Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (Youtube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Google Translate

Mit Google Translate kann kreis-borken.de in andere Sprachen übersetzt werden. Wenn Sie eine Sprache auswählen, rufen Sie Inhalte auf Google-Servern ab. Der Kreis Borken hat keinen Einfluss auf die Verarbeitung Ihrer Daten durch Google. Wenn Sie nicht möchten, dass Ihre Daten an Google übermittelt werden, schließen Sie dieses Fenster mit einem Klick auf "X".

Um die Sprachwahl nutzen zu können, müssen Sie zunächst das Laden von externen Komponenten erlauben.

Ersatzbaustoffe / Recyclingbaustoffe

Details

Am 01.08.2023 ist die Ersatzbaustoffverordnung in Kraft getreten. Mit dieser „Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke“ (im Folgenden ErsatzbaustoffV) werden die Anforderungen an die Herstellung und den Einbau mineralischer Ersatzbaustoffe erstmalig bundeseinheitlich und rechtsverbindlich festgelegt (https://www.bmuv.de/faqs/mantelverordnung).

Mineralische Ersatzbaustoffe werden als Abfall oder Nebenprodukt in Aufbereitungsanlagen hergestellt oder fallen bei Baumaßnahmen (z. B. Abriss, Umbau) an und eignen sich für den Einbau in technischen Bauwerken (u. a. Straßen, Wege, Parkplätze und Schienenverkehrswege). Mit der Verordnung sollen der Schutz von Boden und Grundwasser und die Ziele der Kreislaufwirtschaft gefördert sowie die Akzeptanz für den Einbau von Ersatzbaustoffen erhöht werden.

In Bezug auf die Herstellung legt die neue ErsatzbaustoffV Materialwerte bezogen auf bestimmte Schadstoffe fest, die im Rahmen einer sogenannten Güteüberwachung (darunter fallen u. a. Nachweise, Kontrollen, Fremdüberwachung, Proben, Klassifizierungen) durch den Hersteller einzuhalten sind (https://www.bmuv.de/faqs/mantelverordnung). Ebenfalls wird eine Untersuchungspflicht von nicht aufbereitetem Bodenmaterial und nicht aufbereitetem Baggergut festgeschrieben.

Sie legt zudem fest, wann die mineralischen Ersatzbaustoffe in technische Bauwerke eingebaut werden dürfen, sodass nachteilige Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit und schädliche Bodenveränderungen nicht zu erwarten sind (§ 19 ErsatzbaustoffV). Zugleich werden zusätzliche Einbaubeschränkungen bei bestimmten Schlacken und Aschen normiert (§ 20 ErsatzbaustoffV).