Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes
Um die häusliche Pflege zu erleichtern, können Pflegebedürftige der Pflegegrade 1–5 bei der Pflegekasse einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen von bis zu 4.180 Euro beantragen. Schon kleine Umbauten – etwa Treppenlifte oder fest installierte Rampen – können den Alltag deutlich erleichtern.
Kostenlose Wohnberatung im Kreis Borken
Ziel der Wohnraumberatung ist es, älteren Menschen und Menschen mit Behinderung Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sie möglichst lange selbstbestimmt und sicher in ihrer vertrauten Umgebung leben können.
Durch gezielte Anpassungen der Wohnung oder bauliche Veränderungen lässt sich das Wohnumfeld sicherer, komfortabler und barrierefreier gestalten. Die Maßnahmen reichen von einfachen Lösungen – etwa dem Entfernen von Stolperquellen, dem Anbringen von Haltegriffen oder der Erhöhung des Bettes – bis hin zu umfangreicheren Umbauten wie einer Badsanierung oder dem Einbau eines Lifts. Auch Fragen zur Finanzierung möglicher Maßnahmen sind Bestandteil der Beratung.
Im Auftrag des Kreises Borken bieten das Deutsches Rotes Kreuz (DRK) sowie der Verein „Leben im Alter“ aus Bocholt eine kostenfreie, individuelle Beratung im häuslichen Umfeld an.
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- Themen, die Sie auch interessieren könnten
Wohnberatungsstellen
Wohnberatung für Bocholt, Isselburg und Rhede
Verein Leben im Alter e.V.
Irma Sondermann
02871-1870471
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Wohnberatung für übrige Städte und Gemeinden
Mobile Wohnberatung DRK
Birgit Lorenzen
02861-8029280 /0176 18029704
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Wohnberatung für Ahaus/Vreden und Umgebung
Caritas Ahaus/Vreden
Thomas Grotenhoff
02561-97 99 813
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Beratungsstelle für Barrierefreies Wohnen
Kreis Borken
Helga Eynk
02861-681 6775
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Tipps und Hinweise für ein sicheres Zuhause
Maßnahmen ohne Kosten:
- Lassen Sie morgens Vorhänge oder Jalousien öffnen, um Tageslicht optimal zu nutzen.
- Sitzgelegenheiten sollten Armlehnen haben und sicher stehen. Kissen können kurzfristig die Höhe anpassen.
- Kabel sollten entlang von Fußleisten verlegt werden, um Stolperfallen zu vermeiden.
- Treppen frei halten, Teppiche und Dekorationen entfernen oder sichern.
- Türschlösser, Spion und Gegensprechanlage regelmäßig prüfen und pflegen.
- Hauseingang und Treppenhaus ausreichend beleuchten, ggf. automatische Beleuchtung anpassen.
- Gegenstände in Augenhöhe aufbewahren, um gefährliches Klettern zu vermeiden.
- Nachtlampen am Bett installieren und Fluchtwege im Brandfall freihalten.
Maßnahmen mit geringem Kostenaufwand:
- Leistungsstärkere Leuchtmittel verwenden, Nachtlichter oder Bewegungsmelder installieren.
- Antirutschmatten auf Teppichen, in Bad, Dusche oder vor dem Bett verlegen.
- Mobile Handgriffe im Bad für sicheres Aufstehen anbringen.
- Griffe und Armaturen gegen Modelle mit geringem Kraftaufwand austauschen.
- Rauchmelder in allen wichtigen Räumen installieren.
- Türspion in Wohnungstür anbringen.
- Stolperschwellen auf Balkonen oder Terrassen überbrücken, ggf. Lampe mit Bewegungsmelder installieren.
Bei vielen der Maßnahmen kann fachliche Unterstützung sinnvoll sein, insbesondere bei Umbauten oder Installation technischer Hilfen.
Podcast - Hören Sie rein
Wohnberatung im Kreis Borken - Wie kann ich mein Zuhause barrierefrei gestalten?
Viele Menschen möchten im Alter so lange wie möglich zu Hause in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Damit dieser Wunsch erfüllt werden kann, sollte man sich frühzeitig mit notwendigen Anpassung im häuslichen Umfeld beschäftigen. Man muss nicht warten, bis die Pflegebedürftigkeit vor der Tür steht – auch schon vor dem Bau eines Hauses oder bei sowieso anstehenden Umbauten oder Sanierungsmaßnahmen wäre es gut, direkt an den Abbau und die Vermeidung von Barrieren zu denken. In dieser Podcastfolge werden viele konkrete Ideen vorgestellt, um Hindernisse in der Häuslichkeit abzubauen. Außerdem werden die beiden Wohnberatungsstellen und deren Aufgaben vorgestellt.






