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Förderung für Personen mit einer Schwerbehinderung oder eines Pflegegrades

Details

Es werden zinsgünstige Darlehen und attraktive Tilgungsnachlässe von 50 % für die Anpassung von bestehendem Wohnraum an den konkreten, individuellen Bedarf von schwerbehinderten oder pflegebedürftigen Haushaltsangehörigen vergeben.

Förderbeispiele:

  • Rampe oder Hebeanlage

  • besondere Haustechnik/- elektronik,

  • behinderungsgerechte Küche oder

  • ein behindertengerechtes Bad/WC

  • Abbau von Barrieren ...

Was wird gefördert?

Förderfähig sind bauliche Maßnahmen, die dazu beitragen, die Barrierefreiheit in und an bestehenden Wohngebäuden und auf dem zugehörigen Grundstück herzustellen oder zu verbessern. Die Wohngebäude müssen zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mehr als fünf Jahren bezugsfertig sein.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden können alle Haushalte

  • zu denen eine schwerbehinderte Person (Grad der Behinderung mindestens 50) oder eine pflegebedürftige Person gehört; hierbei kann es sich auch um einen Einpersonenhaushalt handeln,

  • deren Gesamteinkommen eine bestimmte Einkommensgrenze um nicht mehr als 40 Prozent überschreitet und

  • die mit ihrem Nettoeinkommen die finanzielle Belastungen aus dem Förderobjekt tragen können.

Wie wird gefördert?

Es werden zinsgünstige Förderdarlehen und attraktive Tilgungsnachlässe von 50 % auf das Förderdarlehen gewährt.

Förderhöhe

Baudarlehen bis zu 200.000,- €. Der Aufwand für die Maßnahme(n) muss mindestens 5.000,- € betragen. Zuschüsse von Dritten (z. B. der Pflegekasse) verringern die Darlehnshöhe.

Darlehenskonditionen

Für das Einzeldarlehen gelten folgende Konditionen:

  • Zinsen: 0,0 % für die ersten 5 Jahre, danach

  • Zinsen: 0,5 % bis zum Ablauf der Zweckbindung

  • Verwaltungskosten: 0,5 %  laufend pro Jahr 

  • Auszahlung: 100 % 

  • Tilgung: 2,0 %  zuzüglich ersparter Zinsen 

  • Tilgungsnachlass: 50 % für den Darlehensbestandteil, der zum Abbau von Barrieren dient

Einkommensgrenze

Die Vergabe der Fördermittel ist fest an gesetzlich vorgegebene Einkommensgrenzen gebunden. Die Einkommensgrenze ist abhängig von der Zahl der zum Haushalt gehördenden Personen. Wir beraten Sie gern bei der Ermittlung Ihrer persönlichen Einkommensgrenze. Sie können mit dem Chancenprüfer der NRW.BANK testen, ob Sie die Einkommensgrenze einhalten.

Belastung aus dem Förderobjekt

Die sich aus dem Neubau/Hauskauf/der Baumaßnahme ergebende finanzielle monatliche Belastung muss auf Dauer tragbar sein. Dies ist der Fall, wenn Ihnen nach Abzug aller Finanzierungskosten, Unterhaltungskosten für die Immobilie und sonstigen Zahlungsverpflichtungen folgende monatliche Beträge für Ihren Lebensunterhalt verbleiben. Hierbei werden das Kindergeld und ein eventl. Lastenzuschuss nach dem Wohngeldgesetz als Einkommen angerechnet. 

  • Haushaltsgröße: Guthaben

  • für einen 1-Personen-Haushalt: 950 €

  • für einen 2-Personen-Haushalt: 1.220 €

  • für einen 3-Personen-Haushalt: 1.530 €

  • für einen 4-Personen-Haushalt: 1.840 €

  • für jede weitere Person: 310 €

Eigenleistung

Eine Eigenleistung ist nicht erforderlich.

Wann ist eine Förderung nicht möglich?

Die Förderung ist ausgeschlossen, wenn bereits vor Antragstellung mit den Maßnahmen begonnen wurde.

Begriffe im Kontext

Wohnen