkeit zu aktivieren. Zum Hintergrund: Der Kreis Borken ist einer von bundesweit 104 Landkreisen und kreisfreien Städten, die kommunale Jobcenter betreiben. Die übrigen 302 Jobcenter in Deutschland agieren in gemeinsamer Trägerschaft von Kommune und lokaler Agentur für Arbeit. Unter dem Dach "Jobcenter im Kreis Borken" werden hier die Aufgaben gemeinsam von der Kreisverwaltung und den 17 kreisangehörigen Kommunen erledigt. Kontaktstelle für die Hilfesuchenden ist dabei das örtliche Jobcenter in der jeweiligen Stadt-/Gemeindeverwaltung des Wohnortes. Das Jobcenter der Kreisverwaltung kümmert sich um übergreifende Aufgaben, wie Finanzierung, IT-Administration, Statistik und Controlling sowie um die Organisation und Koordinierung von Aktivierungs- und Qualifizierungsangeboten.
  • 03.05.2022 12:00

    Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich im April leicht gestiegen – allerdings gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich niedriger“ - Aktuell 4.357 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im April leicht gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Der positive Trend aus den beiden Vormonaten setze sich damit zunächst nicht fort. "Die Zahl der Arbeitslosen ist damit wieder auf dem Niveau von Februar 2022", erklärt Landrat Dr. Zwicker. Maßgeblich für den leichten Anstieg seien dabei SGB-II-Arbeitslose aus Drittstaaten gewesen. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat April 4.357 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat März ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 20 Personen gestiegen, im Vergleich zum April 2021 aber um 408 niedriger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin stabil bei 2,0 Prozent. Eine geringfügige Steigerung gibt es bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten: Sie ist im April 2022 leicht gestiegen und liegt derzeit bei 8.828 Personen (+ 8). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im April 12.677 Personen (- 16) in 6.421 Bedarfsgemeinschaften (- 9) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Somit ging der SGB-II-Hilfebedarf anders als die Zahl der Arbeitslosen im April weiter leicht zurück. Auch im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gesunken: So gab es im April 2021 noch 677 Bedarfsgemeinschaften und sogar 930 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.  
  • 09.03.2022 09:00

    Jobcenter im Kreis Borken bieten mehr Dienstleistungen online an - Auch Anträge auf Weiterbewilligung und Einreichen von Unterlagen von zu Hause aus möglich

    Schon seit Ende 2020 kann der Antrag auf das Arbeitslosengeld II beim "Jobcenter im Kreis Borken" digital gestellt werden. "Seit der Einführung dieses Angebotes haben schon rund 1.000 Personen im Kreis die neue Möglichkeit genutzt", berichtet Jürgen Ahlte, Fachabteilungsleiter im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung. Der Kreis organisiert die Online-Dienstleistungen zentral für alle Jobcenter im Kreis. "Die Inanspruchnahme durch unsere Kundinnen und Kunden liegt damit deutlich über den Erwartungen. Aus diesem Grund werden wir nun für alle Jobcenter im Kreis das Angebot der Online-Dienstleistungen erweitern.", führt Ahlte weiter aus. Ab sofort können bei allen Jobcentern auch die in der Regel einmal im Jahr erforderlichen Anträge auf eine Weiterbewilligung der Leistungen nach dem SGB II online eingereicht werden. Auch die einfache Mitteilung von Veränderungen in den persönlichen Verhältnissen oder das Einreichen von Unterlagen sind so online möglich. Mit dem erweiterten Angebot wollen die Jobcenter im Kreis Borken eine weitere kundenfreundliche Alternative zum persönlichen Besuch im Jobcenter schaffen. "Selbstverständlich stehen aber in allen örtlichen Jobcentern des Kreises die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch weiterhin gerne für das persönliche Gespräch und die individuelle Beratung zur Verfügung", betont Ahlte. Vorreiter bei der Einführung der erweiterten Angebote im Kreis war das Jobcenter in Gronau. Dort wurden die neuen Möglichkeiten mit einigen Monaten Vorlauf gegenüber den anderen Städten und Gemeinden im Kreis Borken eingeführt und getestet. Michael Pierk, Leiter des Fachdienstes Soziales bei der Stadt Gronau, berichtet, dass Kundinnen und Kunden wie auch das Jobcenter in gleichem Maße von den neuen Möglichkeiten profitieren können. Für die Kundinnen und Kunden ergeben sich, so Pierk, einige Vorteile: "Der Gang oder die Fahrt zum Jobcenter kann in vielen Angelegenheiten entfallen. So werden Kosten für die Fahrt zum Jobcenter oder das Briefporto gespart. Öffnungszeiten spielen keine Rolle, Angelegenheiten werden papierlos und zu jeder beliebigen Zeit erledigt", erläutert er. "Durch die digitale Übersendung von Unterlagen können auch die Abläufe im Jobcenter beschleunigt werden. So entfällt bei digital eingereichten Unterlagen das ansonsten notwendige Scannen von Papierunterlagen zur Übernahme in die vollständig elektronisch geführte Akte, welche seit 2021 im Jobcenter eingesetzt wird. Kürzere Bearbeitungszeiten sind die Folge." Michael Pierk führt weiter aus, dass bei den doch recht umfangreichen Erstanträgen auf das Arbeitslosengeld II vielfach Nachfragen des Jobcenters bei den Kundinnen und Kunden erforderlich sind. "Diese werden dann kurzfristig per Telefon oder in einem ergänzenden persönlichen Beratungsgespräch geklärt." Thea Sieverding, die das zentrale Angebot im Kreis Borken organisiert hat, erläutert die Zugangsmöglichkeiten: "Bürgerinnen und Bürger gelangen zu den Online-Angeboten des Jobcenters über die Internetadresse www.kreis-borken.de/jobcenter-onlineservice. Noch einfacher geht es über einen QR-Code (siehe beigefügte Grafik) oder von der Startseite des Jobcenter-Internetauftritts des Kreises Borken über das Menü "Online-Services". Kurze Erklärvideos geben eine zusätzliche Hilfe. Ergänzend zu den eingegebenen Daten können benötigte Unterlagen direkt mit hochgeladen und an das Jobcenter versandt werden. Dabei sind die Daten stets auf sicherem Wege im Netz unterwegs.
  • 02.03.2022 12:00

    Landrat Dr. Kai Zwicker: „Zahl der Arbeitslosen im SGB-II-Bereich sinkt bereits im Februar wieder“ - Aktuell 4.357 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Februar wieder gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Nach dem saisontypischen Anstieg in den Wintermonaten gingen die Zahlen nun wieder zurück. "Erwartungsgemäß lässt sich zum Frühjahr hin wieder eine Erholung feststellen, das ist in der Regel in jedem Jahr so – allerdings ist es in diesem Jahr schon früh, bereits jetzt im Februar, der Fall", sagt Landrat Dr. Zwicker. Der Rückgang in diesem Jahr ist zudem noch etwas deutlicher als im Vorjahr: Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Februar 4.357 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Januar ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 71 Personen geringer, im Vergleich zum Februar 2021 sogar um 320. Damals sank die Zahl von Januar 2021 auf Febraur 2021 nur um 27. "Wie sich der Arbeitsmarkt und der SGB-II-Hilfebedarf weiter entwickeln werden, lässt sich jedoch derzeit angesichts der aktuellen Geschehnisse nicht prognostizieren", fügt der Landrat hinzu. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin stabil bei 2,0 Prozent. Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf im vergangenen Monat weiter gesunken. So ging die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Febuar 2022 zurück und liegt derzeit bei 8.785 Personen (- 22). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Februar 12.610 Personen (- 59) in 6.429 Bedarfsgemeinschaften (- 30) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 593 Bedarfsgemeinschaften und 857 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als im Februar 2021. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 01.02.2022 13:00

    Landrat Dr. Kai Zwicker: „Anstieg ist maßgeblich durch saisontypische Effekte begründet“ - Zu Jahresanfang 4.428 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

    Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Januar gestiegen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Regelmäßig lasse sich während der Wintermonate ein solcher Anstieg der Arbeitslosenzahlen beobachten. "Bei einem saisontypischen Verlauf dürfte mit einer Erholung im Frühjahr zu rechnen sein", sagt Landrat Dr. Zwicker. "Ob und wie sich die aktuell extrem hohen Infektionszahlen auf diese Entwicklung auswirken, lässt sich aber nicht prognostizieren." Die Entwicklung in diesem Jahr bleibt jedoch unter der des Vorjahres: Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Januar 4.428 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Dezember ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 165 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat (Januar 2021) ist die Zahl nun sogar um 276 niedriger. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet weiterhin bei 2,0 Prozent. Insgesamt ist der SGB-II-Hilfebedarf zum Jahresbeginn weiter gesunken. So ging die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im Januar 2022 zurück und liegt derzeit bei 8.807 Personen (- 83). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Januar 12.669 Personen (- 150) in 6.459 Bedarfsgemeinschaften (- 57) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Das sind 496 Bedarfsgemeinschaften und 713 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger als im Januar 2021. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
  • 19.01.2022 11:00

    Das „Jobcenter im Kreis Borken“ blickt optimistisch in die Zukunft und zieht ein positives Fazit für 2021 - Erstmals weniger als 13.000 Personen in rund 6.500 Bedarfsgemeinschaften im Leistungsbezug SGB II

    Im zweiten Jahr in Folge stand auch das Jahr 2021 im Bereich des "Jobcenters im Kreis Borken" erneut unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. "Mit Einsetzen der Frühjahrsbelebung haben sich die Empfängerzahlen im vergangenen Jahr weiter sehr positiv entwickelt", sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. "Der Arbeitsmarkt im Kreis Borken hat die Corona-Krise auch in 2021 besser verkraftet, als erwartet werden konnte." Die positive Entwicklung führte dazu, dass in 2021 erstmals seit Einführung des SGB II im Jahresdurchschnitt weniger als 7.000 sogenannte Bedarfsgemeinschaften Leistungen nach dem SGB II erhalten haben. Der Tiefststand wurde im Dezember 2021 mit 6.516 erreicht. Dass sind 427 Bedarfsgemeinschaften weniger als noch ein Jahr zuvor. Die Zahl der Langzeitleistungsbeziehenden im SGB II ist im Jahresverlauf 2021 ebenfalls zurückgegangen. Im Durchschnitt sind diesem Personenkreis rund 150 Menschen weniger zuzuordnen als noch im Vorjahr. Die SGB-II-Arbeitslosenquote im Kreis Borken ist mit einem Jahresdurchschnitt von 2,1 Prozent im Vergleich zu 2020 stabil geblieben und zum Ende des Jahres sogar auf 2,0 Prozent gesunken. "Dass sich die Situation erneut so positiv darstellt, ist sowohl der starken heimischen Wirtschaft im Kreis als auch der engagierten Arbeit der ‚Jobcenter im Kreis Borken‘ zu verdanken", stellt Landrat Dr. Zwicker heraus. "Und dies, obwohl sich die Beschäftigten in den Jobcentern der Städte und Gemeinden erneut besonderen Herausforderungen bei der Betreuung der Arbeitsuchenden zu stellen hatten. So war eine persönliche Beratung coronabedingt oftmals nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen möglich." In der Folge wurde die Digitalisierung der Jobcenter mit großem Tempo vorangetrieben. So wurde unter anderem die papierlose Bearbeitung (Digitale Akte) eingeführt. Mit diesem wichtigen Projekt ist ein Meilenstein für die weitere Digitalisierung und Modernisierung der Arbeitsprozesse erreicht worden. Davon werden insbesondere auch die Kundinnen und Kunden profitieren. Diese können inzwischen Anträge und Belege beim Jobcenter auch online einreichen. Die beschriebenen Entwicklungen tragen dazu bei, dass das "Jobcenter im Kreis Borken" im münsterland- und auch landesweiten Vergleich sehr gut aufgestellt ist. "Daher blickt das Jobcenter des Kreises Borken zuversichtlich in das Jahr 2022", unterstreicht Dr. Zwicker.
  • 04.01.2022 15:00

    Landrat Dr. Kai Zwicker erfreut: „Rückgang der Zahl der SGB-II-Arbeitslosen setzte sich im Dezember weiter fort“ - Aktuell 4.263 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken / Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften gegenüber Dezember 2020 um 1.060 verringert

    Die Zahl der von den Jobcentern im Kreis Borken betreuten Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II ist zum Jahresende erneut gesunken. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich folglich erfreut: "Der positive Trend aus den Vormonaten setzt sich somit weiter fort. Der lokale Arbeitsmarkt erweist sich damit trotz andauernder externer Risiken weiterhin als stabil und aufnahmefähig". Für das kommende Jahr gehen seine Fachleute von einer weiteren Erholung auf dem Arbeitsmarkt aus. Ob sich diese Entwicklung allerdings in gleicher Weise fortsetzen wird, sei aufgrund des Coronavirus-Infektionsgeschehens insbesondere mit Blick auf die neue Omikron-Variante und damit ggf. einhergehender neuer Beschränkungen nur schwerlich zu prognostizieren, erklärt der Landrat. Das "Jobcenter im Kreis Borken" weist für den Monat Dezember 4.263 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat November ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 86 Personen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich die Zahl um 184 Personen verringert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen liegt im Kreisgebiet wie im Vormonat bei 2,0 Prozent. Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Dezember 2021 erneut gesunken und liegt derzeit bei 8.890 Personen (-42 gegenüber November 2021). Sie befinde sich sogar um 618 unter dem Vergleichsmonat 2020, betont Dr. Zwicker. Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Dezember 12.819 Personen (-33 gegenüber dem Vormonat) in 6.516 Bedarfsgemeinschaften (-24 gegenüber November 2021, -427 gegenüber Dezember 2020) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Wert im Dezember 2020 habe sich die Zahl der Personen in Bedarfsgemeinschaften sogar um 1.060 verringert, macht Dr. Zwicker auf eine ganz besonders beeindruckende Entwicklung aufmerksam. Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen. Die Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.