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Mietwohnraumförderung

Details

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Neubau, die Nutzungsänderung oder Erweiterung von qualitätsvollen, energieeffizienten und barrierefreien Mietwohnungen durch Investoren  für Haushalte mit mittlerem und niedrigem Einkommen. Die Förderung erfolgt durch die Vergabe von zinslosen oder zinsgünstigen Darlehen  und Gewährung von attraktiven Tilgungsnachlässen von 20 % bis zu 50 %.

Als Gegenleistung ist für die Zeitdauer der Förderung eine Mietpreis- und Belegungsbindung zu Gunsten von Haushalten mit niedrigen und mittlerem Einkommen einzuräumen.

Fördermittel können beim Kreis Borken beantragt werden, sobald ein Förderobjekt in Planung ist. Ein vorzeitiger Baubeginn schließt eine spätere Förderung aus. Nicht als vorzeitiger Beginn gelten der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen im Mietwohnungsbau, die der Ausführung zuzurechnen sind, Bodenuntersuchungen, das Herrichten des Grundstücks, der Grunderwerb und bestimmte standortbedingte Maßnahmen.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Neubau, die Nutzungsänderung oder Erweiterung von

  • Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern

  • zur Vermietung bestimmte Eigentumswohnungen, wenn die Förderempfängerin oder der Förderempfänger Eigentümerin oder Eigentümer aller geförderten Wohnungen eines Gebäudes wird

  • Mieteinfamilienhäusern

  • bindungsfreien Wohnungen gegen Einräumung von Besetzungsrechten an geeigneten Ersatzwohnungen

  • Gruppenwohnungen

  • Gemeinschaftsräume

  • Infrastrukturräume

Gefördert werden im Zusammenhang mit dem Neubau, der Nutzungsänderung oder Erweiterung auch

  • standortbedingte Mehrkosten

  • Klimaanpassungsmaßnahmen

  • Schaffung besonderer Wohnumfeldqualitäten

  • BEG Effizienzhaus 40 

  • Netto-Null-Standard

  • Bauen mit Holz

  • Elektrisch bedienbare Türen und Brandschutztüren

  • Wohnungen für Schwerbehinderte

  • Türen mit Nullschwellen zum Freibereich und rollstuhlgerechte unterfahrbare Einbauküchen in Wohnungen für Schwerbehinderte

Wer wird gefördert?

Kreditwürdige natürliche und juristische Personen.

Wie wird gefördert?

Vergabe zinsloser/zinsgünstiger Darlehen und attraktiver Tilgungsnachlässe (=Geldgeschenke) abhängig von

  • der Größe der Wohnung

  • dem Einkommen des Mieterhaushaltes (Einkommensgruppe A/B)
    Unter die Einkommensgruppe A fallen alle Mietende, die aufgrund ihres Einkommens einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten.
    Unter die Einkommensgruppe B fallen alle Mietende, die die Einkommensgrenze für den allgemeinen WBS um bis zu 40 % überschreiten.

  • Mietpreis- und Belegungsbindung von 25 oder 30 Jahren als Gegenleistung

Wie hoch ist das Darlehen und der Tilgungsnachweis?

Darlehenshöhe je m² Wohnfläche beim Neubau im Kreis Borken

  • Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe A: 3.010 €

  • Wohnungen für Mieterhaushalte der Einkommensgruppe B: 1.820 €

  • Tilgungsnachlass bei 25-jähriger Bindung: 30 %

  • Tilgungsnachlass bei 30-jähriger Bindung: 35 %

Für folgende (Bau)-Maßnahmen sind Zusatzdarlehen möglich (Maßnahme; Darlehen; Tilgungsnachlass)

  • Mieteinfamilienhaus; 15.000 €; 50 %

  • Maßnahmen zur Klimaanpassung (Dachbegrünungen, Fassadenbegrünungen, Rigolen, Retentionsflächen, Zisternen) und Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfeldes (Quartiersplatz, Bolzplatz, Bewegungsfelder); 75 % der Herstellungskosten, maximal 11.500 € pro geförderter Wohneinheit; 50 %

  • BEG Effizienzhaus 40 Standard; 300,00 € pro m² förderfähiger Wohnfläche; 50 %

  • Netto-Null-Standard; 450,00 € pro m² förderfähiger Wohnfläche; 50 %

  • Zusatzdarlehen für Bauen mit Holz; 1,30 € je kg Holz; max. 17.000 € pro geförderter Wohneinheit; 50 %

  • städtebauliche oder gebäudebedingte Mehrkosten; bis zu 800 € je m² förderfähiger Wohnfläche; 50 %

  • Zusatzdarlehen für standortbedingte Mehrkosten; 75 % der förderfähigen Kosten, max. 25.000 € je geförderter Wohnung; 50 %

Weitere Zusatzdarlehen für ein Mehr an barrierefreiem Wohnen (Maßnahme; Darlehen; Tilgungsnachlass)

  • je Tür in Wohnung und Gebäude mit elektrischer Bedienung; 2.000 €; 50 %

  • je Hauseingangstür, Wohnungseingangstür und Brandschutztür; 3.500 €; 50 %

Weitere Zusatzdarlehen für Wohnraum, der für Rollstuhlnutzende und andere Menschen mit Schwerbehinderung vorbehalten sind (Maßnahme; Darlehen; Tilgungsnachlass)

  • Wohnraum für Rollstuhlnutzende; 12.000 € pauschal pro Wohnung; 50 %

  • je Tür mit Nullschwelle zum Freibereich; 1.500 €; 50 %

  • je rollstuhlgerechte, unterfahrbare Einbauküche; 6.000 € pauschal; 50 %

Darlehenskonditionen

Zinsen:
0,0 % für die ersten 5 Jahre, danach
0,5 % für die Dauer der Miet- und Belegungsbindung (wahlweise 25 oder 30 Jahre), danach marktübliche Verzinsung.

Tilgung:
1 % pro Jahr bzw. auf Antrag 2 % pro Jahr

Verwaltungskostenbeitrag:
0,5 % pro Jahr laufend vom Darlehensbetrag

Mietobergrenzen

Bewilligungsmiete je m² Wohnfläche

  • Einkommensgruppe A: 6,00 €

  • Einkommensgruppe B: 6,80 €

Mietsteigerungen sind in Höhe von 1,7 % bezogen auf die Bewilligungsmiete für jedes Jahr ab Erteilung der Förderzusage.

Neben der Miete dürfen die Betriebskosten, eine Sicherheitsleistung (Kaution) und ggf. eine Betreuungspauschale und für bestimmte Zielgruppen Entgelte für Einbaumöbel erhoben werden.

Für Wohnungen mit BEG Effizienzhaus 40 Standard erhöhen sich die Mietobergrenzen um 0,15 € pro m², für Netto-Null-Standard um 0,20 € pro m²/ Wohnfläche.

Bei einer Wärmelieferung in Form von Fernwärme erfolgt generell kein Abzug.

Belegungsbindung

Die geförderte Wohnung darf nur Wohnungssuchenden mit Wohnberechtigungsschein überlassen werden (Einkommensgruppe A bzw. B).

Die Dauer der Mietpreis- und Belegungsbindung beträgt für alle geförderten Wohnungen wahlweise 25 oder 30 Jahre. Die einmal getroffene Wahl ist bindend. Rückzahlungen des Darlehens verkürzen die Bindungsfrist nicht.

Eigenleistung

10 % der Gesamtkosten des Förderobjektes sind als Eigenleistung zu erbringen.

Als Eigenleistung können eigene Geldmittel und Fremdmittel berücksichtigt werden, deren Besicherung nicht oder im Grundbuch im Rang nach den Fördermitteln erfolgt und die der Finanzierung der Gesamtkosten dienen.

Weitere Fördervoraussetzungen

Für die Mietwohnungen muss ein Bedarf in der Kommune bestehen, in der sie gebaut werden sollen.

Mietwohnraum wird nur gefördert, wenn

  1. er auf einer im Flächennutzungsplan der Gemeinde als Wohnbaufläche oder als gemischte Baufläche dargestellten Fläche errichtet wird,

  2. seine Standortqualität die Voraussetzungen für gesundes und ruhiges Wohnen bietet,

  3. er sich in das Stadtbild und die vorhandene Siedlungsstruktur einfügt und

  4. das Gebäude nicht mehr als vier Vollgeschosse enthält.

Die Wohnungen sind barrierefrei zu errichten, Treppenhäuser und Gangerschließungen sind natürlich zu belichten und  zu belüften. Lange Gangerschließungen, die zu ausschließlich einseitig ausgerichteten Wohnungen führen, sind zu vermeiden, z. B. dass jede geförderte Wohnung mit einem Balkon, einer Terrasse oder Loggia ausgestattet sein muss und ein Drittel der Grundstücksfläche soll mindestens als Grünfläche gestaltet werden.

Bei Nutzungsänderung oder Erweiterung müssen die Baukosten mindestens 750 € pro m² Wohnfläche betragen.

Mietwohnungen werden nur gefördert, wenn ihre Wohnfläche in einem angemessenen Verhältnis zur Raumzahl steht.

Für  Anträge ab dem 01.07.2022 muss das Gebäude die technischen Anforderungen an das BEG Effizienzhaus 55 erfüllen. Dies gilt nicht, wenn das zu fördernde Gebäude unter Denkmalschutz steht.

Wohnungen bestehend aus 1 Zimmer, Küche, Nebenräume

  • barrierefrei: 50 qm

  • barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne: 55 qm

  • Rollstuhlfahrer: 60 qm

Wohnungen bestehend aus 2 Zimmer, Küche, Nebenräume

  • barrierefrei: 65 qm

  • barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne: 70 qm

  • Rollstuhlfahrer: 75 qm

Wohnungen bestehend aus 3 Zimmer, Küche, Nebenräume

  • barrierefrei: 80 qm

  • barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne: 85 qm

  • Rollstuhlfahrer: 90 qm

Wohnungen bestehend aus 4 Zimmer, Küche, Nebenräume

  • barrierefrei: 95 qm

  • barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne: 100 qm

  • Rollstuhlfahrer: 105 qm

Wohnungen bestehend aus 5 Zimmer, Küche, Nebenräume

  • barrierefrei: 110 qm

  • barrierefrei mit zusätzlicher Badewanne: 115 qm

  • Rollstuhlfahrer: 120 qm

Bei Wohnungen mit mehr als 5 Zimmern erhöht sich die Wohnflächenobergrenze um 15 m² für jedes zusätzliches Zimmer.

Wohnungen, die für eine Person bestimmt sind, müssen mindestens 35 m² groß sein.

Hinweise

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass in der Regel zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

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